Vergünstigungen und Fördermöglichkeiten für Studenten in Frankfurt am Main


Die Entscheidung für das richtige Studium ist eine Entscheidung fürs Leben. Ebenso wichtig ist die Wahl des Studienortes. Oft sind die Lebenshaltungskosten in einer Stadt genauso ausschlaggebend für den Entschluss wie das Ansehen der jeweiligen Hochschule. Insbesondere in deutschen Großstädten sind die Kosten für eine Unterkunft sehr viel höher als in kleineren Universitätsstädten. Mit rund 893€ für die kompletten Lebenshaltungskosten, die das Schüler- und Studentenmagazin Unicum ansetzt, ist Frankfurt mit Sicherheit nicht die teuerste Stadt, wenn es um die Lebenshaltungskosten insgesamt für Studenten geht. Allerdings liegt Frankfurt damit auch nicht in den Top Ten der günstigsten Städte. Will man dennoch in einer Stadt wie Frankfurt am Main studieren, ist es besonders wichtig, in vielen Lebensbereichen nach Einsparpotential zu suchen. Insbesondere Studenten genießen da häufig den Vorteil, Rabatte und Vergünstigungen in Anspruch nehmen zu können.

  1. Sparen im Alltag
  2. Günstige oder kostenfreie Weiterbildungsmöglichkeiten
  3. Studienfinanzierung & Co
  4. Freizeit günstig gestalten
  5. Mit der card4students in vielen Bereichen sparen

Hier ist ein kurzer Überblick über das vielfältige Einsparpotential, das Studenten in ihrem Alltag haben. Mit teilweise sehr geringem Einkommen sind viele Studenten auf Sparmöglichkeiten im Alltag angewiesen.

1. Sparen im Alltag

Günstig Wohnen in Frankfurt am Main

Laut einer Erhebung des Internetportals Immobilienscout24.de aus dem Jahr 2012 liegt Frankfurt in puncto Mietpreisen auf Platz 2, direkt hinter München. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für eine Wohnung in Frankfurt liegt bei 11,80€. Das ist insbesondere für Studenten eine enorme Summe, die sicher großen Einfluss auf die Entscheidung für einen bestimmten Studienort hat. Daher lohnt es sich, besonders bei den monatlichen Fixkosten genau hinzuschauen und abzuwägen, welche Wohnvariante die passende und dabei vielleicht sogar die günstigste ist.

Frankfurter Studentenwohnheime

Studentenwohnheime sind häufig die preiswerteste Möglichkeit in einer Universitätsstadt unterzukommen. Sie bieten den Vorteil, dass sie meist in der direkten Umgebung des Campus sind und damit kurze Wege ermöglichen. Außerdem zahlt man dort einen Mietpreis, in dem alle anfallenden Nebenkosten bereits enthalten sind. Sowohl Strom und Wasser als auch Heizung, Internet und Telefon sind mit der monatlichen Miete bereits abgedeckt, sodass sich die Bewohner um nichts mehr kümmern müssen und nur ihren jeweiligen Betrag an den Träger des Wohnheims überweisen. Besonders für Studenten, die neu in eine Stadt kommen und noch niemanden kennen, ist das Wohnheim eine gute Gelegenheit andere Leute kennenzulernen und in der Stadt fußzufassen.
In Frankfurt gibt es 16 Wohnheime, die vom Studentenwerk bewirtschaftet und verwaltet werden. Das ist knapp die Hälfte der Wohnheime, die es in Frankfurt gibt. Insgesamt sind in diesen Wohnheimen rund 1800 Plätze verfügbar. Kleine Zimmer in den Wohnheimen gibt es bereits ab rund 200€ Miete inklusive Nebenkosten. Man hat zusätzlich die Wahl aus verschiedenen Ausführungen von Einzelzimmern sowie Ein- und Zweipersonenappartements. Die Wohnheime bieten auch die Möglichkeit von Wohngemeinschaften. In diesen Fällen lebt man innerhalb des Wohnheims in einer abgetrennten Wohnung und teilt sich das Bad und die Küche mit mehreren anderen Studenten. Die Häuser befinden sich jeweils in der Nähe der Goethe-Universität, der Fachhochschule und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Wohnheime in Frankfurt gibt es an den folgenden Standorten:

  • Beethovenplatz 4, 60325 Frankfurt a.M.
  • Bockenheimer Landstraße, 60325 Frankfurt a.M.
  • Fröbelstraße 6 – 8, 60486 Frankfurt a.M.
  • Ginnheimer Landstraße 40 – 42, 60487 Frankfurt a.M.
  • Homburger Straße 30, 60486 Frankfurt a.M.
  • Jügelstraße 1, 60325 Frankfurt a.M.
  • Kleine Seestraße 11, 60486 Frankfurt a.M.
  • Kronberger Straße 43, 60323 Frankfurt a.M.
  • Ludwig-Landmann-Straße 343, 60487 Frankfurt a.M.
  • Porthstraße 1 – 3, 60435 Frankfurt a.M.
  • Rat-Beil-Straße 29, 60318 Frankfurt a.M.
  • Sandhöfer Allee 2, 60528 Frankfurt a.M.
  • Schloßstraße 119, 60486 Frankfurt a.M.
  • Uhlandstraße 23, 60314 Frankfurt a.M.
  • Wiesenhüttenplatz 37, 60329 Frankfurt a.M.

Da die Wohnheimplätze sehr begehrt sind, empfiehlt es sich besonders für Studienanfänger gleich mit der Bewerbung für das jeweilige Studienfach auch die Bewerbung für einen Wohnheimplatz loszuschicken. Wer erst kurz vor Semesterbeginn mit der Suche beginnt und auf einen Wohnheimplatz hofft, wird meist enttäuscht und nur auf Wartelisten gesetzt.
Neben den Wohnheimen, die in Frankfurt vom Studentenwerk betreut werden, gibt es noch eine Reihe von Wohnheimen anderer Träger. Diese stehen beispielsweise mit konfessionellem Hintergrund unter katholischer oder evangelischer Führung oder gehören zu privaten oder kommerziellen Anbietern. Auch in diesen Wohnheimen sind die Plätze sehr begehrt und müssen frühzeitig gebucht werden. Einen Überblick über die Wohnheime in Frankfurt gibt es hier.

Wohngemeinschaften

Eine Alternative zum Studentenwohnheim ist die Wohngemeinschaft. Möglicherweise hat man Freunde oder Bekannte, die ebenfalls nach Frankfurt ziehen oder man hat Lust darauf, neue Leute kennenzulernen, ohne ins Studentenwohnheim ziehen zu müssen. Diverse Internet-Portale bieten eine große Auswahl an Wohngemeinschaften in allen Stadtteilen Frankfurts. Allerdings muss man auch hier besonders kurz vor Semesterbeginn mit großem Andrang rechnen. Dort findet man auch Angebote zur Zwischenmiete oder Zimmer die nächte- oder wochenweise vermietet werden. Sucht man also kurzfristig was zum Übergang, kann man dort auch fündig werden.WG-Zimmer findet man im Internet ab circa 250€. Nach oben sind bei den Mietpreisen häufig kaum Grenzen gesetzt. Je zentraler man wohnen möchte, umso höher sind die Mieten für die angebotenen Zimmer. Günstige Zimmer sind sehr begehrt, sodass die jeweiligen Anbieter die Auswahl aus vielen Bewerbern haben. Sich da durchzusetzen ist häufig nicht einfach. Auf Angebote für Wohngemeinschaften wird auch auf dem Campus, beispielsweise an Schwarzen Brettern in der Mensa, im Studentenwerk oder in der Bibliothek aufmerksam gemacht. Es lohnt sich also, dort die Augen offen zu halten.

Semesterticket

Studenten in Frankfurt am Main bezahlen einen Semesterbeitrag. In diesem Betrag ist bereits ein Semesterticket für den Rhein-Main-Verkehrsverbund enthalten. Mit dem Ticket können alle Verkehrsmittel im RMV genutzt werden. Ausgenommen sind nur Intercity- und Eurocity-Züge sowie der ICE. Die Studenten können damit alle U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse in Frankfurt nutzen und zudem die Regionalzüge im Einzugsgebiet zwischen Mainz, Frankfurt und Gießen. Das lohnt sich besonders für Studenten, deren Familien im Umkreis von Frankfurt leben und die regelmäßig den Regionalverkehr nutzen. Doch auch für Studenten, die sich größtenteils in Frankfurt aufhalten, ist das Semesterticket eine günstige Option. Studenten können so nicht nur bequem zur Uni gelangen, sondern auch zu jeder Tages- und Nachtzeit die öffentlichen Verkehrsmittel sowohl in der Stadt als auch regional nutzen.

