Vergünstigungen und Fördermöglichkeiten für Studenten in Berlin


„Arm, aber sexy“ – diesen Slogan verlieh der Bürgermeister Klaus Wowereit seiner Stadt Berlin. Und auch die meisten der Berliner Studierenden können hiervon ein Lied singen, müssen sie doch oft mit nur wenig Geld auskommen. Trotz dessen wollen sie die Berliner Highlights nicht verpassen und auch mit wenig Geld in der Tasche das süße Leben genießen. Lest auf dieser Seite, an welchen Ecken und Enden Ihr sparen könnt und welche Spar- und Fördermöglichkeiten es für Berliner Studierende gibt.

1. Als Student preiswert Wohnen und Leben in Berlin

Berliner Studentenwohnheime

Auf seinen Seiten stellt das Studentenwerk Berlin die Wohnheime für Studierende aller Berliner Universitäten vor. Die meisten von ihnen befinden sich in den Bezirken Charlottenburg und Lichtenberg sowie in Wedding, Zehlendorf und Tiergarten. Über die Schnellsuche der Suchmaske erfahren Interessierte, welche Studentenwohnheime ihrer jeweiligen Universität am nächsten liegen. Sie haben – je nach Wohnheim – die Wahl zwischen Einzelzimmer und Mehrraumwohnungen, entsprechend unterschiedlich fällt die Höhe der Miete aus. So kostet ein 12 bis 16 Quadratmeter großes Einzelzimmer im Wohnheim Franz-Mehring-Platz (Friedrichshain) derzeit 125 Euro, in anderen Wohnheimen bezahlen Studierende für ein Einzelzimmer etwa 250 Euro und mehr. Freie Plätze sowie aktuelle Informationen zu Ausstattung und Preisen der einzelnen Studentenwohnheimangebote erfahrt Ihr unter www.studentenwerk-berlin.de/wohnen/wohnheimseite/index.html.

Studentenhotel Hubertusallee

Zum Start des Wintersemesters, sprich in den Monaten Oktober bis Februar, richtet sich das Angebot des Studentenhotels Hubertusallee vornehmlich an ausländische Studierende, an welche die Zimmer monatsweise vermietet werden. In den Monaten zwischen März und September stehen die Räumlichkeiten für alle Studierende und Berlin-Besucher zur Verfügung, sei es für ein Praktikum oder ein Urlaubsaufenthalt in der Hauptstadt. Die Zimmer können dann pro Nacht gebucht werden, wobei für Schüler und Studierende ermäßigte Preise gelten. Die aktuellen Preise entnehmen Sie bitte der Homepage des Studentenhotels Hubertusallee.

Weitere Möglichkeiten für einen kurzfristigen und preisgünstigen Unterschlupf bieten die Berliner Hostels. Auch mit Pensionen und privaten Ferienwohnungs-Anbieter lässt sich unter Umständen eine günstige Mietvereinbarung treffen.

Berliner Wohnungsmarkt

Darüber hinaus finden Liebhaber von Wohngemeinschaften auf den zahlreichen WG-Portalen (z.B. www.wg-gesucht.de/wg-zimmer-in-Berlin.8.0.1.0.html) und Wohnungsbörsen im Internet eine Vielzahl aktueller Angebote, sei es nun ein vorübergehender Unterschlupf für ein Praktikum in Berlin oder eine dauerhafte Bleibe zu finden.

Ob eigene Bude oder Studenten-WG – preiswerte Wohnungen bieten vor allem die Berliner Wohnungsbaugenossenschaften an. Aktuell angebotene freier Wohnungen finden Interessierte auf dem gemeinsamen Portal aller bundesdeutschen Wohnungsbaugesellschaften: www.wohnungsbaugenossenschaften.de. Mit einem Wohnberechtigungsschein (WBS) in der Tasche können Studierende staatlich geförderte und somit preisgünstige Mietwohnungen beziehen. Außerdem besteht unter Umständen ein Anspruch auf Wohngeld.

