Frühling und Sommer 2013 – Trendsport Mountainbiking

Familie & Freizeit von Laura am 19.03.2013

In den folgenden Reihen möchte das Team von GutscheinPony euch ein paar trendige Sportarten vorstellen, die man wunderbar im Frühling 2013 beginnen kann. Als erstes in dieser Reihe findet ihr Mountainbiking, ein Sport, der sich schon lange großer Beliebtheit erfreut. Doch was genau macht man da eigentlich und welche Sportausrüstung brauchen wir dafür? Und kann man das überhaupt als Fitnessprogramm zählen? Dies und mehr erfahrt ihr heute.

Mountainbiking – eine Geschichte

Schon im Jahr 1896 wurde das erste Mountainbike in den USA erfunden, doch erst Ende der 90iger Jahre wurde der Sport zu einem Massentrendsport. Heute jedoch gilt das Jahr 1973 als offizielle Geburtsstunde des Mountainbikes. Wie der Name Mountainbike schon sagt (Mountain = Berg, Bicycle/Bike = Fahrrad), ist das Fahrrad speziell für abschüssiges Gelände gestaltet, somit nicht für asphaltierte Straßen, sondern für Geländerouten, durch Wälder, Täler, Berge und die wilde Natur. In den 80iger Jahren erfuhr das Mountainbike (MTB) wie wir es heute kennen, einige Ausbesserungen. Erheblich dazu bei trugen vor allem die japanische Firmen Shimano und Suntour, die mit einer genialen Gangschaltung, verbesserte Bremstechnik und einem ausgeklügelten Kettensystem das Mountainbike zu dem machten, was es heute ist.

Verschieden Typen

Trotz einiger grundlegender Gemeinsamkeiten unterscheiden sich die verschiedenen Mountainbike Modelle erheblich voneinander, werden sie doch für unterschiedliche Gelände und Stile verwendet.

All Mountain (AM)

Das All Mountain Bike ist ein voll gefedertes Bike (Full Suspension lautet der englischsprachige Fachbegriff). Hier kommt es weniger auf das Gewicht des Rades an, sondern eher auf die Zuverlässigkeit, den Komfort und die Stabilität. Man sitzt generell aufrechter, als bei anderen MTB Typen. Das Gelände für ein AM ist üblicherweise breit gefächert, von Touren durch das flache Land bis hin zu steilen Bergrouten. Durch die Federung ist das Fahren am Berg ideal.

Cross-Country (XC/CC)

Das Cross-Country Bike ist im Gegensatz zum AM weniger für schwere Gelände geeignet. Eher setzt dieses Modell auf Speed und ist demnach auch nicht so gefedert wie das AM (Hardtail). Inzwischen gibt es auch ein paar Modelle, die voll gefedert sind .

Downhill (DH)

Wie der Name schon impliziert sind DH Bikes dazu konzipiert abschüssige, schwere Gelände hinunter zu fahren. Aufgrund der vielen Unebenheiten während der rasanten Abfahrt, ist das Gewicht des Fahrrads bis zu 20 kg akzeptabel. Ähnlich wie beim Motocross werden hier  oft Sprünge und Hindernisse in die Route mit einbegriffen, was ein weiterer Grund für die hohe Stabilität des Rades ist. Da die Routen so extrem sind, werden sie eigentlich nicht hoch gefahren.

Enduro
Das Enduro ist ähnlich wie das AM, geeignet für viele verschieden Geländearten. Hierbei ist der Rahmengeometrie jedoch anders, genauso wie die stärker profilierten Reifen. Insgesamt ist es dem AM jedoch sehr ähnlich, da man ebenfalls aufrecht sitzt.

Freeride (FR)

Ähnlich wie das DH ist das Freeride für schweres, abschüssiges Gelände konzipiert. Im Gegensatz zu dem Downhill Bike ist dieses Bike jedoch erheblich leichter und somit auch für das Hochfahren schwerer Routen aus eigenem Antrieb geschaffen.

Trial

Die Trialbikes sind nur konzipiert um Geschicklichkeitsübungen, wie etwa einen Parkur zu bewältigen. Der Sattel ist nur angedeutet und bereitet so viel mehr Bewegungsfreiheit. Auch gibt es bei diesem Modell nur wenige Gänge.

Dirtjump (DJ)

Dirtjump Bikes werden vor allem für Sprünge über Erdhügel benutzt. Sie sind sehr stabile Mountainbikes, die ein geringes Gewicht haben. Durch das geringe Gewicht ist eine größere Bewegungsfreiheit für Rotationen und Tricks garantiert.

Die richtige Ausrüstung

Um dein Fahrerlebnis gut ausgerüstet zu erleben solltest du dir natürlich noch das ein oder andere Accessoire zu deinem Bike dazu holen. Es gibt zum Beispiel spezielle Handschuhe, die deine Hände vor Blasen schützen und dir am Lenkrad besseren Halt geben. Weiterhin kannst du dir eine Schutzbrille vor Insekten zulegen, jedoch am besten nicht zu dunkel, da dies deinen Fahrstil behindern kann. Die Schuhe von Mountainbikern sind mit einer speziellen Sohle versehen, ähnlich wie die, die Bergsteiger für einen guten Halt auf steinigen Geländen benutzen. Zu deinem Schutz solltest du unbedingt einen Helm tragen und wenn möglich Schoner an Knie und Ellbogen.

Collage: © GutscheinPony /Hintergrundbild: © Wikipedia 

Fitness Facts – was wird trainiert?

Wie bei jedem anderen Sport wird auch beim Mountainbike deine Muskelmasse so richtig ins Schwitzen gebracht. Es kommt hierbei vor allem darauf an, welchen Fahrstil man favorisiert. Wenn man eher locker auf Waldwegen fährt verbrennt und trainiert man natürlich weniger, als wenn man schwierige Gelände in Anspruch nimmt, welche einen dazu bewegen aufzustehen, auszubalancieren oder kräftiger zu treten. Generell werden beim Mountainbikesport die Hände, Oberschenkel und die Wadenmuskulatur angeregt. Natürlich aber auch das Gehirn, da oft schnelle Reaktionen verlangt sind. Durch Aufstehen zum Beispiel, trainiert man jedoch auch den Rücken, Nacken und die Oberarme. So kann man das Training sehr gut variieren.

Weitere Facts dazu und welche ausgleichenden Übungen ihr zum Mountainbiking unbedingt machen solltet, findet ihr in diesem Artikel der Mountainbike Fachzeitschrift Mountain BIKE.

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