Für Lau ins Internet

Wer keinen eigenen Internetanschluss bezahlen möchte, für das Studium aber auf einen Internetzugang nicht gänzlich verzichten kann, findet in Frankfurt am Main einige Möglichkeiten, kostenlos über Wireless LAN ins Internet zu gehen.

Eine Variante kostenlos ins Internet zu kommen, sind die verschiedenen Computer-Pool-Räume, in denen den Studenten kostenlos Computer zur Verfügung stehen. Auf dem Campus der Goethe-Universität gibt es mehrere solcher öffentlichen Pool-Räume. Voraussetzung ist ein gültiger Account des Hochschulrechenzentrums, mit dem man sich an den Computern einloggen muss. Eine Liste mit Räumen gibt es hier.

Neben den Poolräumen gibt es rund um die Goethe-Universität öffentliche W-LAN-Netzwerke, die man mit einem gültigen Zugangscode des Hochschulrechenzentrums nutzen kann. Mit einem W-LAN-fähigen Gerät kann man also in Reichweite dieser Netzwerke kostenlos surfen. Die Netzwerke der Goethe-Universität sind in erster Linie auf dem Campus zu nutzen.

Auch die Fachhochschule Frankfurt bietet ihren Studenten die Möglichkeit kostenlos ins Internet zu gehen. Vor allem im sogenannten Selbstlernzentrum stehen für Studierende genügend Räumlichkeiten für das eigenverantwortliche Studieren zur Verfügung. Dazu gehört natürlich auch der Zugang zum Internet. Im Selbstlernzentrum im BCN Hochhaus am Nibelungenplatz ist ein W-Land-Netzwerk verfügbar, das von den Studierenden kostenlos genutzt werden kann.

Auch außerhalb der Hochschulen gibt es frei zugängliche W-LAN-Hotspots. Diese sind häufig zum Beispiel in Hotels, Bars und Fast Food Restaurants zu finden.

Hotels:

  • Hotel Miramar, Berliner Straße 31, 60311 Frankfurt a.M.
  • Maxx Hotel, Langestraße 5, 60311 Frankfurt a.M.
  • Hotel Ambassador, Moselstraße 12, 60329 Frankfurt a.M.
  • Hotel Concorde, Lobby, Karlstraße 19, 60329 Frankfurt a.M.
  • Hotel Intercontinental Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Straße 43, 60329 Frankfurt a.M.
  • Bristol Hotel, Ludwigstraße 15, 60327 Frankfurt a.M.
  • Hotel Gerbermühle, Gerbermühlstraße 105, 60594 Frankfurt a.M. Steigenberger Frankfurter Hof, Am Kaiserplatz, 60311 Frankfurt a.M.

Cafés, Bars, Restaurants:

  • Cafe im Kunstverein, Markt 44, 60311 Frankfurt a.M.
  • NYKKE& KOKKI, Kaiserstraße 19-21, 60311 Frankfurt a.M.
  • Burger King, Borsigallee 26, 60388 Frankfurt a.M.
  • Burger King, Mainzer Landstraße 405, 60326 Frankfurt a.M.
  • Burger King, Hanauer Landstraße 327, 60314 Frankfurt a.M.
  • Burger King, Liebfrauenstraße 1-3, 60313 Frankfurt a.M.
  • Starbucks Coffee, Kaiserstraße 20, 60311 Frankfurt a.M.
  • Bar Celona, Holzgraben 31, 60313 Frankfurt a.M.
  • Pulse & Piper Lounge, Bleichstraße 38, 60313 Frankfurt a.M.
  • Custom Delux Fahrradverleih & Café, Günthersburgallee 6, 60316 Frankfurt a.M.
  • Cafe Regina, Mainzer Landstraße 167, 60327 Frankfurt a.M.
  • Riederwald, Flinschstraße 6, 60388 Frankfurt a.M.
  • Bastos Restaurant und Bar, Gräfstraße 45, 60486 Frankfurt a.M.
  • Café KP 21 /Brotfabrik, Bachmannstraße 2-4, 60488 Frankfurt a.M.

