Leckere Suppen für den Herbst

Fun von Christian am 05.11.2015

Tomatensuppe und Hühnerbrühe sind so ziemlich alles, was du mit Suppe verbindest? Dann wird es Zeit für mehr Kreativität und Geschmack! Gerade die kälter werden Herbsttage sind wie gemacht für eine heiße Suppe. Einfach in der Zubereitung, schmackhaft, sättigend, oft über mehrere Tage verteilt essbar – Suppen kombinieren viele Vorteile des Essens. Wir stellen euch ein paar echte Suppenklassiker vor, aber auch ausgefallenere Kreationen. Genau richtig kommen da die 8 % Rabatt bei KochForm. Hier gibt es jegliches Zubehör aus der Welt der Suppen, von der traditionellen Löwenkopfterrine bis zum modernen Spiralschneider. Doch zuerst: die Rezepte!

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Kürbis-Kokos-Suppe – Herbstklassiker mit Asien-Touch

Kürbis ist das Herbst-Gemüse Nummer eins. Klar, dass auch die Kürbissuppe dieser Tage ganz oben auf der heimischen Speisekarte steht. Die größte Arbeit ist es, den Kürbis auszuhöhlen bzw. in kleinere Stücke zu schneiden. Danach ist es simpel: du dünstest das Kürbisfleisch zusammen mit den Zwiebeln in Butter oder Öl an und gibst anschließend die Gemüsebrühe hinzu. Das Ganze lässt du rund 20 Minuten köcheln und pürierst die Masse danach mit einem Stabmixer, so dass sie schön sämig wird. Du gibst Kokosmilch hinzu und schmeckst die Suppe mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel ab. Zur Dekorationen eignen sich Kürbiskerne, die du kurz anröstest. Falls es noch delikater sein soll, garnierst du die Kürbis-Kokos-Suppe mit ein paar Safran-Fäden.

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Karotten-Couve-Suppe – brasilianisch bunt

Der Winter in Brasilien ist zur Freude der Einwohner nicht allzu lang. Aber wenn es doch mal kälter wird am Zuckerhut, ist Couve eine häufige Suppenzutat. Was Couve ist? Nichts anderes als brasilianischer Grünkohl! Bevor dieser in der Suppe landet, dünstest du Zwiebeln und Knoblauch an und gibst Karotten- und Süßkartoffelstücke hinzu. Diese kochst du mit der Gemüsebrühe auf, bis sie gar sind, gibst Salz und Pfeffer hinzu und pürierst das Ganze. Die Frühlingszwiebeln und den Grünkohl schneidest du in fingerbreite Streifen, gibst sie hinzu und lässt die Suppe nochmal kurz aufkochen. Wenn du kein Couve auftreiben kannst, tut es auch Mangold oder eine andere Kohlart.

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Pastinaken-Süßkartoffel-Suppe – germanische Tradition

Schon die alten Römer schätzten Pastinaken, die sogenannte Germanenwurzel. Heute erlebt das karottenähnliche Wurzelgemüse ein Comeback, denn Pastinaken enthalten viel Folsäure, Kalium, Vitamin C und Vitamin E. Du schneidest Zwiebeln, Pastinaken, Süßkartoffeln und Kartoffeln in Stücke und dünstest alles zusammen in Olivenöl an. Den Knoblauch und die grob gehackte Chili gibst du anschließend hinzu. Du gießt das Gemüse mit der Brühe auf und schmeckst mit Salz und Pfeffer ab. Es fehlt nur noch die Kokosmilch und du kannst die Masse pürieren. Am Ende kommt die frische Petersilie hinein.

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Rote-Beete-Rahmsuppe – roter Energielieferant

Neben dem Kürbis haben auch Rote Beete im Herbst Hochsaison. Das gesunde rote Gemüse wird oft zu Salat verarbeitet, ist Teil des traditionellen Labskaus (Norddeutschland) oder von Borschtsch (Osteuropa). Aber auch als Suppe schmeckt die rote Wurzel hervorragend: du brätst die Zwiebeln glasig an, gibst die gewürfelten Rote Beete bei und gießt alles mit der Hühnerbrühe auf. Du lässt es 10 Minuten bei mittlerer Hitze kochen. Danach gibst du zwei Esslöffel Rotwein hinzu, was für eine besondere Note sorgt. Die Suppe pürierst du sehr fein, schmeckst sie noch mit der Crème Fraîche ab und garnierst das Ganze mit dem gehackten Schnittlauch.

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Kartoffel-Maronen-Suppe – knuspriger Pilzgenuss

Das dritte typische Herbst-Schmankerl? Edelkastanien oder Maronen, die sich für mehr als nur zum Kastanienmännchen bauen eignen. Für die Kartoffel-Maronen-Suppe schneidest du zuerst die Kartoffeln und das Suppengrün in Stücke. Zusammen mit der Hälfte der Maronen kochst du diese dann mit der Gemüsebrühe auf. Die Masse wird mit dem Stabmixer püriert und die Sahne hinzugegeben. Die restlichen Maronen brätst du knusprig an und verteilst sie dekorativ auf der fertigen Suppe.

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Und nicht vergessen: am nächsten Tag schmeckt eine gute Suppe immer nochmal besser als am Tag davor. In diesem Sinne: Guten Appetit!