Argentinien – Reisen und Kultur erleben

Familie & Freizeit von Claudia am 27.02.2012

Argentinien – manch einem wird dieses Land bei der Fußball WM von 2010 in verblüffenden Matches vor die Augen getreten sein. Aber nicht nur gute Beinarbeit macht einen echten Argentinier aus. Der Rhythmus, Charakter und ein feuriges Temperament kommen den Bewohnern nicht von ungefähr zu Gute.

Wie im Nachbarland Brasilien wird auch hier der Tanz groß verehrt, denn allein dafür lohnt es sich schon, Argentinien einen Besuch abzustatten, um den Tango Argentino, aber auch die Menschen und ihre Kultur kennen zu lernen.
Wissenswertes über Argentinien
Ausgehend vom Dreiländereck Paraguay / Bolivien / Argentinien zieht sich das zweitgrößte südamerikanische Land  mit einer Länge von 3.694 Kilometern bis nach Feuerland hinab. In der Breite hat Argentinien eine Ausdehnung von 1.423 Kilometern.

Argentinien teilt sich gemeinsam mit Chile den südlichen Teil Südamerikas, durch den sich auch die Anden entlang ziehen, eines der höchsten Gebirge auf der anderen Seite der Erdkugel. Mit dem Berg Aconcagua, der eine Höhe von 6962m besitzt, kann Argentinien daher mit einer beeindruckend vielseitigen Landschaft punkten, die geprägt ist von kargen Hochlandschaften, steinigen Wüsten und einer Flora, die so fruchtbar und lebendig ist wie sonst kaum auf der Welt.

Kurz: Argentinien überrascht mit Vielfalt und Kontrast in ungewöhnlicher Kombination. Mit Lage am Südatlantischen Ozean gesellen sich auch traumhafte Strände und Meereskulissen mit unterschiedlichsten Felsformationen zum facettenreichen Antlitz Argentiniens. In umfangreichen Reiseangeboten bei reise.de kann Argentinien den Traum von fernen Ländern um ein Vielfaches mehr erfüllen, als es sich der Reiselustige zu träumen wagen kann.
Noch einige Kurzinformationen zu Argentinien:

  • Landesgröße: 2,78 m²
  • Hauptstadt: Buenos Aires
  • Landessprache: Spanisch
  • Einwohner:  rd. 40,5 Mio.
  • Währung: Argentinischer Peso
  • Unabhängigkeit: seit 9.7.1816
  • Staatsoberhaupt: Präsidentin Christina Fernández de Kirchner
  • Zeitunterschied zur MEZ: – 4 Stunden

Argentinien – Einwohner vieler Kulturen
Die Hauptstadt Buenos Aires schmiegt sich an eine dieser Küsten und bildet mit derzeit rund 2,7 Mio. Einwohnern zugleich das Zentrum der argentinischen Zivilisation. Nirgendwo ist die Infrastruktur so überragend ausgebaut wie hier. Benannt nach der Schutzheiligen der Seefahrer, Santa Maria del Buen Ayre, trifft man hier zumeist auf europäisch abstammende Nachkommen vornehmlich spanischer und italienischer Eroberer, die die Landessprache geprägt haben. So verwundert es nicht, dass auch die Architektur der Städte, daneben Rosario, Cordóba und Mendoza, zunehmend spanische Einflüsse aufweist.

Gauchos, Argentiniens Pferd- und Viehhirten, sind vielen ein Begriff. Mit Viehzucht und Tierhaltung haben sie sich durch ihre rauen Sitten einen Namen gemacht, der in aller Welt die Wildheit und Unbezähmbarkeit argentinischer Fauna wiedergibt. Dass diese aber nur ein Bruchteil der bunten Bevölkerung darstellen, sieht man erst bei näherer Betrachtung.