Günstig telefonieren

Die bekannten deutschen Mobilfunkanbieter haben unterschiedliche Angebote speziell für Studenten. Mit einer gültigen Immatrikulationsbescheinigung kann man von diesen günstigen Studententarifen profitieren und gegenüber normalen Tarifen bares Geld sparen. Bei O2, Vodafone und der Telekom gibt es beispielsweise Rabatte, die speziell für Studenten reserviert sind. Bei O2 können Schüler, Azubis und Studenten beispielsweise schon ab 9,99€ im Monat ohne Vertragslaufzeit mobil telefonieren. Auf den jeweiligen Internetseiten der Anbieter oder direkt vor Ort im Geschäft des jeweiligen Mobilfunkanbieters lohnt es sich immer, nach einem Studententarif zu fragen.

2. Günstige oder kostenfreie Weiterbildungsmöglichkeiten

Bildung erhalten die Studenten bereits im Studium. Allerdings reicht das theoretische Wissen innerhalb des jeweiligen Studienfachs häufig nicht aus, um auf dem umkämpften Arbeitsmarkt zu bestehen. Zu diesem Zweck ist es stets sinnvoll, weitere Bildungsangebote in Anspruch zu nehmen.

Carreer-Center der Goethe-Universität

Die Kurse, die im Career-Center einer Universität angeboten werden, sind häufig berufsfeldorientiert. Andere Kurse wie Rhetorik- und Präsentations-Seminare schulen wichtige Softskills, die im späteren Berufsleben ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Die Kurse werden für Studenten meist günstig angeboten. Einige können sogar kostenlos besucht werden. Für die meisten Seminare kann man am Schluss eine Teilnahmebescheinigung oder sogar ein Zertifikat erhalten, das dann für die späteren Bewerbungen verwendet werden kann.

Kostenfreie Seminare im Career-Center der Goethe-Universität sind beispielsweise das Bewerbungscoaching, Softskills-Training oder der Kurs ‚Image ist nichts – Persönlichkeit ist alles’. Die Kursplätze sind meist begrenzt und stark frequentiert. Eine frühzeitige Anmeldung für den gewünschten Workshop ist daher dringend erforderlich. Über das Career-Center der Goethe-Universität erfährt man genaue Informationen zu den jeweiligen Kurszeiten. Auch die Anmeldung erfolgt via Internet über die Website des Career-Center oder persönlich vor Ort.

Grüneburgplatz 1
Hörsaalzentrum Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend
60323 Frankfurt am Main
www.careercenter-jobs.de

Volkshochschule

An der Volkshochschule gibt es häufig ein breitgefächertes Angebot an Kursen und Seminaren. Die Auswahl ist wesentlich größer als im Career-Center der Universität. Allerdings sind die Kurse an der Volkshochschule alle kostenpflichtig. Von den unterschiedlichsten Sprachkursen, über Computer-Seminare bis hin zu Mal- und Zeichenkursen bietet die Volkshochschule in Frankfurt eine riesige Auswahl an Seminaren und Workshops zu jedem nur erdenklichen Thema.

Diese können nicht nur für Berufstätige oder Senioren interessant sein – wie es häufig der Fall ist. Eine neue Sprache lernen, seine Computerkenntnisse erweitern oder einfach nur künstlerisch tätig sein; auch für Studenten sind die Kurse an der Volkshochschule durchaus eine interessante Abwechslung zum Universitätsalltag. Eine Teilnahme an den Kursen der Volkshochschule lohnt sich für Studenten vor allem wegen der angebotenen Ermäßigung. Studenten, die ihren Hauptwohnsitz in Frankfurt haben, erhalten bei der Buchung von Kursen an der Volkhochschule 20 % Rabatt.

Volkshochschule Frankfurt am Main
Sonnemannstraße 13
60314 Frankfurt am Main
Tel.: 069-212 71501
Email: [email protected]
www.vhs.frankfurt.de

3. Studienfinanzierung & Co.

Kindergeld

Als Zuschuss zum Lebensunterhalt können auch Studenten noch Kindergeld in Anspruch nehmen. Dafür darf man allerdings nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten gehen. Sind die Voraussetzungen erfüllt, kann man bis zum 25. Lebensjahr oder bis zur Vollendung der Ausbildung das Kindergeld in Höhe von 184€ monatlich in Anspruch nehmen.

