Die Sportevents 2016 – unvergessene Momente eines tollen Sportjahres

Familie & Freizeit von Fabian am 14.12.2016

Schon neigt sich das Jahr 2016 dem Ende zu. Dabei hat es doch gerade erst begonnen, oder?! Verrückt, irgendwie scheint die Zeitverfluggeschwindigkeit im Alter deutlich zuzunehmen. Wie dem auch sei, wie üblich am Ende eines Jahres folgen in Zeitschriften, Funk und Fernsehen, und neuerdings ja auch in diesem Internet, die traditionellen Jahresrückblicke. Was bleibt vom Jahr 2016?

Eine Unmenge toter Prominenter, der Brexit hat uns von den doofen Engländern befreit, in den USA regiert jetzt ein Trumpel, und hierzulande haben sich tatsächlich die Lombarden, Lombados, Lobotomy, oder wie auch immer dieses angebliche Promipärchen heißt, getrennt…schnief. Aber es gab auch genug Gründe zur Freude. Die Sportevents 2016 waren wirklich der Knaller. Handball-Europameisterschaft, Olympia in Rio, und eine Menge mehr. Ja, was war eigentlich sonst noch? Wir rufen euch die Sportevents 2016 noch einmal ins Gedächtnis.

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Die tollsten Sportevents 2016

  • Handball-Europameisterschaft der Herren

Das Sportjahr 2016 begann für die deutsche Sportlerriege gleich mit einem Paukenschlag. Vom 15. bis 31. Januar fand die Handball-Europameisterschaft in Polen statt. Der einmalige Europameister Deutschland, der sich 2014 nicht für die EM qualifiziert hatte, ging trotzdem selbstbewusst ins Turnier. Schließlich ist die deutsche Elf eine der erfolgreichsten Handballnationen aller Zeiten. Bereits neunmal wurden wir Weltmeister, einige Medaillen bei Olympiaden und wie gesagt, ein Europameistertitel 2004 bei drei Finalteilnahmen stand zu Turnierbeginn zu Buche.

Topfavoriten bei den Buchmachern waren Welt- und Europameister Frankreich, Spanien, Dänemark und Gastgeber Polen. Auf Deutschland setzten nur die ganz Cleveren. Es lohnt sich also auf jeden Fall, sich beim Testsieger in Sachen Sportwetten, Bet365, schlauzumachen.

Und die EM wurde für uns Deutsche eines der tollsten Sportevents 2016. Abgesehen von der Auftaktniederlage gegen Gruppengegner Spanien lief es super für unsere Handballer. Sie drangen bis ins Finale vor, besiegten diesmal die Spanier, und wurden völlig verdient Europameister.

  • Fußball-Europameisterschaft in Frankreich

Handball ist ja schön und gut, aber letztlich doch nur eine Randsportart. Kommen wir zu den wirklich wichtigen Dingen im Leben: Fußball! Eines der größten Sportevents 2016 war sicherlich die EM. Vom 10. Juni bis zum 10. Juli traf sich in Frankreich die Fußballelite der Welt, und die Nationalmannschaften aus Irland, Ungarn und Wales. Ach ja, Holland war nicht dabei; war in der Qualifikation gegen Island und die Türkei gescheitert. Wirklich schade…

Weltmeister Deutschland, Titelverteidiger Spanien und Gastgeber Frankreich waren die Topfavoriten auf den Europameistertitel. Und natürlich musste man auch Italien dazuzählen. Egal, wie schlecht die Azzurri spielen, wie übel auch ihre Qualifikation war und wie viele Topspieler beim Turnier ausfallen, irgendwie schafft es Italien immer rechtzeitig da zu sein, und ein gutes Turnier zu spielen. So auch diesmal. Allerdings währte ihr Höhenflug nicht allzu lange.

Im Viertelfinale trafen die Italiener auf Deutschland. Auf dem Papier eine klare Sache. Deutschland würde ein gutes Spiel machen, die Italiener dieses zerstören und es irgendwie schaffen, am Ende völlig unverdient zu gewinnen. So war es bisher immer. Zeit den Bann zu brechen, und tatsächlich setzten sich die Deutschen in einem spannenden Spiel, inklusive Verlängerung und Elfmeterschießen letztlich hochverdient durch. Italien war draußen.

Ich muss immer noch grinsen, wenn ich den Italiener Zaza vor meinem inneren Auge zum Elfmeterpunkt hampeln sehe…Okay, damit waren die schönen EM-Moment dann leider auch vorbei. Im Halbfinale war gegen Gastgeber Frankreich Schluss für unsere Jungs. Antoine Griezmann schenkte Manuel Neuer zweimal ein und es war ausgeträumt. Na ja, dann halt in zwei Jahren wieder. Außerdem hatten wir doch Italien geschlagen! Hm, ich habe völlig vergessen, wer eigentlich Europameister geworden ist!?