Zu 90% besteht die Bevölkerung aus Weißen, die restlichen 10% teilen sich Indianer und Mestizen, Nachkommen beider Bevölkerungsgruppen. Die ursprüngliche indianische Religion wurde dahingehend durch das Christentum missioniert, sodass nur an wenigen, abgelegenen Orten noch die landeseigenen Götter verehrt werden.
Indianische Ureinwohner hautnah
Die Ureinwohner Argentiniens selbst erhascht man in den Städten nur selten. Zwar sind viele der Armut wegen in Großstädte gezogen, aber einige Stämme gibt es noch in den wilden und fast unbewohnbaren Gegenden Argentiniens. Ihr Zuhause befindet sich im Hochland und den freien Ebenen Argentiniens, wo sie mit Viehzucht, Fischerei und Handwerk ihren Lebensunterhalt verdienen.

Mit Entdeckung und Eroberung des amerikanischen Kontinents wurden die indianischen Ureinwohner von den Einreisenden zumeist diskriminiert und dezimiert, sodass nur noch ein geringer Teil Argentiniens dieser Herkunft entspricht.

Gerade in der Wüste Puna im Norden Argentiniens lebt noch ein echt indianischer Stamm, der Mutter Erde anbetet und mit rituellen Gesängen dem Leben huldigt. Farbig und familiär ist ihr Leben, das sie der strengen Zivilisation vorziehen. Indianische Gesänge und Tänze sowie traditionelle Kleiderherstellung, althergebrachte Nahrungsbeschaffung oder auch einfache Architektur der Wohnhäuser sind hier an der Tagesordnung.

Da Ureinwohner aller Länder immer wieder die Reisenden faszinieren, kann man sogar mit einem buecher.de Gutschein Fachliteratur sowie Reiseromane zu Argentinien kaufen, die das Leben dieser Bevölkerungsgruppen in den vielfältigen Schichten ihrer Existenz beleuchtet.
Klimazonen in Argentinien
Nicht nur die Einwohner oder das Land, das innerhalb weniger Kilometer Ausbreitung sein Äußeres verändert, zeigen die Vielfalt Argentiniens. Selbst das Wetter oder vielmehr das gesamt Klima zeugen von Reichtum, sodass Argentinien als eine der wenigsten Regionen aufgrund seiner Geographie alle Klimazonen in sich vereint.

Vornehmlich gemäßigte Wetterlagen bestimmen das Klima in Argentinien. Vor allem das Flachland sowie die Küstenregionen erhalten klimatisch stabile Temperaturen mit einer Regenzeit, die der unseren ähnlich ist.

An den Landesgrenzen machen sich aber deutliche Unterschiede bemerkbar. Im Norden, wo die Ausläufer des Amazonas Regenwalds verlaufen, ist es das ganz Jahr über sehr feucht und warm, der beginnende Gebirgszug der Anden hält das kalte Wetter vom Südatlantik fern. Bereits Richtung Westen haben sich damit die Regenfälle dezimiert, sodass vor allem trockenes Klima vorzufinden ist.

Die Anden selbst fangen die Regenwolken vom Südlichen Atlantik ab, die sich über dem Gebirge abregnen. Durch die Höhe kommen hier durchaus schneereiche sowie vereiste Gebirgsketten zustande, die ein einzigartiges Naturpanorama erzeugen. Gleichzeitig halten die Anden die Feuchtigkeit des Meeres vom Osten des Landes ab, sodass vor allem in Zentral-Argentinien aride Klimazonen vorherrschen. Wer in dieser Gebirgskette im Nationalpark Los Glaciares oder nahen Schneegebieten unterwegs ist, sollte ausreichend Vorkehrungen für seine Kleidung treffen und vor allem auch warme Handschuhe für Männer wie für Frauen gleichermaßen mitnehmen.

