Die sieben verrücktesten Clubs in Berlin

News von Annika am 04.11.2016

Nachdem ein Texaner diese Woche panisch und angeekelt aus dem Berliner Kult-Club Berghain geflohen ist und seinen detaillierten Erfahrungsbericht im Internet Preis gegeben hat, haben wir gedacht, wir stellen euch mal Berlins sieben verrücktesten Clubs und Bars vor. Nicht, dass noch einmal jemand schreiend davon läuft…

Die sieben verrücktesten Clubs in Berlin

  • Berghain
der Berghain in Berlin
Quelle: telegraph.co.uk

Unser Platz 1 ist natürlich das Berghain, besonders nach den aktuellen Geschehnissen. Für alle, die denken, es handelt sich hierbei nur um einen harmlosen Techno-Club: falsch gedacht! Ganz so drastisch, wie der Texaner es in seinem detaillierten Bericht geschildert hat, ist der Schwulen-Club aber auch nicht. Es gibt aber schon das ein oder andere Pärchen, das keinen Hehl aus seinen sexuellen Aktivitäten macht, und auch der Drogenkonsum kann wohl nicht geleugnet werden. Dennoch gibt es viele – übrigens auch heterosexuelle Männer und Frauen – die sehr gerne und auch der Musik wegen ins Berghain gehen. Wenn man denn am strengen Türsteher Sven Marquardt vorbei kommt… Auf jeden Fall gehört das Berghain zu den berühmtesten Techno-Clubs der Welt!

  • Kit Kat Club
Quelle: de.wikipedia.org
Quelle: de.wikipedia.org

Der Berliner KitKat Club ist ebenfalls international bekannt und ist ausdrücklich ein Fetisch-Club. Dresscode: Nackt & Elegant! Hier ist erlaubt, was gefällt, und man muss und sollte absolut damit rechnen, anderen Menschen beim Liebes-Akt oder anderen sexuellen Aktivitäten zuzuschauen. Für die verschiedenen Geschmäcker ist der Club auf jeden Fall ausgelegt: vom Pool, über Sofas und Betten, über Frauenarzt-Stühle und Fesselmöglichkeiten findet man eigentlich alles, wonach einem der Sinn steht. Achtung: der Keller ist spezieller! Dudes, there is Sex involved in this club! It is NOT a Striptease-Bar…

  • Sisyphos
Quelle: theclubmap.com
Quelle: theclubmap.com

Der Techno-Club Sisyphos hat sich in den Hallen einer ehemaligen Hundekuchen-Fabrik in Berlin-Rummelsburg niedergelassen. Als kleiner Bruder des Berghains (zumindest Musik-technisch) hat er es aber auch faustdick hinter den Ohren und gehört zu den zehn wichtigsten Elektro-Clubs Berlins. Besonders im Sommer können hier tolle Partys unter freiem Himmel gefeiert werden – mit Sand zwischen den Zehen! Die schmuddeligen Uni-Sex-Toiletten muss man zwar nicht haben, gehören hier aber dazu…also bitte nicht weglaufen!!! Der Rest lohnt sich!

  • Last Cathedral
Quelle: lastcathedral.com
Quelle: lastcathedral.com

Die Last Cathedral ist eine abgefahrene Horror-Bar, in der man Wave und Industrial genauso wie Rock und Electro-Musik hört. Sie befindet sich in der Schönhauser Allee und ist ein beliebter Treffpunkt der Gothic Szene. Der Eingang gleicht einer Gruft und auch die Dekoration erinnert an Halloween und Geisterbahn. Genauso morbide und extravagant wie die Location selbst sind auch die Gäste. In aufwendigen und gruseligen Roben erscheint der Großteil des Klientels. Dresscode: Kunstvoll! Ein ganz besonderer Ort in Berlin, an dem auch Bands wie Rammstein oder In Extremo Gefallen finden.

  • Tarantino´s Bar
Quelle: morgenpost.de
Quelle: morgenpost.de

Der Name ist hier Programm: Tarantino, Quentin. Filmemacher, Genie, Kult. Eine Bar in Berlin hat sich ihm und seinen Filmen vollkommen verschrieben, so dass die Bar nicht nur nach ihm benannt ist, sondern auch mit unzähligem Kleinod auffahren kann. Von signierten Bildern und Plakaten bis hin zur Dauerbesichtigung seiner Filme, die im Hintergrund auf einer Leinwand vor sich hin flimmern sowie Fuß-Abdrücken der Schauspieler in seinen Filmen. Die Fußabdrücke sind ebenfalls wiederum eine Hommage an den bekennenden Fußfetischisten Quentin. Stilecht sind auch einige Drinks und Cocktails nach Film-Charakteren benannt. Für Fans ist diese Bar absolutes Highlight! Und das Beste: Tarantino selbst hat auch schon das ein oder andere Mal mit seiner Filmcrew ordentlich in „seiner“ Bar gefeiert! Also wer weiß: Vielleicht sitzt du demnächst auf einer Couch, auf der schon Brad Pitt saß! Die Tarantino´s Bar ist wirklich ein Highlight für Fans!!!

  • Bar zum schmutzigen Hobby
bz-berlin.de
bz-berlin.de

Wer in diese Bar geht, sollte sich im Klaren sein, dass es sich um eine „Queer“-Bar handelt – also nichts für dämlich-homophobe Menschen. Kult-Drag-Queen Nina Queer ist das Gesicht des Gay & Queer Hot Spots. Nina sorgt für allerlei Abwechslung mit diversen Shows und Veranstaltungen und hat immer wieder prominente Überraschungen parat. Die Bar befindet sich auf dem RAW-Gelände, was die Lage zwar gut, aber auch spannend macht. Was die Bar zum schmutzigen Hobby als schmutziges Hobby hat, müsst ihr selbst herausfinden.

  • Dark Side
Quelle: yelp.de
Quelle: yelp.de

Das Dark Side ist ein sinnlicher und intimer Fetisch-Erotik Club mit gehobenem Standard. Anders als das Dirty Kit Kat, ist es hier schick, sauber und stilvoll. Hinter der Bar hängt „Bestrafungs-Handwerkzeugs“ wie Peitschen und Paddles, die man sich vom Barkeeper zusammen mit einem Getränk reichen lassen kann. Verschiedene Kabinen und in den Boden eingelassene Verstecke dienen den frivolen Lustspielchen. Überall von den Decken hängen Seile und Ketten, die benutzt werden wollen. Wer sich bei solchen Spielchen unwohl fühlt, ist hier definitiv fehl am Platz.

Wo es neben den sieben verrücktesten Clubs in Berlin auch noch „verrückt“ und auch etwas gefährlich ist…

Das RAW Gelände

Quelle: peterstravel.de
Quelle: peterstravel.de

Auf dem ehemaligen „Reichsbahnausbesserungswerk“ – Gelände oder kurz „RAW“-Gelände befinden sich etliche Clubs und Bars, so dass massig Party-Gänger angezogen werden. Das Gelände befindet sich im Einzugsgebiet der Warschauer und Revaler Straße. Leider übt das Gelände mit seinen vielen dunklen Ecken auch magische Anziehungskraft auf Drogen-Dealer, Kriminelle und Straftäter aus. Jedes Jahr steigen die kriminellen Vorfälle. Von Körperverletzung, über sexuellen Missbrauch bis hin zu Totschlag ist alles dabei. Die meisten Fälle, die der Polizei gemeldet werden, drehen sich aber um Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Wenn sich Touristen hier verirren, könnten diese es vielleicht ebenfalls – wie der Texaner aus dem Berghain – mit der Angst zu tun bekommen.