Zum Zuspätkommtag ein paar Tipps, wie ihr es schafft, pünktlich zu sein

News von Claudi am 29.07.2014

Am 30.07. ist Zuspätkommtag. Der Aktionstag wurde 2006 von dem Blogger Bastian Melnyk auf seiner fredtastischen Website Fonflatter ins Leben gerufen. An diesem Tag könnt ihr euch die faulen Ausreden also sparen und einfach darauf hinweisen, dass ihr heldenhaft und natürlich absolut selbstlos den Aktionstag unterstützt.

An allen anderen Tagen gilt: Seid pünktlich!

Akzeptanz von Verspätungen

Wartet ihr gerne 20 Minuten in eisiger Kälte auf Freunde? Sitzt ihr gerne mit knurrenden Magen im Restaurant und wartet, weil ihr so gut erzogen seid, auf eure Verabredung um zu bestellen? Nein? Warum sollen das dann eure Freunde, Partner und Kollegen regelmäßig?

Denkt daran, welchen Eindruck ihr mit eurer Unpünktlichkeit erweckt. Ihr wirkt nicht nur respektlos, sondern auch undiszipliniert. Wer will das schon?
Die besten Tipps, um pünktlich zu sein

Uhr
© Alexander Stielau – flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

Plant für alles doppelt so viel Zeit ein, wie ihr denkt zu brauchen.

Stellt eure Uhr ein wenig vor. Allerdings nicht fünf oder zehn Minuten, sondern eher drei. So kalkuliert ihr die Zeitzugabe nicht automatisch mit ein.

Wenn ihr eine Verabredung bereits ein paar Tage davor plant, notiert doch mal 19.30 Uhr anstelle von 20 Uhr.

Trefft euch zu ungeraden Uhrzeiten mit euren Freunden. Meist werden volle oder halbe Stunden gewählt – Zeiten wie 9.21 Uhr stiftet etwas Verwirrung, was zur Folge hat, dass wir uns mehr darauf konzentrieren und öfters auf die Uhr gucken.

Setzt Prioritäten. Wenn die Zeit zu knapp bemessen war, nehmt euer Frühstück mit, anstatt Gefahr zu laufen, den Flug zu verpassen.

Ruft euch in Erinnerung, dass ihr keinen Mangel an Disziplin vermitteln wollt. Das sollte euch motivieren.

Plant Stau und Verspätungen der öffentlichen Verkehrsmittel mit ein.

Wenn ihr keine Armbanduhr tragt, bringt in jedem Raum eine Uhr an. So habt ihr die Zeit immer im Blick. (Nein, das Handy zählt nicht.)

Steht auf, wann ihr aufstehen solltet. Wenn ihr das nicht schafft, stellt den Wecker um die Zeit vor, die ihr benötigt, um aufzustehen.

Prüft wie lange ihr für was braucht und plant die Zeit genau ein.

Beobachtet euch selbst, um wahrzunehmen womit ihr eure Zeit verschwendet. (z. Bsp. kurz Mails prüfen und im Netz hängenbleiben)

Antwortet nicht sofort auf eine SMS, whatsapp Nachricht oder was auch immer. Außer es ist wirklich dringend und hat Priorität. Smalltalk könnt ihr auch führen, wenn ihr euch nicht gerade beeilen solltet.

Merkt euch, zu welcher Uhrzeit ihr was tun solltet. (Um spätestens 7.10 muss ich unter der Dusche sein, um spätestens 7.30 muss ich angezogen sein,…)

Seid organisiert. Legt Dinge wie beispielsweise den Schlüssel immer am gleichen Platz ab, um ihn nicht zehn Minuten suchen zu müssen.

Wenn ihr zu einem Ort müsst, an dem ihr noch nie wart, könnt ihr bereits Stunden davor die Route abrufen und einen Blick auf die Karte werfen.

Legt euch Sachen, die ihr nicht vergessen dürft, bereits am Abend davor zurecht.

Wenn ihr wisst, dass ihr viel Schlaf braucht, versucht in der Regel rechtzeitig zu Bett zu gehen.

Informiert euch über die Verkehrssituation bzw. Abfahrtszeiten. So kommt ihr nicht genau zu der Station, wenn der Bus gerade abfährt.
Die besten Ausreden, wenn ihr doch mal zu spät kommt

Pünktlich sein
© La Laetti – flickr (CC BY-NC 2.0)

Als eingefleischter Zuspätkommer habt ihr die Schuld vermutlich schon öfters auf die Bahn geschoben. Demnach habt ihr eure Glaubwürdigkeit längst verloren und könnt mal eine originellere Alternative ausprobieren: Ausreden die so absurd und verrückt sind, dass die Wartenden gar nicht anders können, als zu lachen. Ist der Lacher erst auf eurer Seite, verfliegt der Unmut meist sehr schnell.

Ich habe heute morgen Elmex anstelle von Aronal verwendet. Deshalb musste ich mich wieder hinlegen.

Entschuldigung, ich wurde auf dem Weg von einem Pokemon angegriffen.

Es tut mir leid. Meine Freundin hat gesagt ich soll nicht immer zu früh kommen.