Patagonien, Argentiniens Süden, wird von den Westwinden dominiert, die ihre Feuchtigkeit vom Meer bereits über den Anden verlieren. Auch die südlichste Spitze um Feuerland ist das ganze Jahr über durch reiche Regenzeiten geprägt. Das flache Land an dieser Stelle der Erde erhält sowohl vom Südpazifischen Ozean als auch dem Südatlantik humide klimatische Einflüsse.
Sehenswürdigkeiten in Argentinien
Die Anzahl an Sehenswürdigkeiten ist schier unendlich für ein Land wie Argentinien. Allein die Vielzahl der Nationalparks und Naturschauspiele sind in jedem ausgedehnten Reisebericht eine Erwähnung wert. Wir wollen uns hier auf eine kleine Auswahl beschränken, um dem interessierten Leser einen Einblick in die Schönheit Argentiniens zu geben. In ausgedehnten andertouren, die geschicktes KnowHow sowie auch eine gute Ausrüstung und geeignete Outdoor-Kleidung wie von Ranger Travel erfordern, lassen sich in Argentinien sowohl unvergleichliche Schauspiele als auch verbliebene Zeugen der Vorzeit finden.
Die Wasserfälle von Iguazú
Die Wasserfälle befinden sich  in einem der bekanntesten Nationalparks von Argentinien. Als Übergang des Flusses Iguazú in den Paraná auf brasilianischem Hoheitsgebiet muss der Fluss dazu eine mehrere tausend Meter lange Hürde überwinden. Als Wasserfälle von Iguazú fließen so die gewaltigen Wassermassen auf einer Breite von 2,7 Kilometern in den Panará-Fluss hinein und haben zugleich die Titel des breitesten Wasserfalles der Erde als auch Welterbe der UNESCO inne.

Von der Bevölkerung erhielt der Fluss den Beinamen „Totenfluss“. Ähnlich wie bei vorderasiatischen Bräuchen werden die Knochen der Verstorbenen den Wasserfällen übergeben, bevor sie im „Teufelsschlund“ auftreffen und Richtung Brasilien fortfließen.

Im Gebiet des Iguazú-Flusses siedelt der Riesenotter, eine durch Wilddieberei stark dezimierte Art, die sich erst durch den Aufbau des Nationalparks und Nachzuchten in aller Welt wieder erholen wird.
Die Höhle der Hände – Cueva de las Manos
Dieser ungewöhnliche Name rührt von den zahlreichen Abbildungen der Hände wieder, die in dieser Höhle aufzufinden sind. Als Vorzeigeobjekt steinzeitlicher Höhlenmalerei befindet sich diese Höhle ebenfalls im Gebiet des Los-Glaciares-Nationalparks.

Das Alter dieser außergewöhnlichen Höhlenmalerei beläuft sich auf geschätzte 9.000 bis 13.000 Jahre geschätzt, wobei die Höhle selbst erst im vorigen Jahrhundert durch Zufall entdeckt wurde. Die Entfernung zur nächstgelegenen Stadt Perito Morena beträgt zwei Wegstunden, daher war es wohl ein Glücksfall, dass ein Mönch 1941 dieses seltene Zeugnis unserer Vergangenheit entdeckte.

Die zahlreichen Abbildungen, vor allem die große Anzahl an Handabdrücken, lässt sich in drei große Zeitepochen einteilen. Zum einen werden verschiedene Tiere dargestellt, weiterhin verschiedene Jagdszenen sowie drittens erste Ansätze für Schriftsymbole.
Nationalpark Los Glaciares
Der Nationalpark gehört wohl zu einem der schönsten und ungewöhnlichsten Naturparks der Welt. Mit einer Gesamtfläche von 4.460 km² bedeckt der einen Großteil der zentralen Anden und reicht bis in die ariden Gebiete von Mittel-Argentinien. Seine Grenzen liegen im Norden bei den Bergen Fitz Roy und Cerro Torre, dem Gletschergebiet der Anden im Süden und der argentinischen Steppe im Osten. In diesen kalten Regionen Argentiniens sollte resistente Winterkleidung von H&M oder anderen Modeunternehmen nicht fehlen.

Das Wesentlichste dieses Naturparks sind seine zahlreichen Gletscher, die sich aus vielen kleineren, vor allem aber den drei größten zusammensetzt: dem Perito Moreno Gletscher, dem Upsala Gletscher, der mit 595 km² zu den größten der Welt zählt, und dem Viedma Gletscher.

Eine Besonderheit stellt vor allem der Perito-Moreno-Gletscher dar, dessen Ausmaße sich von Jahr zu Jahr jeweils um einen Meter ausdehnen. Wachsende Gletscher sind mit zunehmender Erderwärmung eine Seltenheit geworden. Damit wird er mit spezifischer Berechnung in einigen Jahren den Zufluss des Sees Brazo Rico bedecken, sodass dessen Spiegel mehr und mehr ansteigen wird.

