Katzen – Samtweiche Spuren auf unserer Seele

Familie & Freizeit von Tina am 06.07.2015

Wusstest du, dass Katzen nichts Süßes schmecken, dafür aber ein Riechorgan am Gaumen haben? Oder dass nur Katzenweibchen dreifarbig sein können? Dann weißt du schon eine ganze Menge über Deutschlands beliebtestes Haustier. Weltweit gibt es etwa 500 Millionen Hauskatzen aus über 40 Rassen, und allein in deutschen Haushalten lebten 2010 über 8 Millionen von ihnen, Tendenz steigend. Hast du auch einem Stubentiger zu Hause? Dann könnte dich der exklusive 15€ Gutschein von Katzenland.de interessieren!

Erstaunte Katze

Woher kommt eigentlich die Liebe des Menschen zur Katze? Alle heutigen Katzenarten gehen auf einen gemeinsamen Vorfahren zurück, der vor 10 bis 15 Millionen Jahren lebte. Im alten Ägypten waren Katzen längst domestiziert und galten als heilige Tiere. Wenn in einer Familie eine Katze starb, rasierten sich die Familienmitglieder als Zeichen der Trauer ihre Augenbrauen ab. Die Katze wurde dann mit einer Holzmaske einbalsamiert und in der Familiengruft oder auf einem Tierfriedhof beigesetzt. Viele Ägypter verehrten die Göttin Bast, mit dem Körper einer Frau und dem Kopf einer Katze. Die Ägyptische Mau ist wohl eine der ältesten Rassen der Welt und gilt als Abbildzüchtung der in historischen Wandmalereien in Ägypten dargestellten Katzen. Ihr Name ist gleichzeitig das ägyptische Wort für Katze.

Katze oder Hund?

Menschen werden oft in Katzen- oder Hundeliebhaber unterteilt, und auf beiden Seiten werden auch heute noch gerne Vorurteile zum Besten gegeben: Hunde sind dumm, Katzen dagegen gefühlskalt. Welches das intelligentere Haustier ist, konnte auch am Institut für Haustierkunde an der Uni Kiel nicht wirklich beantwortet werden. Hunde sind aus Menschensicht kommunikativer, obwohl es die Katzen sind, die über 100 Laute drauf haben, zehnmal mehr als Hunde. Aber Hunde probieren mehr aus. Der Hund ist ein Hetzjäger, er hat Lust auf Spiel, Lust auf Zusammenarbeit, und nicht umsonst wird er gerne als „Bester Freund des Menschen“ bezeichnet. Katzen sind dagegen im Abstrakten besser. Sie schauen genauer hin und beleuchten ein Problem erst von allen Seiten, um ja keinen Pfotenschlag zu viel zu tun. Das hat wenig mit Faulheit zu tun, eher mit der Tatsache, dass Katzen eben Minimalisten sind. Es stimmt zwar, dass eine Schmusekatze gerne bis zu 18 Stunden am Tag faul in der Ecke liegen kann, ist aber ihre Neugier erst geweckt, dann kann sich der Schleichjäger auf leisen Sohlen aber gerade extrem lange auf etwas konzentrieren. Man kann sie nur nicht dazu verdonnern. Oder wie Erich Kästner, offensichtlich ein Katzenfan, schon sagte: Alle beide, Hund und Katze, sind reich an Tugend und Talenten, doch der Hund hat ein Talent zu viel: Er lässt sich dressieren. Und er hat eine Tugend zu wenig: Er ist ein Tier ohne Geheimnisse.

faule Katze

Von Sinn und Sinnlichkeit

Was also fasziniert uns so an Katzen? Sind es die unergründlichen mandelförmigen Augen, die uns im Dunkeln anblitzen? Ihre geschmeidige Ästhetik? Weil sie uns lieben, obwohl sie uns nicht brauchen? Wir sprechen Katzen oft die folgenden Eigenschaften zu: unabhängig, frei, anpassungsfähig, eigensinnig, hingebungsvoll, unberechenbar, kultiviert, ambivalent, entspannt, sauber, geheimnisvoll, natürlich, wild. Viele dieser Eigenschaften sind gegensätzlich, und wie Diplom-Psychologe Jens Lönneker in einer Studie von 2004 glaubhaft macht, bringen Katzen diese widersprüchlichen Anlagen für uns in Einklang, und werden deshalb für uns sogar zum Vorbild. Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt: durchs Leben zu gehen, ohne Lärm zu machen. Das sagte schon der gute alte Ernest Hemingway.

Modern Lifestyle à la Katz

Dass Katzen immer beliebter werden, hat sicherlich auch etwas mit unserem Lebensstil zu tun. In Deutschland leben immer mehr Menschen in Großstädten und viele von ihnen leben allein. Katzen sind pflegeleicht, müssen nicht Gassi gehen, und haben auch kein Problem damit, viele Stunden am Tag allein zu bleiben. Es sind eben genau ihre Eigenständigkeit und Unabhängigkeit, die uns Menschen zu Pass kommen und aus den eleganten Vierbeinern die perfekten Wohnungsgenossen machen. Da nehmen wir meist auch die Haare auf dem Bett und die zerkratzten Sofas in Kauf. Das muss aber nicht sein, denn bei uns gibt es viele verschiedene Gutscheine für Tierhaarrollen und Kratzbäume von Katzenland.de, genau wie für viele andere Dinge zur Pflege deines felligen Mitbewohners.

Es gibt zwei Möglichkeiten, vor dem Elend des Lebens zu flüchten: Musik und Katzen. (Albert Schweitzer)

Katzencanapee
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