Bafög

Die wohl bekannteste Variante sein Studium zu finanzieren ist die staatliche Förderung Bafög. Dabei handelt es sich um ein zinsloses Darlehen, das von den Studierenden nur zur Hälfte zurückgezahlt werden muss. Es müssen maximal 10.000€ zurückgezahlt werden und die Rückzahlung beginnt frühestens 5 Jahre nach Studienende.
Bafög beantragen kann, wer an einer deutschen Hochschule immatrikuliert ist und sein 30. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Für Masterstudiengänge gilt eine Altersgrenze von 35 Jahren. Die Unterstützung wird beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung beantragt. Die Formulare gibt es entweder vor Ort oder im Internet unter www.das-neue-bafoeg.de.
Wurde die Ausbildungsförderung zugesagt, erhält der Studierende für 12 Monate den monatlichen Betrag. Um eine lückenlose Zahlung zu sichern, sollte rund 2 Monate vor Ablauf der Förderperiode ein neuer Antrag gestellt werden.

Dem Antrag mussmüssen beigelegt werden:

  • aktuelle Immatrikulationsbescheinigung mit dem Vermerk “[Bescheinigung] nach § 9 BAföG”,
  • Kopie des Einkommenssteuerbescheid der Eltern für das vorletzte Kalenderjahr,
  • ggf. Kopien von Sozialleistungsbescheiden,
  • Nachweise über das eigene Einkommen und Vermögen,
  • Kopie des Mietvertrages
  • weitere, auf den einzelnen Formblättern angeforderte Nachweise

Stipendien

Neben der staatlichen Förderung durch Bafög gibt es noch die Möglichkeit über ein Stipendium Zuschüsse zum Studium zu erhalten. Die Möglichkeit der Stipendien ist vor allem für besonders begabte Studierende gedacht, die damit eine finanzielle Unterstützung erhalten. Solche Stipendien werden meist von Vereinen oder Stiftungen angeboten.

Ein solches Stipendium, das auch an der Goethe-Universität in Frankfurt beantragt werden kann, ist das Deutschland-Stipendium. Studierende bewerben sich um diese Förderung oder werden von Dozenten dafür vorgeschlagen. Die Hochschule entscheidet darüber, ob ein solches Stipendium gewährt wird. Die Studierenden haben dann Anspruch auf 300€ monatlichen Zuschuss. Dieser wird unabhängig vom sonstigen Einkommen für mindestens zwei Semester und maximal bis zum Ende des Studiums gezahlt.

Speziell in Frankfurt am Main wird darüber hinaus das Pestalozzi-Stipendium angeboten. Es richtet sich vor allem an Jugendliche, die die Voraussetzungen für ein Studium oder eine gute Ausbildung mitbringen, diese jedoch nicht aus eigener Kraft finanzieren können. Diese Bedürftigkeit muss innerhalb des Antragsverfahrens nachgewiesen werden. Das Stipendium wird unabhängig vom Studienfach gewährt.

Pestalozzi-Stiftung
Konrad-Adenauer-Straße 15
60313 Frankfurt am Main
Telefon: 069 614355

Nicht nur an der Goethe-Universität profitieren begabte und engagierte Studentinnen und Studenten von Stipendien. Auch an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst gibt es verschiedene Möglichkeiten sich für eine finanzielle Förderung zu bewerben. Dort gibt es eine Vielzahl möglicher Stipendien:

  • Starterstipendium der Gesellschaft der Freunde und Förderer der HfMDK
  • Gerhard Müller-Stipendium
  • Freunde junger Musiker e.V.
  • Tanja Liedtke – Stipendium
  • Peter Pirazzi-Stiftung und Ina und Gustav Lenzewski-Stiftung

Studienabschlusshilfe

Für die Finanzierung des Studienabschlusses bietet die Hessische Darlehenskasse für Studierende Deutscher Staatsbürgerschaft die Möglichkeit ein Darlehen über 2 Semester zu beantragen. Die maximale Höhe liegt bei rund 2300€. Der Betrag ist in 5 gleichen Jahresraten zinslos nach 3 Jahren zurückzuzahlen. Für ausländische Studierende gibt es die Möglichkeit durch einen Härtefonds des Deutschen Studentenwerks einen Zuschuss dieser Art zu beantragen.