Mit dem Abbrechen der Gletscher ist ein wunderbares wie schreckliches Naturereignis verbunden. In regelmäßigen Abständen von wenigen Jahren erzeugt das sogenannte „Kalben“ der Eismassen mit den Flüssen und Seen der umliegenden Gebiete meterhohe Flutwellen, die das Land überschwemmen. Die entstehenden Wassermassen speisen den Lago Argentino, der im Süden Argentiniens im patagonischen Hochland zu finden ist.
Lago Argentino
Der Lago Argentino ist in Patagonien vorzufinden. Er macht sich nicht nur als größter See Argentiniens einen Namen, sondern auch mit seinem stattlichen Alter von rund 15.000 Jahren. In der der patagonischen Hochebene nimmt er eine Gesamtfläche von 1490 km² ein und fängt das eiskalte, klare Wasser der Gletscher aus dem Los-Glaciares-Nationalpark auf.

Im trockenen, windigen Patagonien bildet der See damit eine seltene Wasserquelle die wenigen Tiere in der kargen, aber faszinierenden Landschaft.

Im Vergleich: Deutschlands Bodensee nimmt etwa ein Drittel der Größe des Lago Argentino ein.
Argentinien und seine kulinarischen Spezialitäten
Wie die Kultur, die Struktur der Städte als auch die Entwicklung des Tourismus in Argentinien sind auch die Spezialitäten des Landes stark von europäischen Einflüssen geprägt. Von Fleischspeisen über Beilagen bis hin zu Desserts bestehen diese kulinarischen Schmankerl dennoch aus typisch südamerikanischen Lebensmitteln wie Rindfleisch, Bohnen, Süßkartoffeln, Paprika, Pfeffer, Oregano und Getreide- sowie Maisspeisen, vor allem aber auch scharfen Gewürzen.
Asado
Asado bezeichnet im Großen und Ganzen alles, was der Grillmeister auf den Grill legen kann. Neben diversen Rippchen, Steaks und saftigen Fleisch zählen dazu auch Innereien wie Magen, Bauch, Würstchen und dem mageren Muskelfleisch, also alles was von den typischerweise gezüchteten Tieren verwertet werden kann. Grundsätzlich zählen dazu Rindfleisch, Schwein und Lamm, die auch in den argentinischen Restaurants hierzulande angeboten werden.

Der Asador, der Grillmeister unterhält damit zumeist die gesamte Familie, sodass vor allen an Sonntagen die Mittags- und Nachmittagszeit, vergleichbar mit einem Grillfest, ausgefüllt wird.

Besonders die Auswahl an Steaks, ob zart, medium oder halbroh, nimmt dabei eine gesonderte Stellung ein. Kaum eine andere Zubereitungsweise erfährt soviele Variationen in der Grilldauer, der Intensität sowie den verwendeten Zutaten.

Zu den Grillsachen gibt es zumeist Chimichurri sowie Salate und Weißbrot gereicht.
Carbonada
Eintöpfe gibt es auch hierzulande in den unterschiedlichsten Variationen. Man merkt, dass auch hier die Kultur der Viehzucht besonderen Vorrang hat, da vor allem die Fleischeinlagen der Eintöpfe in großem Maße variieren können.

Das Carbonada zum Beispiel ist ein dicker, sämiger Eintopf, der aus Kürbis, jungen Maiskolben und saftigen oder auch getrockneten Pfirsichen gekocht wird. Vornehmlich wird Fleisch von Rindern für den Schmaus verwendet und der Eintopf lange auf dem Herd gelassen. Um den optischen Genuss solch eines Mahl zu unterstreichen, wird dieser Eintopf in einem ausgehöhlten Kürbis serviert, der von der Zubereitung übrig geblieben ist.

Typischerweise bereitet man diese Mahlzeiten nach altem Rezept noch auf glühenden Kohlen zu, sodass die Zutaten lange Zeit haben, sich miteinander zu verbinden und das typisch rustikale Aroma solcher Eintöpfe zu erzeugen.
Chimichurri
Eine der wohl bekanntesten Soßen, die die Argentinier kreiert haben. Aus einem Bund Petersilie sowie einer Schote Chili bereitet man eine herzhafte, scharfe Soße.

