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Payback Karte – Punkten und sparen

 3. Juli 2018
Katrin in Shopping
Jeder kennt sie, verhältnismäßig wenige Kunden haben sie: die Payback Karte. Seit 2000 wird die Karte der Payback GmbH bei offiziellen Partnern als Bonussystem verwendet. Das Prinzip dahinter ist denkbar einfach: Bares (oder Digitales) gegen Punkte und Punkte gegen Prämien (oder Bares). Aus Datenschutzgründen verzichten dennoch die meisten Kunden auf den Einsatz einer Payback Karte. Wir fragen uns: Was bringt der Spar-Hack?
Sparpotenzial: Bei einem durchschnittlichen Einkaufs-Verhalten gibt es mit regelmäßigem Payback-Kauf rund 36€ im Jahr Extra obendrauf!



Payback und sparen?

Wir wollen dir einen kleinen Überblick darüber verschaffen, welche Daten Payback speichert, was damit passiert und ob sich die Anschaffung der Payback Karte für dich rentiert. Kein Fan des elektronischen Sammel-Systems? Oder du willst sofort drauf lossparen? Ganz handfeste Tipps fürs Food-Shopping haben wir für dich im Artikel Sparen beim Shoppen zusammengesucht. Aber erkunden wir zunächst die Frage: Wie kann man mit Payback sparen?

© Shutterstock

Wie funktioniert das Payback-System?

Deine persönlichen Daten hat neben Payback selbst ausschließlich jener Partner, bei dem du die Karte beantragt hast. Dafür bekommst du dann maßgeschneiderte Produktempfehlungen - deinen Einkäufen entsprechend. Ob du dies möchtest oder nicht, entscheidest du selbst. Bist du ein Payback-Sparer?

Welche Daten speichert Payback?

  • Partner, bei dem eingekauft wurde
  • Datum des Einkaufs
  • Umsatz des Einkaufs

Wenn du wissen möchtest, was Payback alles von dir weiß, kannst du sämtliche, zu deiner Person gespeicherten Daten anfordern. Dafür musst du lediglich eine Mail an datenschutz@payback.de senden. Die Anfrage sollte sämtliche Angaben beinhalten, die du auch zum Login benötigst. Neben der Kundennummer müssen also dein Geburtsdatum sowieso die Postleitzahl hinein.

Was macht Payback mit den gespeicherten Daten?

Payback speichert die Daten in Rechenzentren, wo sie personenbezogen analysiert werden. Diese Auswertung ermöglicht personenbezogene Werbung.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist es Payback verboten, deine Daten an Dritte weiterzugeben. Wem das ganze Verfahren zu aufwendig ist, der kann sich einmal in der Trendsportart Couponing versuchen - ganz ohne Elektronik, dafür life und in Farbe!

Wie funktioniert das Payback Punktesystem?

Copyright Rewe

Zu allererst benötigst du eine Payback Karte. Diese kannst du bei einem der Partner oder online beantragen. Bist du erstmal Mitglied, kannst du jederzeit Punkte sammeln - über die Karte, Angabe der Nummer oder App. Die jeweilige Höhe der Punkte, die du für deinen Einkaufswert erhältst, variiert von Partner zu Partner. Während du bei dm für jeden Euro, den du im Laden lässt, einen Punkt erhältst, musst du bei Rewe schon zwei Euro für einen Punkt springen lassen. Mit Coupons, die zu 5-, 10- oder 15-facher Punktegutschrift führen, kannst du noch schneller Payback Punkte sammeln, um diese anschließend gegen Einkaufsgutscheine oder Prämien einzutauschen.

100 gesammelte Payback Punkte entsprechen einem Einkaufsgutschein im Wert von einem Euro. Du musst also stets die Payback Karte zücken, wenn sich der Datenaustausch für dich wirklich rentieren soll. Das Ganze geht sogar so weit, dass eifrige Punktesammler stets Läden aufsuchen, die bei dem Payback Bonusprogramm mitmachen - auch wenn der Einkauf in diesen grundsätzlich teurer ist, als in einem anderen Super- oder Drogeriemarkt. So funktioniert das Prinzip der Kundenbindung mit Payback.

Wie viel lässt sich mit der Payback Karte tatsächlich sparen?

Im Zuge eines Payback Checks von GutscheinPony wurde ausgerechnet, wie viel Geld sich durch die Nutzung der Payback Karte tatsächlich sparen lässt. Geht man davon aus, dass ein Haushalt jede Woche etwa zehn Euro bei dm und 60 Euro bei Rewe lässt, sammelt dieser allein bei diesen beiden Partnern 160 Punkte im Monat. Durch 5-fach Punkte-Coupons werden daraus gegebenenfalls um die 300 Punkte im Monat, was einer Gutschrift von drei Euro entspricht. Aufs Jahr gerechnet lassen sich durch die Payback Karte also rund 36 Euro sparen - bei regelmäßigem Einsatz versteht sich.

Schon ordentlich Punkte zusammengespart? Dann lasse die sich vielleicht für schöne Dinge wie fürs Streaming verbraten! Noch unsicher, was du dort gucken sollst? Wir haben mit unserer Horror-Film-Diät sowie den schönsten Liebesfilmen ein paar Vorschläge... Wofür entscheidest du dich?