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So kannst du Deo ohne Aluminium selber machen

 6. Juli 2018
Isabel in Lifestyle
Seit einiger Zeit liest und hört man es überall: Bloß kein Deodorant mit Aluminium verwenden! Das vom Körper aufgenommene Aluminium steht im Verdacht, Krebs, Alzheimer und andere Krankheiten zu verursachen. Viele Hersteller haben bereits auf Deos ohne Aluminium gewechselt oder ihr Sortiment erweitert. Doch auch aluminiumfreie Deos werden oft in Aluminium-Flaschen verkauft. Ein Teufelskreis.

Wie viel schädliches Aluminium steckt in gekauften Deos?

Der Körper ist zwar in der Lage, Aluminium selbst abzubauen, aber wir führen ihm bereits durch bestimmte Lebensmittel und andere Produkte (wie zum Beispiel Alufolie), mit denen wir täglich in Kontakt kommen, genügend zu. Die tägliche Überdosierung durch Deos sollte man also unbedingt vermeiden. Und für diejenigen unter euch, die dachten, ein Deo-Kristall-Stein sei eine tolle Alternative: Leider nein! Im Gegenteil, so ein Deokristall besteht quasi nur aus Aluminium. Deswegen wirkt er auch super gegen Schweiß, weil er die Schweißdrüsen nämlich ganz ordentlich verstopft. Das im Kristall enthaltene Alaun ist ein Aluminiumsalzkristall und die Dosis in dieser Deo-Variante beträgt 20-30% Aluminium. Im Vergleich, herkömmliche Deodorants haben „nur“ 7% Aluminium.

Und wie gefährlich sind die anderen Zusatzstoffe?

Außerdem verwenden die meisten Deos (egal ob mit oder ohne Aluminium) noch weitere Zusatzstoffe, die nicht unbedingt gut für den Körper sind. Zum Beispiel findet man recht häufig den Zusatzstoff Triclosan, der die Bakterienverbreitung hemmen soll. Nebenbei trägt er aber dazu bei, dass genau diese Bakterien immer resistenter gegen Bekämpfungen werden, und kann außerdem den Hormonhaushalt des Menschen beeinflussen. Viele der aluminiumfreien Deos werden weiterhin in Aluminium-Flaschen verkauft. Auch hier lösen sich Partikel ab und landen wieder in der Flüssigkeit, die wir uns unter die Achseln und in unseren Kreislauf sprühen.

➤ So kannst du dein Deo selber machen!

Deo ohne Aluminium kannst du einfach selber machen

Für alle, die nach anderen Lösungen suchen, habe ich hier drei tolle DIY-Rezepte. Billig und frei von Blödsinn! Ein Deodorant herzustellen ist einfacher, als einen Kuchen zu backen. Man muss es nur wollen.

Folgende Produkte spielen bei der Deoherstellung eine Rolle:

Natron

Natron kennen wir bereits aus der Küche und auch dort kann es neben dem Backen auch helfen, unangenehme Gerüche zu neutralisieren. So auch beim Körpergeruch. Es verhindert nicht, dass man schwitzt, aber es verhindert unangenehmen Geruch. Alternativ zu Natron kann man auch Alkohol verwenden. Der killt ebenfalls Bakterien, die für unangenehmen Geruch verantwortlich sind, ist aber gerade bei sensibler (frisch rasierter) Achselhaut nicht unsere erste Wahl.

Ätherische Öle

Für die Verwendung in Deodorants solltet ihr ausschließlich 100% ätherische Öle verwenden. Zum einen bringen sie einen frischen Duft an euer selbst gemachtes Deo, zum anderen helfen spezielle Öle, wie Citrusöl oder Salbeiöl, zusätzlich auch den Schweißfluss zu regulieren. Allerdings sollte man beachten, dass die Öle hochkonzentriert sind und man bei der Dosierung vorsichtig sein sollte. Besonders unter den Achseln können die Öle brennen oder zu Hautirritationen führen. Lieber sparsam testen und die Dosis nach und nach erhöhen.

Pflegende Öle und Gels

Auch auf Basis pflegender Öle, wie Kokosnussöl oder Mandelöl, lassen sich Deodorants herstellen. Besonders für sensible Haut ist diese Variante empfehlenswert.