Das große Oscar-Resumé

Familie & Freizeit von Jennifer am 23.02.2015

Die wohl glamouröseste Veranstaltung der Welt: die Oscar-Verleihung. Seit 1929 geben sich hier die besten Schauspieler, Regisseure und deren Filme die Ehre. In diesem Jahr trieb es die Stars zum 87. Mal auf den roten Teppich.

Schauplatz: Dolby Theatre, Los Angeles. Gebracht von Limousinen, geführt von purpurnem Rot des Teppichs, hinein in die heiligen Hallen des Oscar-Spektakels. Die Live-Zuschauerzahlen in diesem Jahr belaufen sich auf etwa 1 Milliarde weltweit.

Für diejenigen von euch, die es nicht geschafft haben, die Nacht vor dem Fernseher zu überstehen, haben wir eine Übersicht aller wichtigen Preisträger der Oscar-Nacht zusammengestellt. Außerdem könnt ihr euch bei der Video-Zusammenfassung noch einmal selbst vom Glanz & Glamour der Filmwelt überzeugen.

Die Reaktionen hätten unterschiedlicher nicht sein können. Zwar glänzte auch in den Augen von Julianne Moore die eine oder andere Träne, doch im Gegensatz zu Eddie Redmayne, der schluchzend und mit Tränen im Gesicht, stolz und mit erhobenem Haupt, seinen Preis entgegen nahm, konterte Julianne Moore eher mit flotten Sprüchen und wirkte etwas gefasster. Wobei man auch ihr die unbändige Freude ansah.

Mit großartiger Inszenierung, tollen Bildern und überzeugenden Darbietungen wurde „Birdman“ lediglich von „Grand Budapest Hotel“ dicht verfolgt. Schon im Vorfeld Als klarer Sieger des Abends ging ohne Zweifel „Birdman“ von der Bühne, dicht gefolgt von „grand Budapest Hotel“, der mit großartiger Inszenierung und tollen Bildern überzeugte und vor allem mit dem Soundtrack punkten konnte.

 Doch wo Licht ist, ist auch Schatten und auch in diesem Jahr blieben diese bei den Oscars nicht aus. Es gab Gewinner, wie auch Verlierer. Da zeigt sich wieder einmal, dass eine Nominierung noch lange nichts bedeuten mag.

Denn vielversprechend sah es tatsächlich für die verfilmte Lebensgeschichte des Scharfschützen Chris Kyle aus. 4 Nominierungen bekam „American Sniper“, davon allerdings nur einen Oscar.

Größter Pleitegeier war aber wohl „The Imitation Game“ mit Benedict Cumberbatch in der Hauptrolle: 8 Nominierungen und nur einen Goldjungen – so kann es gehen.

Im Endeffekt stellte Alejandro González Inárritu’s „Birdman“ einfach alles in den Schatten und brillierte in diesem Jahr mit einer eindrucksvollen Leistung in jeglicher Hinsicht.