Wohnen für Hilfe

Bei dieser neueren Wohnform wohnt man als Studentin bzw. Student in der Regel mietfrei in der Wohnung von älteren Menschen, die ihren Alltag selbständig meistern können und nicht pflegebedürftig sind. Statt Miete zu zahlen, werden die bezogenen Quadratmeter in Hilfestunden vergoldet. So helfen die Studierenden etwa im Haushalt, kochen, erledigen Einkäufe oder begleiten die Seniorin bzw. den Senioren bei Arztbesuchen. Lediglich an den Nebenkosten beteiligen sich die Studierenden anteilsmäßig. Anders als andere Uni-Städte hinkt Berlin allerdings bei diesem Thema hinterher, so dass entsprechende Angebote schwer zu finden sind. Ein Anlaufpunkt bildet jedoch das Studentenwerk Berlin, welches Ende 2011 gemeinsam mit dem Bezirksamt Berlin Mitte das Pilotprojekt „Wohnen für Hilfe“ gestartet hat. Beide informieren Interessierte gern über die Details. Weitere Ansprechpartner können zudem Senioreninitiativen sein.

Das nötige Mobiliar und andere nützliche Dinge für das eigene Zimmer oder die eigene Wohnung kann man preisgünstig von Verwanden und Freunden erhalten oder auf den zahlreichen Berliner Floh- und Wochenmärkten erwerben. Auch an den Aushängen an der Uni, in den Kleinanzeigen der Berliner Zeitungen und Stadtportale sowie bei den Berliner Tauschringen lassen sich erschwingliche Angebote finden.

Rabatte und Vergünstigungen dank Studentenausweis

Nicht zuletzt eröffnet der Studentenausweis seinem Inhaber zahlreiche Rabatte und Vergünstigung, so dass auch mit wenig Moss viel los ist in Berlin. Ermäßigungen speziell für Studierende bieten etwa

  • Kinos
  • Theater, Museen und Sehenswürdigkeiten
  • Volkshochschulen
  • Schwimmhallen und Badeseen

Ob preiswertes Essen in der Mensa, ein Zeitungsabonoment oder gesonderte Rabatte für den neuen Haarschnitt – mit dem Studentenausweis in der Tasche bieten sich Berliner Studierenden vielerlei Sparmöglichkeiten – auch in der freien Wirtschaft. Auch um von den folgenden Vergünstigungen profitieren zu können, muss der Studentenausweis immer parat sein.

2. Kommunikation

GEZ – Befreiung von den Rundfunkgebühren

Studierende, die BAföG erhalten, können sich auf Antrag und bei Vorlage des BAföG-Bescheids von der Zahlung der Rundfunkgebühren befreien lassen. Weiterhin besteht für blinde, hörgeschädigte und behinderte Menschen die Möglichkeit der GEZ-Gebührenbefreiung. Die entsprechenden Nachweise sind als Kopie dem GEZ Befreiungsantrag beizufügen. Kein Anspruch auf die Befreiung von Rundfunkgebühren haben Studierende, die keine staatliche Förderung erhalten und ihr Studium über die Eltern oder einen Studienkredit finanzieren.

Telefonieren

Für den Festnetzanschluss können Studierende den Sozialtarif der Telekom wählen, mit dem sie Telekom-Tarife zu vergünstigten Konditionen erhalten. Voraussetzung für die Bewilligung ist, dass

  1. eine Befreiung von den GEZ-Gebühren nachgewiesen werden kann,
  2. sie BAföG-Empfänger sind oder
  3. eine Schwerbehinderung von mindestens 90 Prozent vorliegt (gemäß Schwerbehindertenrecht).

Wer zur 1. und 2. Gruppe gehört, erhält derzeit eine soziale Vergünstigung in Höhe von 6,94 Euro; für die 3. Gruppe beträgt sie 8,72 Euro pro Abrechnungszeitraum (Stand Juni 2012). Eine aktuelle Liste aller Telekom-Tarife, für die Studierende soziale Vergünstigungen erhalten können, entnehmen Sie bitte den AGB Sozialtarif der Telekom.