4. Tipps für günstige Freizeitgestaltung

Frankfurt bietet eine Vielzahl an verschiedensten Freizeitaktivitäten für alle Altersklassen. Die sind jedoch häufig eine Frage des Geldes. Kreative und kulturelle Beschäftigungen sind häufig sehr teuer. Für Studenten gibt es jedoch in vielen Bereichen attraktive Vergünstigungen und Angebote, die eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung bezahlbar machen.

Kultur

Besonders im kulturellen Bereich können Studenten häufig von satten Ermäßigungen profitieren. In vielen Museen und anderen Kultureinrichtungen wird bei Vorlage des Studentenausweises ein ermäßigter Eintrittspreis gewährt.

In Frankfurt am Main gibt es für Studenten beispielsweise die Museumsufer-Card zum halben Preis. Dabei handelt es sich um eine Jahreskarte zum unbegrenzten Eintritt in 34 verschiedenen Museen in Frankfurt am Main. Die normale Museumsufer-Card hat einen Preis von 75€ (Stand: September 2012). Für Studenten, die neu in die Stadt kommen und ein ausgeprägtes kulturelles Interesse haben, ist die ermäßigte Jahreskarte eine gute Anschaffung. Einige Museen, die man mit der Karte besuchen kann, sind:

  • Archäologisches Museum
  • Deutsches Architekturmuseum
  • Dommuseum Frankfurt
  • Deutsches Filmmuseum / Deutsches Filminstitut – DIF e.V.
  • Weltkulturen Museum
  • Museum für Angewandte Kunst
  • U.v.m.

In den meisten Museen erhält man auch ohne die Museumsufer-Card und nur durch das Vorlegen des gültigen Studentenausweises Ermäßigung auf den Eintritt. Diese Vergünstigungen liegen nicht selten bei 50% pro Eintrittskarte. Die wichtigsten und bekanntesten Museen in Frankfurt bieten so teilweise enorme Studentenrabatte (Stand: September 2012):

  • Archäologisches Museum (Eintritt 6€/ermäßigt 3€)
  • Caricatura – Museum für Komische Kunst (Eintritt 5€/ermäßigt 2,50€)
  • Deutsches Architekturmuseum (Eintritt 7€/ermäßigt 3,50€)
  • Deutschs Filmmuseum
    • Daueraustellung: 5€/ermäßigt 2,50€
    • Sonderausstellung: 7€/ermäßigt 5€
  • Dommuseum (Eintritt 4€/ermäßigt 2€)

Sport

Wenn man den ganzen Tag im Hörsaal oder am Schreibtisch zuhause sitzt, ist es umso wichtiger einen Ausgleich zu finden. Sport ist da genau das Richtige. Vielen fällt es jedoch schwer, sich allein zu sportlicher Ertüchtigung aufzuraffen. Für solche Zwecke ist das Sporttreiben in der Gruppe besonders gut geeignet. Die Teilnahme an Sportkursen oder die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio ist häufig teuer und daher nicht unbedingt das richtige für Studenten, die knapp bei Kasse sind. Eine gute Alternative ist das Zentrum für Hochschulsport der Goethe-Universität Frankfurt.

Die angebotenen Kurse reichen von Fitness-Training über Tanzkurse bis hin zu Karate. Sie werden von Profis angeleitet und sind mit Preisen ab 10€ (pro Kurs pro Semester) aufwärts ein echtes Schnäppchen gegenüber normalen Sportkursen.

Doch nicht nur direkt an der Universität zahlt sich der Studentenausweis bei der sportlichen Freizeitgestaltung aus. In vielen Hallen- und Freibädern erhalten Studenten ebenso vergünstigten Eintritt. Die Rabatte liegen bei 30%.

In Frankfurt am Main kann beispielsweise in folgenden Bädern vergünstigt schwimmen:

Hallen- und Erlebnisbäder:

  • Panoramabad Bornheim, Inheidener Straße 60, 60385 Frankfurt a.M.
  • Rebstockbad, Zum Rebstockbad 7, 60486 Frankfurt a.M.
  • Titus Thermen im Nordwestzentrum, Walter-Möller-Platz 2, 60439 Frankfurt a.M.
  • Hallenbad Höchst, Melchiorstraße 21, 65929 Frankfurt a.M.
  • Textorbad, Textorstraße 42, 60594 Frankfurt a.M.