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  • Leichtathletik-Europameisterschaften

Es ist wirklich nicht leicht, gedanklich von Fußball auf Leichtathletik umzuschwenken, Schweiß, Stollen und rohe Manneskraft müssen schmächtigen Stabhochspringern in tighten Leggins weichen, aber die EM in Amsterdam gehört tatsächlich in die Reihe der größten Sportevents 2016. Vier Tage im Juli gehörten der europäischen Leichtathletikelite. Fast 1500 Athleten aus 49 Ländern traten in 44 Disziplinen an, um sich gegenseitig zu messen.

Aufgrund der vor der Tür stehenden olympischen Spiel von Rio wurde in Amsterdam auf die sogenannten Gehwettbewerbe verzichtet. So fand statt eines Marathons lediglich ein Halbmarathon statt. Eine weitere Besonderheit dieser EM bestand darin, dass die russischen Leichtathleten wegen des Dopingskandals innerhalb des russischen Sportverbands ausgeschlossen waren.

Der Deutsche Leichtathletikverband schickte insgesamt 104 Sportler ins Medaillenrennen, und das sollte sich auszahlen. Deutschland gewann neben Großbritannien die meisten Medaillen, 16 an der Zahl. Goldmedaillen gab es im Dreisprung, gleich zwei beim Kugelstoßen, beim 100 Meter Hürdenlauf und beim 3000 Meter Hindernisrennen.

  • Olympische Sommerspiele

Wie der Name schon sagt, handelt es sich um den Olymp des Sports, und damit gehören die Spiele von Rio natürlich zu den herausragenden Sportevents 2016. Mehr als eine Teilnahme an Olympia, oder gar den Gewinn einer olympischen Medaille kann man in einem Sportlerleben kaum erreichen. Vom 5. – 21. August fand in Rio de Janeiro die 23. Olympiade der Neuzeit statt. Mehr als 11.400 Athleten aus über 200 Nationen wollten sich in 306 Wettbewerben in 28 Sportarten miteinander messen.

Die Russen waren übrigen wieder ausgeschlossen, bis auf eine einzige Russin. Die Weitspringerin und 2013 von irgendjemandem zur „worlds sexiest athletic“ gekürte Darija Klischina war sicherlich eine Augenweide; Medaillen konnte sie aber keine gewinnen.

In besonderer Erinnerung sind natürlich die Goldmedaillen für die deutsche Frauenfußballnationalmannschaft sowie das Damenbeachvolleyballteam Laura Ludwig/Kira Walkenhorst geblieben. Die deutschen Kanuten waren wie gewohnt stark und holten allein vier Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille(n). Stark war auch Silber für die deutsche Männerfußballnationalmannschaft und Bronze für die Hockeyjungs.

Deutschland trat mit 452 Sportlern an und war mit insgesamt 42 gewonnen olympischen Medaillen recht erfolgreich, und landete auf Rang fünf im Medaillenspiegel.

Alles in allem waren die olympischen Spiele von Rio sicherlich eines der schönsten und erfolgreichsten Sportevents 2016 für die deutschen Sportler und Zuschauer.

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  • Formel 1-Weltmeisterschaft

Das fünfte und letzte der hier vorgestellten Sportevents 2016 fand gerade erst vor wenigen Tagen einen tollen Abschluss. Natürlich ist die Formel 1 jedes Jahr ein Highlight der ganz besonderen Art. Millionen von Motorsportfans weltweit fiebern Woche für Woche mit den Helden in ihren sonderbaren Kisten. In Deutschland ist Autorennsport spätestens seit den Erfolgen von Michael Schumacher, dem größten Rennfahrer aller Zeiten, ein fester Bestandteil der deutschen Sportlandschaft.

Leider hat ja Schumacher nicht nur mit dem Rennfahren aufgehört, zudem verunglückte er vor ziemlich genau drei Jahren beim Skifahren, und um die tatsächliche Schwere des Unfalls ranken sich seitdem Gerüchte. Sicher ist nur, gut geht es dem Idol von Millionen Fans nicht, und er wird nie mehr der Michael Schumacher sein, wie wir ihn kennen.

Lange war unklar, um überhaupt irgendjemand in der Lage sein würde, auch nur annährend an die Erfolge eines Michael Schumacher heranzukommen. Schließlich hat der siebenfache Formel 1-Weltmeister Rekorde für die Ewigkeit aufgestellt. Einige Jahre waren keine deutschen Fahrer in der Weltspitze der Formel 1 zu finden. Doch mittlerweile hat sich das total geändert. Sebastian Vettel, der legitime Nachfolger von Schumacher, wurde zwischen 2010 und 2013 viermal in Folge Weltmeister.

Und dann gewinnt 2016 auch noch Nico Rosberg, als erst dritter Deutscher überhaupt, den Weltmeistertitel. Ob das allerdings als gutes Vorzeichen für die Zukunft des deutschen Rennsports zu werten ist, erscheint zweifelhaft. Rosberg war wohl dermaßen überwältigt von seinem Erfolg, dass er umgehend seinen Rücktritt vom Motorsport erklärte. Kann man so machen…