Darüber hinaus bieten einige Mobilfunk-Anbieter spezielle Studenten-Tarife an. So profitieren Studierende bis zu ihrem 30. Lebensjahr von den vergünstigten Tarifmodellen von Vodafone, bis zu ihrem 29. Lebensjahr von den speziellen Studententarifen von T-Mobile. Auch O2 stellt für Studierende mehr als 15 spezielle Tarife für Studierende zur Auswahl. BASE von e-plus bietet hingegen zwar keine eigenen Studententarife an, doch können die Nutzer durch das Hinzu- und Abbuchen verschiedener Tarifoptionen ihren Vertrag entsprechend ihrer Gewohnheiten individuell zusammenstellen und so Kosten für Dienste einsparen, die sie eigentlich kaum in Anspruch nehmen.

Internet

Einen kostenfreien Zugang zum Internet ermöglichen das WLAN-Netz und die PC-Säle der jeweiligen Berliner Universität, an der man eingeschrieben ist, sowie die Computerarbeitsplätze der Universitätsbibliotheken. In der Regel ist hierfür eine vorherige Anmeldung erforderlich.

In der Stadt Berlin befindet sich der schnellste kostenfreie WLAN-Hotspot im Sony Center. Zudem betreibt die Wall AG in der Berliner Innenstadt mehrere WLAN-Stationen und bluespot-Terminals, für die man sich per SMS einen Zugangscode zusenden lassen und gleich darauf eine Stunde gratis im WWW surfen kann. Darüber hinaus bieten zahlreiche Cafés und Bars einen kostenlosen Zugang zum Internet an. Wo sich einige WLAN Hotspots in Berlin befinden, erfahrt ihr hier.

3. Mobilität

Semesterticket

Das Semesterticket erlaubt die kostenfreie Nutzung der U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse in Berlin. Es ist nicht auf andere Personen übertragbar und nur in Verbindung mit dem Personalausweis gültig. Kostenfrei mitgenommen werden dürfen außerdem Kinder unter sechs Jahren, ein Hund sowie ein Fahrrad (beschränkt auf Tarifbereich Berlin ABC). Das Semesterticket erhalten alle Studierende einer Berliner Hochschule, die mit den Berliner Verkehrsbetreiben einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen haben. Der Preis für das Semesterticket unterscheidet sich somit von Uni zu Uni; die Zahlung des jeweiligen Beitrags erfolgt automatisch mit der Immatrikulation bzw. Rückmeldung. Ein Antrag auf Ermäßigung bzw. Befreiung wird nur unter bestimmten Bedingungen bewilligt. Weitere Informationen erhalten Studierende vom Allgemeinen Studierendenausschuss ihrer Uni bzw. dem dortigen Semesterticketbüro.

Studierende, deren Hochschule keinen Vertrag mit den Berliner Verkehrsbetrieben abgeschlossen hat, können derweil unter bestimmten Bedingungen von den Ermäßigungen des Ausbildungstarifes der BVG profitieren.

CarSharing

Während sich in Berlin viele Wege mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erledigen lassen, erweist sich ein Auto hin und wieder doch als praktischer. Für Umzüge oder größere Einkäufe beispielsweise lohnt es sich, vorübergehend ein Auto zu leihen. Wer allerdings regelmäßig im Monat bestimmte Ziele mit dem Auto einfach bequemer und schneller erreichen kann, für den stellt das CarSharing eine weitere attraktive Option zum Sparen dar, da bei dieser mehrere Personen ein Fahrzeug gemeinsam nutzen und sich somit die Fixkosten auf mehrere Köpfe verteilen.

Hierzu schließt man mit einem der derzeit sieben in Berlin ansässigen CarSharing Anbieter einen Vertrag ab, der zur Nutzung eines in der Nähe des Wohnorts bereitgestellten Autos berechtigt. Zusätzlich zur monatlichen Grundgebühr kommen dann lediglich die Kosten für die tatsächlich gefahrenen Kilometer hinzu.

Und so funktionierts: Wer das Auto spontan oder zu einer bestimmten Zeit benötigt, meldet dies bei seinem CarSharing Anbieter an, entnimmt den Zündschlüssel aus dem Tresor am Stellplatz und fährt los. Und sollten doch einmal mehrere Personen das Auto zur gleichen Zeit fahren wollen, stehen genügend Ersatzwagen bereit.

