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Die zehn größten Deko-Fehler!

 10. Juli 2018
Katrin in Zuhause
Dekoration ist etwas fabelhaftes – ein paar Blümchen hier, Erinnerungsfotos aus dem Urlaub dort. Nur mit persönlichen Gegenständen und individueller Dekoration wird ein Raum auch wirklich gemütlich. Es gibt jedoch einige Dinge, die du beachten solltest, wenn du ein schlichtes, aufgeräumtes Heim haben möchtest. Denn dekorieren ist leichter gesagt als getan, schnell schleichen sich Deko-Fehler ein, die alles nur unordentlich erscheinen lassen.

Häufige Deko-Fehler, und wie du sie umgehst

Nach dem Entrümpeln, dem Umzug oder (Frühjahrs-) Putz steht oft die neue Einrichtung an. Doch wie macht man es richtig?

Wir zeigen die 10 häufigsten Fehler beim Einrichten, und wie du es besser machen kannst - um eine richtige Wohlfühl-Atmosphäre zu schaffen. Günstig nachhelfen kann man hier übrigens mit dem Trend DIY auch schöner Party-Deko selber machen.

1. Möbel stehen zu dicht an der Wand

Versuche, deine Möbelstücke von der Wand fernzuhalten. Natürlich kann man das nicht immer umsetzen, z.B. bei kleinen Räumen oder Schränken. Aber wenn jedes Möbelstück an der Wand steht, wird der Raum vollgeräumt erscheinen. Dagegen hilft es, Stühle und Tische gleichmäßig im Raum zu verteilen.

2. Bilder

Wenn du Bilder (zum Beispiel günstig von JUNIQE) aufhängst, versuche dich an einer bestimmten Struktur zu orientieren. Wenn die Rahmen organisiert und ausgewogen im Raum angebracht werden, wirkt es weniger chaotisch und unübersichtlich – das heißt natürlich nicht, dass alles völlig symmetrisch sein muss und du Abstände mit dem Lineal messen sollst. Aber wenn zu viele Bilder überall verteilt hängen, ist der Betrachter schnell überrumpelt. Entscheide dich für Lieblinge, und arrangiere sie, um deinen Raum aufzuwerten und zu verschönern.

3. Verschiedene Größen

It’s all about scale! Wenn du Möbel kaufst, probiere aus, ob du auf folgendes achten kannst: haben die Möbel eine ähnliche Größe bzw. Länge? Sind also Stuhllehnen gleich hoch und hängen Lampen auf gleicher Höhe? 

Sind Pflanzentöpfe gleich groß? Das erleichtert es, Dinge symmetrisch zu arrangieren (was dem menschlichen Auge besonders angenehm ist) und macht den Eindruck einer durchdachten Inneneinrichtung. Natürlich musst du nicht alles exakt gleich abstimmen, und nicht jedem gefällt das durchdesignte Flair, aber je weniger sich die Möbel unterscheiden, desto weniger zusammengewürfelt und unordentlich wirkt der Raum.

4. Platte Kissen

Ein Tipp für Vielbeschäftigte: es hilft auch schon, die Kissen auf Bett und den Sofas auszuschütteln und schön zu arrangieren. Platte und zerknitterte Kissen stören die Atmosphäre des Raumes – alles was du tun musst, ist ein kurzes Frau Holle-Intermezzo einzulegen, und schon sieht dein ganzes Zimmer frischer und sauberer aus.

5. Küchenchaos

Eher ein Tipp für die, die etwas mehr tun wollen: unorganisierte Müsliboxen, Nudelpackungen, Gewürze und andere Boxen mit Nahrungsmitteln sehen nicht gerade ansprechend aus. 

Gib deiner Küche ein Upgrade (zum Beispiel mit dem Berliner DIY Trend Weinkisten) und räume die Boxen auf. Am praktischsten sind da natürlich welche, die zueinander gehören und leicht aufeinander stapelbar sind – aber auch mit unterschiedlichen Gefäßen kannst du Ordnung schaffen. Auch toll: schöne Beschriftungen. Eine übersichtliche Küche wertet dein ganzes Zuhause auf!

6. Ein unaufgeräumter Flur

Dein Eingangsbereich ist das Erste, was Gäste zu sehen bekommen. Wenn er vollgestellt und unordentlich ist, wirkt der Rest der Wohnung auch gleich viel unruhiger. Schnapp dir doch einfach deine MitbewohnerInnen und FreundInnen, und mach dich in den Läden der Stadt auf die Suche nach schöner Dekoration und Inspiration. Es wird sich lohnen – denn dann kommt man doch auch gleich viel lieber nach Hause.

7. Kleinkram

Was schon bei den Küchenbehältern ein heißer Tipp war, gilt auch für den Rest der Wohnung: Wenn du Aufbewahrungsboxen hast, beschrifte sie! Es gibt nichts schlimmeres als ein heilloses Durcheinander in deinen Schubladen und Regalen (und vor allem das ‚heillosere‘ Durcheinander, das beim Suchen und Ausräumen entsteht). 

Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, z.B. kleine Sticker mit Tafeloberfläche, die du mit Kreide beschriften kannst. Oder du bastelst ganz einfach selbst welche, mit Pappe und Schleifenband. Auch Pflanzen gilt es, schön in Szene zu setzen.

8. Kabelsalat

Der Blick schweift durch das Wohnzimmer, eine schöne Couch, schöne Teppiche, diese tolle geerbte Kommode, auf der der Fernseher steht. Aber dann: ein Gewirr aus schwarzen, grauen und weißen Kabeln, alle verknotet und frei sichtbar für jeden, der sich in die Nähe dieses Ungetüms traut. 

Nicht so richtig schön und definitiv ein Chaos-Faktor sind Kabel von Fernseher, Anlage, Telefon etc. Verstecke sie z.B. in einer schlichten (und schönen!) Schuhschachtel, in die du ein Loch für den Eingang der Kabel gemacht hast. Oder versuche dich mit etwas DIY bei poofycheeks

9. Uninszenierte Dekoteile

Gucke dich mal um in deinem Zimmer: Du hast bestimmt einiges lose herumliegen und einfach irgendwo abgestellt, obwohl die Dinge eigentlich ziemlich dekorativ sein könnten. Eine gute Option sind Bretter an der Wand, diese können weiß, natur oder jeder anderen Farbe sein, die dir gefällt und die zu deinem Zimmer passt. 

Die Regale solltest du nicht zu sehr vollstellen (dann wäre die Mission in die Hose gegangen), aber geschmackvolle und dezente Deko kann dein Zimmer sehr zum Positiven verändern!

10. Alles ist zu vollgestellt

Minimalismus ist endlich auf dem Vormarsch! Reduziere die Dinge in deinem Zimmer – so kannst du es einfach aufräumen und eine cleane Ausstrahlung erreichen. Du solltest dich bei deinen Deko-Ideen auf das beschränken, was dir wirklich gefällt. 

Weg mit unpassendem Krempel. Wichtig ist auch, dass du wenig Dinge auf deinen Abstell-Oberflächen liegen hast. Entferne Papier und Kleinkram.

Wenn du Tipps und Inspiration finden willst, wie du deine ganze Wohnung von Krempel und Chaos befreien kannst, sind diese Tipps hier vielleicht was für dich zum Putzen. Oder unsere Haushaltsdiät zum Entrümpeln;)