Das erste Date und seine Tücken..

Familie & Freizeit von Claudia am 09.11.2011

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Ach wie gerne erinnern sich Paare an ihr erstes Date zurück. Dieser Tag wird immer etwas Besonderes in der Beziehung sein. Nur was machen, wenn man noch in keiner Beziehung ist? Sondern lediglich vor dem ersten Date? Da geht es darum, wo man sich trifft und was man unternimmt. Aber auch die passende Kleidung und die richtigen Worte sollten gut überlegt sein. Hier mal die Goes und No-Goes! Zu aller erst muss man einen Ort zum Treffen ausmachen. Da gibt es ja die traditionellen Treffpunkte wie Kino oder Restaurant. Die können jedoch sehr anstrengend werden und zu einem Reinfall ausarten. Denn im Kino kann man sich ja schlecht unterhalten. Und beim ersten Date geht es ja darum, sich zu beschnuppern. Den Besuch der Filmvorführung sollte man zu einem späteren Zeitpunkt aus dem Ärmel ziehen. Auch ein Restaurantbesuch kann in die Hose gehen. Denn man sitzt sich die ganze Zeit gegenüber und muss miteinander reden. Und das kann bei der Nervosität von dem einen oder anderen zu stillen Minuten führen, die beiden unangenehm sind. Gut wäre natürlich, wenn es gleich von Anfang an passt mit der Chemie, aber das Glück kann man ja nicht immer haben.

Wenn jemand einen Ort aussucht, sollte er sich da wohlfühlen. Am besten ist, dass man dort sehr gerne hingeht, weil es zum Beispiel den besten Kuchen oder den besten Cocktail dort gibt. Ein Café oder eine Bar, in der man sich gut unterhalten kann, sind optimal. Auch wenn man gerne sportliche Aktivitäten ausführt, kann man zusammen klettern gehen oder anderes tun, um sich kennen zu lernen. Da kommt dann keine so angespannte Atmosphäre auf, als wenn man sich stundenlang gegenübersitzt.  Auch kann ein Volksfest eine nette Gelegenheit darstellen, um sich zu treffen. Dort ist eine lockere Stimmung und man kann sich ausgelassen kennenlernen. Für Naturliebhaber ist ein Ausflug oder einfach nur ein Spaziergang im Park mit anschließendem Café eine gute Idee. ‚No Goes‘ sind sicherlich Sauna und Freibad besuche. Auch Konzerte sind schwierig, wenn man nicht den gleichen Musikgeschmack hat. Auch die eigene Wohnung stellt sich als Fettnäpfchen dar. Für Frauen ist es natürlich immer eine Hürde zu einem fremden Mann nach Hause zu gehen oder ihn zu sich kommen zu lassen. Das sollte man nie beim ersten Date in Erwägung ziehen. Auch muss bedacht werden, dass wenn man die andere Person erst einmal in seiner Wohnung hat, es auch schwer sein kann diese wieder heraus zu bekommen. Schwierig ist es, wenn die Sympathie nur einseitig ist. Man möchte ja nicht unhöflich sein und den Gast rausschmeißen. Also lieber einen neutralen Ort in der Öffentlichkeit wählen, an dem man sich wohlfühlt. Auch sollte man dann vor dem Treffen nicht zu aufgeregt sein. Vor zu übertrieben Stylen möchte man doch absehen, um niemanden zu verschrecken. Am wichtigsten ist es so natürlich wie möglich zu bleiben, denn das Date möchte ja nicht mit einer Kunstfigur, sondern mit dem echten Menschen konfrontiert sein. Für Frauen gilt vor allem nicht zu dick auftragen. Die wenigsten Männer stehen auf Tonnen von Make-up im Gesicht. Auch sollte man sich vorher Einstiegshilfen fürs Gespräch und einige Themen überlegen. Denn oftmals kommt es nach der Begrüßung zu unangenehmem rumgehaspel und man weiß nicht genau was man fragen oder sagen soll. Also lieber ein wenig vorbereitet sein. Dazu kann ein Blick auf das Online-Profile und die Gemeinsamkeiten und Interessen reichen. Das männliche Geschlecht ist meistens auch noch viel aufgeregter. Sagt man zumindest. Frauen können ja angeblich immer einen Abschleppen. Aber Männer sollen es da schwerer haben. Denen kann da ein einfacher Tipp helfen. Sie möchten sich doch einfach vorstellen und so geben, als wenn sie Jede haben könnten und das nächste Date schon wartet. Ob das wirklich klappen soll, darüber bin ich mir nicht im Klaren, jedoch wurde das so empfohlen.

