8. Januar 2018
Isabel in Sparen

Der große Payback Check – Alle Infos zur Rabatt-Karte

"Haben Sie eine Payback Karte?" - diese Frage hast du sicher schon x Mal an den Kassen beliebter Shops wie Rewe, Kaufhof, Thalia, DM oder Real gehört. Hast du bislang jedes Mal mit "Nein" geantwortet, hilft dir unser Payback Check vielleicht dabei, dich den restlichen 30 Millionen Deutschen Payback Kunden anzuschließen. Aber auch deine Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes verstehen wir - und klären auf.
  • Die Payback Karte gibt es seit über 15 Jahren
  • Payback hat deutschlandweit über 650 Partner
  • 8 von 10 Deutschen kennen die Marke
  • 30 Millionen Deutsche nutzen die Karte
  • Payback Karte kommt täglich etwa 3,8 Millionen Mal an Kassen zum Einsatz
  • 13 Millionen App-Downloads
  • Punkte im Wert von 356 Millionen Euro gesammelt

Du siehst: In Deutschland ist Payback zum absoluten Marktführer und Vorreiter auf seinem Gebiet geworden, denn mehr als ein Drittel aller Deutschen hat die blaue Karte zum Sparen in ihrem Portemonnaie - direkt hinter der EC- und Kreditkarte, wie eine TNS-Emnid-Studie zeigt. Der Rest hat wohl entweder keine Lust auf noch mehr Karten im Portemonnaie oder ernsthafte Vorbehalte gegen die Nutzung der Karte. Sie fürchten um ihren Datenschutz. Eine berechtigte Angst, die wir dir hier genau erklären und so Klarheit schaffen wollen. Unser großer Payback Check. 

Was ist Payback überhaupt?

Der Begriff "payback" ist englisch und bedeutet im Deutschen "Rückzahlung", denn genau das macht das Bonusprogramm, das im März 2000 in Deutschland gegründet wurde. Angefangen hat alles mit einer Payback Karte, die Kunden an der Kasse verschiedener Partner vorzeigen konnten, wenn sie etwas gekauft haben. Der Kassierer scannt dann - auch heute noch - die Karte und mehrere Daten werden an Payback übermittelt. Dazu gehören u .a die Kundennummer, die Filiale, das Datum, der Umsatz, aber auch unter Umständen die Warengruppencodes. Für die bereitwillige Herausgabe seiner Daten erhält der Kunde dann im Gegenzug Bonusleistungen auf seinem Payback Punktekonto. Dieser Bonus ist von Partner zu Partner unterschiedlich und hängt vom jeweiligen Kaufpreis ab. 

Von den 650 Partnern innerhalb Deutschlands sind nicht alle nur in Filialen zu finden. Aktuell boomt die App, die schon 13 Millionen Nutzer auf ihrem Smartphone haben. Aber auch Online kannst du mit deinem Payback Konto Punkte sammeln. Mit allen drei Optionen sammeln Kunden pro Jahr Punkte im Wert von insgesamt 356 Millionen Euro. 

Wie beantrage ich eine Payback Karte?

Die Karte kannst du in allen teilnehmenden Partnerunternehmen beantragen und sofort mitnehmen, da sie nicht personalisiert wird. Das Design der Karte ist abhängig von dem jeweiligen Partner. Von diesem flattert dann auch hin und wieder Werbung in deinen Briefkasten. Dort sind dann aber auch Coupons und Gutscheincodes drin, die alle zwei Monate sicher ganz gut verkraften kannst. Alternativ kannst du auch online die „original“ Payback Karte anfordern. In diesem Fall musst du dich allerdings mit einer vorläufigen Version auf Papier begnügen, bis die Payback Karte zu dir nach Hause kommt.

Egal, für welche Version du dich entscheidest und was letztendlich auf der Karte steht, sie führt in jedem Partnershop zum selben Ergebnis: Bonuspunkte auf deinem Konto.

Wo kann ich Payback Punkte sammeln?

Payback Punkte kannst du in über 650 Partnerunternehmen sammeln. Diese findest du nicht nur offline in deiner Stadt oder Region, sondern auch online und mobile. Dabei sind etwas über 40 Partnerunternehmen stationär, der Rest sind Online-Partner. 

