Die fünf besten Biergärten in Berlin

Familie & Freizeit von Claudi am 26.05.2014

Der Dauerregen ist vorbei und der Sommer endlich angekommen. Wo lassen sich die Sonnenstrahlen nach getaner Arbeit besser genießen, als in einem Biergarten? Wir haben ein paar Tipps, was die besten Anlaufstellen angeht.
Bierhof Rüdersdorf

Bierhof Rüdersdorf
© Bierhof Rüdersdorf

Alles andere, als das, was ihr erwartet, wenn ihr an einen typischen Biergarten denkt. Nicht zuletzt deshalb, weil der Bierhof Rüdersdorf an das Berghain grenzt. Aber es gibt Bier und einen Garten. Außerdem ist der Laden originell und die Atmosphäre toll. Also rein in unsere Tipps. Anstelle von deftigem Essen aus dem Süden, gibt es im hier Fettiges aus Übersee. Nämlich gigantische Burger. Alternativ könnt ihr auch Rostbratwurst bestellen. Die Öffnungszeiten sind wetterabhängig. Wenn ihr Angst habt, vor verschlossenen Türen zu stehen, checkt die Homepage oder Facebook-Seite.

Rüdersdorfer Straße 70, 10243 Berlin
Golgatha

Golgatha
© Golgatha

Vor mehr als dreißig Jahren wurde aus den Terrassen am Kreuzberg das Golgatha. Noch heute schwärmt die damalige Jugend von den einstigen Nächten, in den goldenen Jahren Westberlins. Doch die Zeit hat sich geändert und mit ihr auch das Golgatha selbst. Heute gibt es neben Bänken und Bier auch Sofas und Cocktails. Den Charme jedoch hat der Biergarten behalten. An lauen Sommerabenden finden sich sämtliche Generationen im Viktoriapark zusammen. Auch die Hungrigen werden hier gut versorgt. Bis 15 Uhr gibt es Frühstück und ab zwölf Salate und Gegrilltes. Mit und ohne Fleisch. Große Portionen zu einem mehr als fairen Preis. Am Wochenende beschallt außerdem ab 22 Uhr ein DJ den Indoor Bereich. Und das bei freiem Eintritt.

Dudenstraße 40-64, 10965 Berlin
Jockels Biergarten

Jockels Biergarten
© Jockels Biergarten

Mitten in Kreuzberg, direkt am Wasser, liegt Jockels Biergarten. In der einstigen Burg am See erwartet euch Urlaubs-Feeling für zwischendurch. Es fühlt sich an, wie ein kurzer Besuch in Istanbul. Neben Bier gibt es Unmengen an verschiedenen Speisen, Wasserpfeifen und Tee aus dem Samowar. Wenn ihr einen türkischen Mokka trinkt, könnt ihr euch aus dem Kaffeesatz die Zukunft lesen lassen. Falls ihr das wollt. Auch die Kleinsten sind hier gut unterhalten, da der Biergarten über einen eigenen Spielplatz verfügt. So könnt ihr in aller Ruhe euer Bier genießen.

Ratiborstraße 14c, 10999 Berlin
Brauhaus Südstern

Brauhaus Südstern
© Qype

 

Die Gerichte sind zum größten Teil bayrisch, österreichisch und schwäbisch. Dank der deftigen Speisen nennen wir das Brauhaus Südstern mal traditionell. Drinnen gibt es Mauerwerk und draußen Bänke. Zum Garten geht ihr hinten raus, in die Hasenheide. Getrunken wird hausgebrautes Bier. Das gibt es übrigens auch zum Mitnehmen in der Ein-Liter-Bügelflasche. Wenn ihr das Bier nicht nur trinken, sondern auch brauen wollt, dann nehmt an dem Braukurs teil. Den gibt es inklusive Menü.

Hasenheide 69, 10967 Berlin
Prater Garten

Pratergarten
© Prater Garten

Seit 1837 wird in der Kastanienallee 7 bereits Bier ausgeschenkt. Das macht den Prater Garten zum ältesten Biergarten Berlins. Von April bis September gibt es im Außenbereich neben Bier auch einiges an Speisen. Den Rest des Jahres versorgt die Gaststätte die hungrigen und durstigen Gäste. Wenn ihr nach typischen Biergarten-Gerichten sucht, seid ihr hier leider falsch. Der Pratergarten ist eben ein Berliner Traditionsbetrieb und vermutlich gerade deshalb ein beliebter Treffpunkt in Prenzlberg.

Kastanienallee 7-9, 10435 Berlin