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Wenn es dann zum Date kommt, sind die ersten Minuten oftmals schon entscheidend für den Erfolg. Bei der Begrüßung sollte man nicht zu stürmisch, aber auch nicht zu zurückhaltend sein. Die gute Mischung aus Anlächeln und Körpernähe ist wichtig. Dies sollte auch das ganze Date über beachtet werden. Aufgesetztes Lachen oder Selbstdarstellung sind fehl am Platz. Hier darf man sich natürlich charmant geben und den anderen durch seine Art überzeugen. Man möchte sich ja kennenlernen. Dazu gibt es einige Gesprächsthemen die man abhandeln kann, damit man von dem anderen viel erfährt. Oftmals ergibt es sich beim Reden schon automatisch. Wobei vorbereitet zu sein ist nicht schlecht in dem Falle. Natürlich wird man sich über den Beruf unterhalten. Aber auch Freizeitaktivitäten und die Familie sind Themen über die man redet. Man sollte dem Gegenüber immer offene Fragen stellen, damit er auch ausführlich von sich erzählen kann. Dabei muss jedoch darauf geachtet werden, dass man keinen Monolog hält sondern sein Gegenüber miteinbezieht und auch zuhört. Denn nichts ist unattraktiver als eine Person, die beim ersten Date ununterbrochen von sich erzählt und auf den anderen nicht eingeht. Auch sollten Ex-Beziehungen außen vor bleiben. Das interessiert auch noch nicht beim ersten Date. Politik und Wirtschaftsthemen führen oftmals zu Diskussionen denen man sich so früh in der Kennenlernphase noch nicht stellen sollte, da man dem Gegenüber nicht ausreichend kennt. Religion oder Krankheiten sind genauso No-Go Themen.

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Der Herr darf der Dame auch gerne Komplimente machen. Sie sollten jedoch nicht plump oder anzüglich sein. So etwas kann zu einem schnellen Ende der Verabredung führen. Witz mit Niveau kommt da eher an. Wenn es dann ums Bezahlen geht, kommt es auf die Sympathie an. Sollten beide Spaß gehabt haben und der Herr möchte die Rechnung für die Dame übernehmen, ist dies völlig in Ordnung. Einige Frauen setzen es auch schon Voraus, dass der Mann bezahlt. Deshalb ist es für ihn von Vorteil, wenn er die Rechnung übernimmt. Denn auch wenn Frauen emanzipiert sind und selber bezahlen können, gibt es nichts mehr Unromantisches als wenn zum Abschluss des Abends herumgerechnet wird und jeder seins bezahlt. Dann soll er lieber die Rechnung übernehmen und sich von ihr anhimmeln lassen. Die Verabschiedung ist dann noch mal so ein heikler Punkt. Man weiß ja nie was der andere so erwartet oder ob man schon zu weit geht. Wenn Sympathie da ist, wird es schon schwierig. Denn war das Date scheiße gibt’s n Händedruck und ein ‚Machs Gut, ich ruf dich an‘. Sollte es jedoch toll gewesen sein, hat man die Qual der Wahl. Man kann sich mit einem Kuss auf die Wange oder einem Drücken verabschieden. Oder aber man geht es gleich richtig an und küsst sich. Das ist dann aber abhängig, wie von beiden die Signale ausgestrahlt werden. Sollte es gefunkt haben, kann man denjenigen auch gleich mit nach Hause nehmen. So nach dem Motto ‚alleine Schlafen ist doof‘. Viele Männer legen es ja sogar darauf an und haben es im Hinterkopf bei der Frau zu übernachten, oder diese mit nach Hause zunehmen. Neben einfach Sympathie und sich hingezogen fühlen gibt es ja auch so tolle ausreden wie ‚ich habe meinen Schlüssel vorhin im Bus verloren, ich komm bei mir gar nicht rein‘ oder der Klassiker mit dem ‚auf einen Kaffee mitkommen‘ ist großartig. Blöd ist halt nur, wenn man keinen Kaffee hat und die Angebetete ernsthaft dachte, dass es um Kaffee geht. Nach dem Date sollte sich der Mann ein wenig Zeit lassen mit dem Melden. Sodass die Frau sich nach ihm sehnen kann. Am besten aber noch vor dem Schlafen gehen schreiben und keine Tage warten. Denn sonst ist der Zug auch schnell wieder abgefahren. Ja und sollte das Date zwar nach eigenem Empfinden als großartig gelaufen sein, er oder sie sich nicht meldet, dann bloß nicht nerven. Sondern einfach die Nummer löschen und jemand anderes Daten. Wie sagt man doch so schön ‚Man muss eben viele Frösche Küssen um seinen Prinzen zu finden‘.