Freibäder

  • Riedbad Bergen-Enkheim, Fritz-Schubert-Ring 2, 60388 Frankfurt a.M.
  • Freibad Brentano, Rödelheimer Parkweg, 60489 Frankfurt a.M.
  • Freibad Eschersheim, Alexander-Riese-Weg, 60439 Frankfurt a.M.
  • Freibad Hausen, Ludwig-Landmann-Straße 341, 60488 Frankfurt a.M.
  • Freibad Nieder-Eschbach, Heinrich-Becker-Straße 22, 60437 Frankfurt a.M.
  • Freibad Silo, Hunsrückstraße 100, 65929 Frankfurt a.M.Freibad Stadion, Mörfelder Landstraße 362, 60528 Frankfurt a.M.

Kino

Ein Kinobesuch als abwechslungsreiche Abendgestaltung ist sehr beliebt, häufig aber sehr teuer. Auch hier können Studenten sparen. In den großen Frankfurter Kinos liegt die Ersparnis bei Vorlage eines Studentenausweises zwischen 1€ und 1,50€. So bezahlen Studenten an den meisten Wochentagen (außer samstags) meist den vergünstigten Eintrittspreis. Am Kinotag (meist dienstags) liegt der normale Eintrittspreis meist bei 5€, sodass Studenten dann keine gesonderte Ermäßigung erhalten. Auch am Donnerstag – beim Start neuer Filme – erhalten Studenten in der Regel keine Ermäßigung und zahlen den normalen Eintrittspreis.

Im Studentenkino ist es demgegenüber besonders günstig. Dort werden nicht unbedingt die aktuellsten Kinofilme gezeigt, aber man kann in gemütlicher Atmosphäre mit Freunden für wenig Geld einen Film anschauen. Die Kinos werden meist von ehrenamtlichen Mitarbeitern betrieben. Die vergleichsweise günstigen Betriebskosten schlagen sich in den Eintrittspreisen nieder. In Frankfurt gibt es auf dem Campus Bockenheim das Studentenkino Pupille e.V.. Der Filmclub wurde 1951 gegründet und ist damit eines der ältesten Unikinos in Deutschland. Vorführungen kann man dort zu einem Preis von 2,50€ besuchen.

Ausgehen

Das Klischee besagt, dass Studenten gern und oft feiern gehen. Doch wer häufig feiert, gibt dafür in der Regel auch recht viel Geld aus. Einige Tipps können helfen, auch mit einem kleinen Studentengeldbeutel richtig feiern zu können. Vor allem die vielen Studentenangebote der Frankfurter Discos und Clubs helfen da beim Sparen.

Freier Eintritt für Studenten im Odeon

Vergleichsweise bezahlbar feiern kann man beispielsweise im Odeon. Am Montag darf zu Black-Music und Hip-Hop gefeiert werden. Zu dieser Veranstaltung gibt es verschiedene Vergünstigungen. Nutzer des Sozialen Netzwerks Facebook erhalten bis Mitternacht freien Eintritt, wenn sie sich zuvor für die Veranstaltung anmelden. Ebenso können diejenigen, die zuvor das Allmax-Kino besucht haben, bei Vorlege ihrer Kinokarte kostenlos rein. Zusätzlich gibt es eine Happy Hour bis 0Uhr, sodass man bis dahin vergünstigte Getränkepreise in Anspruch nehmen kann. Auch am Donnerstag kann man im Odeon günstig feiern. Zur Veranstaltung “Fun Fraternity: Studenten ins Weiße Haus” zahlen Studenten mit gültigem Ausweis nur 3€ statt der regulären 5€ Eintritt. Zusätzlich zur Happy Hour bis Mitternacht kann man sich zwischen 22Uhr und 0Uhr am Gratis-Buffet bedienen.

Seilerstraße 34
60313 Frankfurt
Telefon: 069 285055

Moderate Eintrittspreise im Velvet Club

Im Velvet Club gibt es mittwochs zur Veranstaltung “Disco Frankfurt” für Studenten bis Mitternacht freien Eintritt. Auch der reguläre Eintritt ist mit 5€ im Vergleich zu normalen Wochenendeintritten recht bezahlbar.

Weissfrauenstraße 12-16
60311 Frankfurt am Main
Telefon 069 25 78 095-10

Rockclub mit studentischen Vergünstigungen: Batschkapp

Auch im Rockclub Batschkapp genießen vor allem Studenten Vorteile. Zur Freitagsveranstaltung “The Zoo” bezahlen Studenten mit gültigem Ausweis bis Mitternacht keinen Eintritt. Mit 5€ sind auch die normalen Eintrittspreise für Frankfurter Verhältnisse moderat.