Zu den größten und bekanntesten Partnerunternehmen gehören u. a.: 

eBay und Zalando gehören u. a. zu den offiziellen Online-Partnern von Payback. Mit deiner Karte kannst du dort wenig ausrichten. Willst du trotzdem Payback Punkte bei einem dieser Partner sammeln, musst du über die Startseite von Payback auf den jeweiligen Onlineshop gehen. Bei Online-Partnern wie Expedia oder Design3000 ist das Punktesammeln mit Payback gleich im Buchungsprozess integriert. 

Nutzt du die Payback App kannst du u. a. bei Fressnapf, Tchibo oder iTunes Punkte sammeln. Das ist wohl die einfachste und unkomplizierteste Variante, denn so kannst du direkt über die App einkaufen, Coupons aktivieren und alle Punkte verwalten. Ganz ohne Zettelwirtschaft. 

Der große Payback Check - was bekommst du für deine Punkte?

Wie viel sind meine Payback Punkte wert?

Allgemein gilt: Ein Payback Punkt hat einen Wert von 0,01 Euro. Die Anzahl der gutgeschriebenen Punkte variiert je nach Partner. Bei Rewe beispielsweise erhältst du je 2€ Einkauf einen Punkt. Bei DM hingegen gibt es für jeden Euro einen Punkt. Zusätzlich gibt es immer wieder Coupons (ob in digitaler Form oder auf Papier), mit denen du für deinen Einkauf 5, 10 oder 15fach Punkte erhältst. Ab 200 gesammelten Punkten, kannst du deine Punkte in Warengutscheine, Rabattcodes, Prämien oder Bargeld umwandeln. Du kannst sie aber auch in Lufthansa-Meilen umtauschen oder über das Spendenportal von Payback an gemeinnützige Organisationen spenden. Entsprechende Coupons zum Einsatz in den Shops kannst du an den Terminals bei den Partnerunternehmen ausdrucken. Prinzipiell kannst du die gesammelten Punkte bei allen Partnern einlösen. 

Wie viel Geld kann ich mit Payback tatsächlich sparen?

Kleiner Spoiler: Es sind keine Unsummen im täglichen Einkauf, aber ein netter Bonus am Ende des Jahres. 

Wir berechnen die Ersparnis, die ein Single-Haushalt im Monat mit Lebensmittel- und Drogerie-Produkten machen kann. Coupons, mit denen direkt gespart wird, gibt es nicht. Wir rechnen also nur anhand der gesammelten Punkte. Unser Single gibt im Schnitt 10 Euro pro Woche bei DM und 60 Euro bei Rewe aus. Bei DM gibt es pro Euro einen Payback-Punkt, bei Rewe nur alle 2 Euro. Nimmst du das Mal vier, um jede Woche des Monats abzudecken, kommst du auf 160 Euro für alle getätigten Einkäufe in dem Monat. 

Dazu kommen zwei Coupons für 5 fach Punkte. Einen davon verwendet er bei einem Einkauf in Höhe von 32 Euro bei Rewe, den anderen bei DM, wo er zwölf Euro lässt. Das macht 148 Extrapunkte. Somit sammelt der Test-Single monatlich durchschnittlich 308 Punkte. Dafür erhält er eine Gutschrift von drei Euro.

Payback Karte, App oder nur online shoppen im Payback Check

Am besten dran bist du mit deinem Smartphone, denn dann kannst du dir ganz einfach die Payback App holen und damit sowohl Punkte sammeln als auch bezahlen und punkten. In der App findest du auch sämtliche Coupons, die du ganz einfach und papierlos an der Kasse scannen lassen kannst. Du kannst dein Smartphone aber auch ganz normal wie eine Karte nutzen und läufst so nie Gefahr, deine Payback Karte mal nicht dabei zu haben. Auf lange Sicht wird so die Karte immer häufiger ersetzt und du hast endlich wieder einen Karten-Slot mehr im Portemonnaie. Die App bekommst du im Apple- und Google Play Store. 

Payback Check - Was kann die neue Payback App

Bist du unterwegs kannst du über die App auch auf die verschiedenen Shops, in denen du Payback Punkte sammelst, zugreifen und sparen. Das hilft dir vor allem bei den Shops, die nur online verfügbar sind. Über den Button "Shopping" kannst du dich auf die jeweiligen Partnershops zum Sparen und Punkte sammeln weiterleiten lassen. Dort stehen dann auch die jeweiligen Bedingungen für die Ersparnis. 

Was ist die Payback Kreditkarte?

Mit den Kreditkarten von Payback kannst du auch Punkte sammeln, wenn der Einkauf außerhalb eines Partnerunternehmens stattfindet. Zur Auswahl stehen dir dabei American Express und Visa. Die beide jeweils neben den Payback Punkten zusätzliche Vorteile bieten. 