Angereichert mit Öl, Weinessig, 2 Knoblauchzehen und etwas Salz, Pfeffer und Oregano,  wird diese Soße gern zu delikaten Fleischgerichten gereicht, wie es bei den herzhaften Steaks des Asado zum Beispiel der Fall ist.

Natürlich gibt es von diesen Beispielen der argentinischen Küche noch zahlreiche Abwandlungen sowie eigene Kreationen, das Übermaß an Rindfleisch dominiert die regionale Küche im Wesentlichen. Aber auch viele Kleinigkeiten und Süßspeisen sind hier anzutreffen.

Allen voran hat der Mate-Tee eine lange Tradition und wird zu allen möglichen Gelegenheiten genossen. Im Gegensatz zu Kaffee ist dieses Aufguss-Getränk weitaus bekömmlicher, liefert aber ebenso eine Menge an Koffein und wirkt auf verträgliche Weise anregend für Herz und Muskeln. Aus den Blättern der Stechpalme aufgegossen, ist er in Südamerika einem Nationalgetränk gleichzusetzen.

Süßigkeiten wie Dulce de Leche, eine Konfitüre aus Milch und Karamel, Alfajores, Schokolade von zwei aus Maisstärke und Mehl gebackenen Keksen eingedeckt, sowie zahlreiche Weine und Salate runden die traditionelle Landesküche ab.
Voraussetzungen für die Einreise
Es ist gibt einige Dinge zu beachten, bevor man in Argentinien einen längeren Aufenthalt plant. Für Flüge gelten einige landeseigene Flughafensteuern, die vor Ort oder bereits bei der Abreise in Deutschland erhoben werden. Im Normalfall betragen diese nur wenige Euro oder Dollars.
Reisevisum
Grundsätzlich ist es möglich, bis zu einer Zeit von 90 Tagen ohne Reisevisa das Land zu besuchen. Wer länger als diese drei Monate in Argentinien verbringen möchte, sollte sich einen Reisepass besorgen, der ebenso drei Monate nach Verlassen des Landes gültig ist. Diese Bestimmung liegt für Deutschland, Österreich und die Schweiz vor. Informationen zu anderen Ländern kann man sich beim jeweiligen Auswärtigen Amt besorgen.

Zudem ist es nicht gestattet, Lebensmittel, Pflanzen oder Tiere über die Einreise ins Land mitzubringen.
Vorsichtsmaßnahmen – Sicherheit
Weiterhin herrscht in Argentinien generell eine niedrige Kriminalitätsrate, dennoch sollten Besucher ihre Habseligkeiten stets in den Hotelsafes aufbewahren und nie ihr gesamtes Geld sowie wichtige Papiere in Taschen oder separaten Behältnissen aufbewahren. Ebenso sollten Schmuckstücke und wertvolle Gegenstände immer unter Aufsicht oder sicherer Aufbewahrung gestellt werden.

Wo sich geeignete Hotels oder Hostels für Urlaubsreisen finden lassen, können ausgesuchte Reisebüros oder Reiseagenturen in Erfahrung bringen.
Medizinische Vorsorge
Für die Einreise gelten ebenso keine generellen Impfvorschriften. Allerdings empfiehlt das Auswärtige Amt, Impfungen gegen Hepatitis A und B, sowie bei längeren Aufenthalten Vorsorge gegen Gelbfieber, Tollwut und Typhus zu treffen.

Die Standardimpfungen sollten ebenfalls aktuell sein, da vor allem in den ländlichen Gebieten die medizinische Versorgung nicht der europäischen Lage entspricht. So kann es auch einmal zu leichteren Kreislauferkrankungen kommen, die mit ausreichender Lebensmittelhygiene präventiv vermieden werden können.

Mit all diesen Vorbereitungen sowie einer umfassenden Information über das Land, seine Menschen und Kultur ist es für den erfahrenen wie den Erstankömmling in Argentinien ein unvergleichliches Erlebnis, Argentinien durch eine gut koordinierte Neckermann Erlebnisreise zu entdecken.