Der Name des Kulturzentrums kommt von der hessischen Bezeichnung für eine Schiebermütze. Im Club gibt es in erster Linie alternative Musik zu hören.

Maybachstraße 24
60433 Frankfurt am Main
069 952184-10

Düstere Musik zu günstigen Preisen im Final Destination

Für Freunde düsterer Musik gibt es in Frankfurt den Club Final Destination. Dienstag bis Donnerstag wird dort generell kein Eintritt verlangt. Bei normalem Discobetrieb muss der Besucher freitags und samstags 4€ Eintritt bezahlen. Sonderveranstaltungen oder Konzerte, die dort auch stattfinden, sind von diesen Eintrittspreisen ausgenommen.

Holzgraben 9
60313 Frankfurt am Main

Eine Clubtour in der Woche kann sich also vom finanziellen Standpunkt aus wirklich lohnen. Man bezahlt nicht nur bedeutend weniger Eintritt als am Wochenende, oft sind auch die Getränke günstiger zu haben, weil es eine Happy Hour gibt. Der günstigen Clubnacht in der Mainmetropole Frankfurt steht also nichts im, sofern man am nächsten Tag aus dem Bett kommt und es pünktlich zum Studium schafft.

5. Mit der Card4Students in Frankfurt sparen

Viele Vergünstigungen, die man bereits nur mit der Vorlage des Studentenausweises erhält, werden erweitert mit Vergünstigungen, die man durch spezielle Rabattkarten erhalten kann. Die card4students ist eine solche Bonuskarte, mit der man in den unterschiedlichsten Lebensbereichen bares Geld sparen kann. Die Anschaffung der Karte ist vollkommen kostenlos. In Frankfurt am Main kann man bei Vorlage der Bonuskarte bei rund 600 Partnern Vergünstigungen in Anspruch nehmen. Rabatte gibt es vor allem beim Einkaufen. In vielen Geschäften erhält man beim Bezahlen 10% Rabatt auf den Einkaufswert. In manchen ist es sogar noch mehr.

Ein besonderer Vorteil ist das kostenlose Girokonto mit Kreditkarte. Insbesondere für Studenten, die gern über das Internet einkaufen oder einen Aufenthalt im Ausland planen, ist diese Zusatzleistung besonders nützlich.

Auch im Gastro-Bereich kann man mit der card4students clever sparen. Hier gibt zum Beispiel 10% Rabatt auf alles, aber auch Gratisgetränke oder Gratisdesserts beim Verzehr von Hauptgerichten sind keine Seltenheit. Wer also gern und oft essengeht, sollte über die kostenlose Anschaffung der card4students ernsthaft nachdenken. Ein Dessert gratis gibt es zum Beispiel bei:

  • Ambassel Äthiopisches Restaurant, Deutschherrnufer 28, 60594 Frankfurt a.M. >
  • Chairs, Gronauerstraße 1, 60385 Frankfurt a.M. >
  • Jewel of Indian, Wilhelm-Haufe-Straße 5, 60325 Frankfurt a.M. >
  • Zimt & Koriander Cafe Bar Restaurant, Schäfengäßchen 4, 60311 Frankfurt a.M. >
  • Taj Mahal, Schweizer Str. 28, 60594 Frankfurt a.M. >
  • Uvm.

Wer nicht ausgehen sondern zuhause essen möchte, kann mit der card4students bei verschiedenen Lieferservices in Frankfurt rund 10% Rabatt bekommen. Auch der neue Haarschnitt wird mit der card4students gleich 10% günstiger, denn im Bereich Wellness und Kosmetik gibt es ebenfalls Rabatte.

Die Karte kann kostenlos via Internet bestellt werden. Auf der Internetseite gibt es auch eine Übersicht über die Sparangebote in der jeweiligen Stadt. Die Rabatte werden dann jeweils beim Bezahlen bzw. Vertragsabschluss abgezogen. Zusätzlich zu den Partnern vor Ort bietet die card4students Rabattaktionen bei 350 verschiedenen Online-Shops. Die Rabattkarte ermöglicht eine Rückerstattung von bestimmten Prozentsätzen der jeweiligen Einkaufspreise.