Die Carsharing Anbieter in Berlin:

  • DriveNow
  • Car2Go
  • Stadtmobil
  • Cambio Carsharing
  • GreenWheels
  • Hertz on Demand
  • DB Flinkster

Eine Übersicht über die Tarife sowie aktuelle News finden Interessierte unter www.carsharing-berlin.de. Daneben organisieren auch Privatpersonen CarSharing-Angebote in Berlin, die Ihre auf www.nachbarschaftsauto.de und www.autonetzer.de findet.

BahnCard

Nicht wenige Studierende ziehen für ihr Studium extra nach Berlin, während ihre Familien und ihr Freundeskreis sich auf ganz Deutschland verstreut. Doch auch wer später Praktika absolviert, muss unter Umständen regelmäßig längere Strecken zurücklegen. Und da die Bahn auch für Studierende ein Herz hat, bieten Sie Studenten bis zur Vollendung des 26. Lebensjahres die für ein Jahr gültigen BahnCards zu ermäßigten Preisen an. So kostet die BahnCard 25 aktuell nur 39 Euro und die BahnCard 50 nur 122 Euro (2. Klasse, Stand Juni 2012). Zugleich gewähren sie für Ziele innerhalb Deutschland 25 bzw. 50 Prozent Rabatt auf jedes Bahnticket sowie 25 Prozent für Strecken im Ausland. Die aktuellen Preise und Konditionen entnehmen Sie bitte den Informationsseiten auf www.bahn.de.

4. Studienfinanzierung

Ein Begrüßungsgeld in Höhe von 100 Euro zahlt das Land Berlin ab dem Wintersemester 2012/2013 leider nicht mehr an die Neuberliner Studierenden. Ohnehin war es eher ein kleiner – und wohl kaum ein ausschlaggebender – Anreiz dafür, ausgerechnet in der Hauptstadt ein Studium aufzunehmen. Für die dauerhafte Finanzierung stehen derweil andere Fördermöglichkeiten im Mittelpunkt des Interesses.

BAföG

Das BAföG unterstützt Studierende beim Erreichen eines bestimmten Bildungsziels. Es setzt sich jeweils zur Hälfte aus einem Zuschuss und einem Staatsdarlehen zusammen. Während man ersteren vom Staat geschenkt bekommt, wird der Darlehensanteil erstens zinslos gewährt und muss zweitens erst fünf Jahre nach Ende der Regelstudienzeit zurückgezahlt werden.

BAföG können alle Studierende bis zur Vollendung ihres 30. Lebensjahres, für Master-Studiengänge sogar bis zum 35. Lebensjahr beantragen. Selbst wer diese Altersgrenzen überschreitet, kann unter bestimmten Bedingungen in den Genuss der staatlichen Förderung gelangen, so etwa diejenigen, die ohne Abitur und aufgrund ihrer beruflichen Qualifizierung eine Zulassung für ein Hochschulstudium erhalten haben, oder diejenigen, die Kinder von bis zu 10 Jahren haben. Über die weiteren Ausnahmeregelungen informiert Sie das Amt für Ausbildungsförderung.

Den BAföG-Antrag reichen Studierende beim Amt für Ausbildungsförderung im Studentenwerk ein. Dort liegen die notwendigen Antragsformulare aus, die alternativ auch online ausgefüllt und ausgedruckt werden können.

Ob ein Student BAföG beziehen kann und wenn ja, in welcher Höhe, richtet sich nach den eigenen Einkommen, dem des Ehegatten bzw. eingetragen Lebenspartners sowie – die für viele entscheidende Bemessungsgrundlage – das Einkommen der Eltern. Für letzteres müssen alle Einkünfte (nach dem Einkommenssteuergesetz) des vorletzten Kalenderjahres nachgewiesen werden. Da für Eltern und ggf. Geschwister bestimmte Freibeträge gelten, lohnt sich das Einreichen eines BAföG-Antrags auch für Studierende, deren Eltern auf dem ersten Blick über ein hohes Einkommen verfügen.

