7. September 2017
Isabel in Sparen

Studie: Bist du ein typischer Coupon-Nutzer?

Der deutsche Couponing-Markt ist einer neuesten Studie zufolge mal wieder gewachsen. Die Chancen, dass auch du deinen Teil dazu beigetragen hast, stehen gar nicht so schlecht. Denn in Deutschland nutzen immerhin 65 Prozent aller Haushalte Coupons. Wir verraten dir, ob du zu den klassischen Coupon-Nutzern gehörst und welche verschiedenen Möglichkeiten zu hast mit Coupons zu sparen.

Hier 20 Cent sparen, dort 30 Prozent weniger zahlen, beim Kauf dieses Produktes noch ein weiteres gratis dazu oder ein kleines Pröbchen umsonst - mit Coupons kann man sich durch den Alltag sparen. Die kleinen Zettelchen und Codes findest du fast überall, auch wenn sie dir nicht immer sofort ins Auge springen. Aber bei 18 Milliarden Coupons, die im Jahr 2016 verteilt wurden, hast sicherlich auch du den ein oder anderen in der Hand gehabt oder zumindest auf deinem Desktop kopiert. Was du schlussendlich damit angestellt hast, weißt wohl du selbst am besten.

Der IT- und Marketingdienstleister Arcado verrät dir in einer neuen Studien wie sich der Couponing-Markt in Deutschland entwickelt. Zusätzlich zeigt dir eine Umfrage des FMCG-Couponportals Couponplatz.de, dass du ziemlich wahrscheinlich zumindest immer mal wieder einen Rabattcode eingelöst hast. 

Wie groß ist der deutsche Couponing-Markt?

Im bunten Coupon-Universum stehen die Sterne auf Erfolg. Pulverten die Unternehmen und Marken im Jahr 2015 noch 17 Milliarden der kleinen Rabattcodes raus, waren es im Jahr darauf schon eine Milliarde mehr. Das sind Gutscheine im Wert von 120 Milliarden Euro! Für die Firmen bedeutet das 20 Prozent mehr Einnahmen - eine Steigerung, die sich durchaus sehen lassen kann und Lust auf weitere erfolgreiche Couponing-Jahre macht. 

Willst du wirklich wissen, wie viele Coupons im Umlauf sind, musst du einfach mit offenen Augen einkaufen gehen. Fast alle gängigen Lebensmittel-Händler von Edeka bis Lidl haben im vergangen Jahr an Coupon-Aktionen teilgenommen. Einzig Aldi sträubt sich noch.

Doch nicht jeder gedruckte Coupon wird auch eingelöst. Vielleicht gehörst du ja zu den 35 Prozent aller Deutschen die sich beharrlich gegen Coupons wehren? Dann gehst du wahrscheinlich stirnrunzelnd an den Regalcoupons in der Drogerie deines Vertrauens vorbei und hast keinen aufmerksamen Blick darauf, welche Gutscheincodes dir Edeka, Lidl und Co. zur Verfügung stellen. Das ist okay. Auch du wirst früher oder später merken, wie viel Geld sich mit Coupons sparen lässt. 

Wie sieht der typische Coupon-Nutzer aus?

Wenn in deinem Haushalt Coupons benutzt werden, gehörst du schon einmal der Mehrheit in Deutschland an.

  • 65 Prozent aller Haushalte greifen von Zeit zu Zeit zum Coupon. 
  • Jeder 5. Coupon-Nutzer löst einmal pro Woche einen Coupon ein.
  • Löst du sogar mehrmals pro Woche einen Rabattcode ein, gehörst du sogar zu einem erlesenen Kreis von 13,5 Prozent.
  • 73,4 Prozent aller Rabattcode-Nutzer sind Frauen.
  • In jedem zweiten Haushalt, in dem Coupons genutzt werden, leben Kinder (50,8 Prozent).
  • 51,8 Prozent aller Gutschein-Nutzer sind sogar Haustierbesitzer.

Welche verschiedenen Arten von Coupons gibt es?

Auch in Zeiten von Onlineshopping und Smartphone-Apps erfreuen sich vor allem klassische Couponing-Modelle großer Beliebtheit. Sie haben auch heute noch die größte Reichweite - auch wenn eine Umfrage aus dem Mai 2017 zu der bevorzugten Art von Gutscheinen für Produktvergünstigungen in Deutschland im Rahmen der Gutschein-/Voucherstudie 2017 zeigt, dass 37 Prozent Online-Gutscheine bevorzugen, lediglich 29 Prozent hingegen, wollen weiterhin Print-Rabatte. Welche verschiedenen Gutschein-Optionen dich im klassischen Couponing-System überhaupt erwarten, verraten wir dir hier. 

Regalcoupons sind die Dauerbrenner am deutschen Couponing-Markt. Die kleinen Zettel klemmen im Supermarkt oder der Drogerie direkt am Regel - genau dort, wo auch das Produkt steht. Die Wahrscheinlichkeit, mit der du eines dieser Rabattzettelchen einlöst, liegt bei 2,5 bis 60 Prozent und damit im Vergleich zu den anderen Optionen ziemlich hoch. 

©shutterstock

Check-out-Coupons bekommst du an der Kasse, kurz bevor du den Laden verlässt. Sie sind entweder auf deinen Kassenbon gedruckt und versprechen dir tolle Rabatte bei deinem nächsten Einkauf oder landen als kleine Zettelchen in deiner Einkaufstüte. Sie werden mit einer Quote von 0,5 bis 20 prozent schon deutlich weniger eingelöst als Ragalcoupons. Die musst du schließlich nicht erst mit aus dem Laden nehmen, um sie einzulösen, sondern kannst gleich sparen. 

Print-at-Home-Coupons musst du, wie es der Name schon verrät, zu hause ausdrucken. Das macht allerdings ordentlich Arbeit, weswegen die Einlösequote dieser Rabattscheine auch nur im mittleren Bereich bei 5 bis 20 prozent liegt. 

Coupons aus Handzetteln gehören zu den Gutscheinklassikern schlechthin, sind aber heute eher ein Ladenhüter, als ein Garant dafür, dass du damit sparen willst. Nur maximal 0,05 Prozent werden davon eingelöst. Autsch. 

Printanzeigen laufen nur minimal besser als Handzettel. Vielleicht liegt das ja daran, dass viele Kunden keine Lust haben kleine Vierecke aus ihren Zeitungen zu schneiden?

Online-Gutscheincodes gehört die Zukunft - dachten sich zumindest die Coupon-Macher vergangener Jahre. Heute kannst du am besten selbst einschätzen wie schnell du in die Tasten haust, wenn es einen passenden Rabattcode für dein Lieblingsprodukt gibt. Und auch, wenn du dir nicht sicher bist, ob für deinen präferierten Onlineshop Gutscheincodes verfügbar sind, lohnt sich ein Blick. Auf Gutscheinpony.de findest du in solchen Fällen immer doch noch den Rabattcode, den du gesucht hast! 

Mobile Coupons müssten in Zeiten der Smartphone-Generation eigentlich durch die Decke schießen, aber nichts da. Der typische Coupon-Nutzer will nichts mit den mobilen Rabattcodes zu tun haben. Okay, vielleicht will er schon, aber die Hürden sind echt hoch. Denn in Zeiten unterschiedlicher Betriebssysteme, unterschiedlicher Apps und technischer Voraussetzungen, macht es Händlern und Kunden schwer.