Brillen – Viel mehr als nur eine Sehhilfe

Mode & Lifestyle von Tina am 10.09.2015

Brillen gibt es schon seit vielen hundert Jahren, und in Deutschland benötigen etwa 64% der Personen über 16 Jahre und etwa 15% der Kinder eine Korrektionsbrille. Allerdings werden in unserer heutigen Zeit Brillen nicht nur getragen, um eine Seeschwäche auszugleichen. Längst ist die Brille ein vollwertiges modisches Accessoire und damit Ausdruck unseres modischen Geschmacks. So prägte sie bei vielen prominenten Persönlichkeiten deren Auftreten und Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit, und wurde sogar zu ihrem Markenzeichen, wie zum Beispiel bei John Lennon, Elton John, Karl Lagerfeld oder Heino.Zeichnung mit Brille 3

Brillen online bestellen

Eine Sehbrille online zu kaufen, ist für viele Menschen noch keine echte Alternative. Dabei bieten Online Shops wie Mister Spex ihren Kunden inzwischen die Möglichkeit, nicht nur ein passendes Gestell und die richtigen Gläser auszuwählen, sondern sich auch von einem erfahrenen Optikermeister beraten zu lassen, und sogar den Sitz der Brille mittels virtueller 2D- oder 3D-Anprobe online auszuprobieren. Bist du dir unsicher, kannst du dir bei Mister Spex bis zu 4 Modelle zur Anprobe kostenlos nach Hause schicken lassen. Hast du dann deinen Favoriten gefunden, kannst du diese Brille dann mit den Werten aus deinem Brillenpass bestellen. Einen genauen Erfahrungsbericht erhälst du hier. Und bei Mister Spex gibt es zur Zeit 10% Rabatt auf alle Sonnenbrillen, und 10€ Rabatt für Freundschaftswerbung.

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drei Brillen

Brillengeschichte

Es gibt viele Arten von Brillen: Korrekturbrillen, Sonnenbrillen, Lesebrillen, Skibrillen, 3D-Brillen, Videobrillen, Lupenbrillen, und viele, viele mehr. Angefangen hat es aber nicht mit der Brille, wie wir sie heute kennen mit zwei Gläsern und Bügeln, die wurde erst Ende des 13. Jahrhunderts in Italien erfunden. Vergrößernde optische Hilfsmittel waren bereits seit der Antike bekannt, wie zum Beispiel wassergefüllte Kugeln oder Lesesteine aus Bergkristall. Um 1300 hatten Brillen zwar schon konvex geschliffene Linsen (und waren somit nur für weit- oder alterssichtige Menschen geeignet), aber auf den Gemälden der Zeit erscheinen sie noch ohne Bügel. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts waren Brillenhalterungen bekannt, die über und unter dem Ohr verliefen, und erst der englische Optiker Edward Scarlett baute 1727 die erste Brillenfassung, deren Bügel ausschließlich über den Ohren verliefen. Die waren anfangs jedoch nicht sonderlich erfolgreich, so dass Alternativen in Form von Lorgnon, Monokel oder Zwicker bis ins 20. Jahrhundert verbreitet waren.

Die Zahl der Deutschen, die eine Brille tragen, hat sich in den letzten zehn Jahren kaum verändert, aber es fällt auf, dass sich der Anteil der 20 bis 29-Jährigen, die auf eine Sehhilfe angewiesen sind, in den letzten 60 Jahren mehr als verdoppelt hat. Ein Grund dafür sind die veränderten Lebensbedingungen, zum Beispiel die Zunahme der Arbeit am Bildschirm, die präzises Sehen erfordert. Aber auch frühe Augenuntersuchungen, die bei Kindern heute Sehschwächen frühzeitiger aufdecken, sind ein Grund für den Anstieg. Als „Brillenschlange“ verschrien wird jedenfalls heute kaum noch jemand, ganz im Gegenteil. Brillen liegen derart im Trend, dass sie auch von Menschen getragen werden, die sie eigentlich gar nicht bräuchten.