Wird der BAföG-Antrag bewilligt, erhalten Studierende, die noch bei ihren Eltern wohnen, derzeit maximal 495 Euro pro Monat; Studierende, die nicht mehr bei ihren Eltern leben, können mit bis zu 670 Euro monatlich rechnen. Wer bereits Kinder hat, für den erhöht sich der Förderungshöchstsatz um 113 Euro für das erste Kind und um 85 Euro für jedes weitere Kind. Das BAföG wird ab dem Monat der Antragstellung für zwölf Monate gezahlt; anschließend muss für jedes weitere Ausbildungsjahr erneut ein BAföG-Antrag gestellt werden.

Die Rückzahlung des erhaltenen Darlehenanteils, maximal jedoch 10.000 Euro, erfolgt an das Bundesverwaltungsamt in Köln und beginnt fünf Jahre nach dem Ende der Förderungshöchstdauer (Regelstudienzeit). Für besonders gute Studienleistungen und einem schnellen Studienabschluss wird die Höhe des zurückzuzahlenden Darlehenanteils sogar verringert. Tilgungsnachlässe werden außerdem gewährt, wenn das Darlehen zu Beginn der Rückzahlungszeit vollständig oder in höheren Beträgen als den vereinbarten Raten erstattet wird.

Detailinformationen sowie Antragsformulare findet ihre auf der Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter www.bafoeg.bmbf.de.

Nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz sind weiterhin der Studien- und Praktikumsaufenthalt im Ausland förderfähig. Das Auslands-BAföG wird sogar vollständig als Zuschuss gewährt und muss nicht zurückgezahlt werden. Weitere Informationen und den für Euch zuständigen Ansprechpartner findet ihr unter www.bafoeg.bmbf.de/de/441.php.

Schließlich gewährt das BAföG immatrikulierten Studierenden an einer Hochschule eine Studienabschlusshilfe. Mit dieser soll der Lebensunterhalt von Studierenden in der Abschlussphase ihrer Ausbildung abgesichert werden. Die Studienabschlusshilfe wird für höchstens 12 Monate als zinsgünstiges Bankdarlehen gewährt, wenn die Abschlussprüfungen nachweislich innerhalb von vier Monaten nach Ende der Regelstudienzeit absolviert werden können. Über die weiteren Voraussetzungen für die Studienabschlussförderung sowie über die Rückzahlungsmodalitäten informiert Sie das zuständige Amt für Ausbildungsförderung.

Studienabschlussdarlehen der Studentischen Darlehenskasse e.V.

Speziell für die Berliner Studenten besteht außerdem die Möglichkeit, ein verzinstes Studienabschlussdarlehen aufzunehmen, das die Studentische Darlehenskasse e.V. vergibt. Dieses wird unabhängig vom eigenen Einkünften oder dem Einkommen der Eltern für höchstens 24 Monate und maximal in einer Höhe von 12.000 Euro vergeben. Die Voraussetzungen für die Vergabe des Studienabschlusskredites sind, dass

  • der Studierende an einer der am gemeinnützigen Verein beteiligten Berliner Universitäten eingeschrieben ist,
  • er weiterhin belegen kann, dass er den Studienabschluss innerhalb der nächsten 2 Jahre absolvieren wird und
  • er außerdem einen Bürgen für die Rückzahlung des Kredites benennen kann.

Weitere Informationen zu den Rückzahlungsmodalitäten und aktuellen Zinskonditionen lesen Interessierte auf www.dakaberlin.de.

Stipendien

Neben BAföG, Jobben und der finanziellen Unterstützung durch die Eltern bieten sich weitere Möglichkeiten der Studienfinanzierung an, nämlich der Bildungskredit der KfW und die Förderung durch Stipendien. Letztere werden von den zwölf größten Stiftungen der BRD sowie von einer Vielzahl kleinerer Stiftungen bürgerlichen Rechts vergeben.

Eine Liste der in Berlin ansässigen Stiftungen (Stand Juni 2012) stellt die Berliner Senatsverwaltung für Justiz zur Verfügung, die Interessierte hier finden.

Außerdem stellt das Bundesministerium für Bildung und Familie auf der Website www.stipendienlotse.de eine umfangreiche Stipendien-Datenbank für die eigene Recherche zur Verfügung.