Die Visa Karte im Payback Check

Holst du dir die Payback Kreditkarte von Visa, hast du drei Möglichkeiten, um noch mehr Punkte zu sammeln und Geld zu sparen. 

  • Payback Visa Classic mit 500 Punkten geschenkt
  • Payback Visa Flex mit 1000 Punkten geschenkt
  • Payback Visa PrePaid mit 150 Punkten geschenkt

Alle drei Visa-Varianten haben unterschiedliche Vorteile, so kannst du bei der Prepaid-Karte z. B. Guthaben aufladen aber nicht deine Payback Visa Umsätze monatlich gesamt zurückzahlen. Das wiederum geht bei der Classic-Variante. Bei der Flex-Karte kannst du das sogar stückeln. Alle Visa-Karten sind im ersten Jahr kostenlos. Du kannst mit ihnen weltweit kostenlos Geld abheben und deine Daten werden ausschließlich von der Landesbank Baden Württemberg erhoben. An Payback selbst gehen lediglich die Kundennummer und der jeweilige Punkteneuzugang. Neben der Möglichkeit, bei über 600 Partnern Punkte zu sammeln, erhältst du günstigere Payback Prämien und deine Punkte verfallen nicht.

Die American Express Karte im Payback Check

Eigentlich beträgt die Jahresgebühr eine American Express Karte 40€. Bei deiner Payback Version entfällt die aber dauerhaft. Einen Punkt Punkt bekommst du hier schon pro 2€ Umsatz und für das Beantragen der Karte weitere 4000 Extra-Punkte. Du bekommst außerdem einen flexiblen Verfügungsrahmen, der an deine finanzielle Situation angepasst ist. 

Das Mehr an Punkten und die entfallenen Kosten haben allerdings einen Haken in Form von mangelndem Datenschutz.

Die Daten dürfen an sämtliche Gesellschaften der American Express Gruppe weltweit übermittelt werden. Sie werden unter anderem in den USA verarbeitet und gespeichert, wo die Datenschutzgesetze nicht so umfangreich sind wie hier. Falls keine gegenteilige Anweisung vorliegt, dürfen die Daten an Vertragspartner weitergegeben werden.

Welche Daten speichert Payback?

Payback speichert von allen Nutzern die folgenden Daten:

  • Partner, bei dem eingekauft wurde
  • Datum, an dem Eingekauft wurde
  • Umsatz, mit dem gepunktet wird
  • Je nach Partner Informationen über gekaufte Waren

Neben Payback selbst hat auch der Partner, von dem du dir die Karte geholt hast, deine Adresse. Außerdem kann dieser auch einsehen, welche Waren bei ihm gekauft wurden. Alle anderen Partner erhalten keine Informationen über die getätigten Einkäufe.

Sämtliche Informationen über gespeicherte Daten zu deiner Person können jederzeit bei Payback angefordert werden. Dazu reicht eine Anfrage per Mail an datenschutz@payback.de. In der Mail solltest du die Daten mitschicken, die du auch für die Anmeldung am Terminal und auf der Homepage benötigt hast. Also neben deiner Kundennummer auch das Geburtsdatum und die Postleitzahl mitsenden. Etwa ein bis zwei Wochen später kommt der Datenausgang per Post zu dir nach Hause geflattert. Sämtliche gesammelten Punkte sowie der entsprechende Einkaufswert sind gelistet, außerdem der Partner, bei dem sie gesammelt wurden, das Datum des Einkaufs und die jeweilige Filiale beziehungsweise Adresse des Partners.

Was macht Payback mit den gespeicherten Daten?

Die Daten werden in Rechenzentren gespeichert und nicht personenbezogen analysiert. Payback selektiert auf anonymisierter Basis spezifische Kundengruppen mit ähnlichem Einkaufsverhalten. So werden beispielsweise Familien erkannt, die an bestimmten Angeboten interessiert sein könnten.

Mailings erhalten diese dann von Payback selbst (und dem Partner, bei dem die Karte beantragt wurde), da keine Adressen an andere Partnerunternehmen weitergegeben werden. Solltest du dich bei der Anmeldung jedoch damit einverstanden erklären, erhältst auch du Mailings mit Angeboten und Informationen anderer Partner.

Aus Datenschutzgründen dürfen die gespeicherten Informationen nicht an Dritte verkauft werden.