IKEA auf Rädern – das IKEA Fahrrad ist da!

Familie & Freizeit von Sibylle am 26.09.2016

Deutschland ist das Land der Dichter und Denker, Heimat von feinem Sauerkraut und knackigen Würstchen, süffigem Bier und lustigen Trachten. Wir sind Fußball-Weltmeister und gelten als besonders fleißig und pünktlich. Eine weitere Leidenschaft der Deutschen: Dinge auf Rädern. Und deshalb werden wir auch das neue Ikea Fahrrad lieben – oder?

das neue ikea fahrrad

Wir haben nämlich nicht nur das Auto erfunden – ok, vielleicht nicht wir alle, aber der Carl Friedrich Benz war es, Anno 1885 in Mannheim, und kaum war das Gefährt fertig und patentiert, ist seine Frau Bertha dann erstmal zur erfolgreichen Jungfernfahrt Richtung Pforzheim aufgebrochen, und dem Siegeszug des Automobils stand nichts mehr im Wege – nein, „wir“ haben auch das Fahrrad erfunden! Lustigerweise übrigens auch in Mannheim. Im Jahre 1817 radelte Karl Drais mit seiner ersten Draisine durch die Mannheimer Quadrate, im Laufe der Jahre wurde verbessert und modernisiert, und mittlerweile sind wir Deutschen eine der Top-Radler-Nationen weltweit.

das erste fahrrad

Deutschland, Fahrradland

Ganze 72 Millionen Fahrräder gibt es in Deutschland, also fast eines pro Kopf, und im Jahre 2015 gaben die Deutschen allein für Fahrräder (und zwar nur Fahrräder, kein Zubehör wie Helme, Schlösser und so) stolze 2,4 Milliarden Euro aus. Kein Wunder, bereits kleinste Erdenbürger werden hier zu Lande mit dem unheilbaren „Fahrrad-Virus“ infiziert und wackeln mutig ihre ersten Meter auf Stützrädern den Feldweg entlang, später geht es mit dem Rad zur Schule, in die Uni und ins Freibad, Pendler radeln damit zum Zug oder direkt bis zum Büro, und am Wochenende macht die ganze Familie Radtouren im Grünen. Keine Frage, wir lieben unser Fahrrad!

Es gibt Rennräder und Mountainbikes, Tandems und Fixies, Ultraleichträder, die im Dunkeln leuchten, mit achtundfünfzigeinhalb Gängen und kleinen Computern mit denen wir unser IPhone verbinden können. Super. Oder auch nicht. Denn brauchen wir diesen ganzen fancy Kram überhaupt? Was macht ein gutes Fahrrad aus? Keines, mit dem wir über die Alpen strampeln oder Asien durchqueren wollen, sondern eines, das uns durch den Alltag begleitet, diesen erleichtert und einfach „passt“?

Schlussendlich muss jeder selber wissen, welche Bedürfnisse sein eigener, ganz persönlicher Drahtesel erfüllen muss und welche Gimmicks essentiell, welche hingegen unnötig sind. Doch wenn man einfach nur ein „ganz normales“ Fahrrad möchte, für den Weg durch die Stadt bis zur Uni, um die Wocheneinkäufe zu erledigen und die Kinder von der Kita abzuholen, eines, das schön schlicht und minimalistisch gestaltet ist und sich dank zahlreicher optionaler Extras perfekt an den eigenen Lebensstil anpassen lässt, dann, ja dann sollte man vielleicht mal wieder zu IKEA.

vorgepacktes ikea fahrrad

Das IKEA Fahrrad

Genau, richtig gelesen. Denn IKEA kann jetzt auch Fahrrad. Lieben wir den Schweden doch sonst vor allem für seine süchtig machenden Hotdogs und Klassiker wie das Billy-Regal, schleicht sich der Möbelhändler gerade mit seinem neusten Coup, einem Fahrrad namens SLADDA, in unsere Herzen.

Seit August ist das schöne Zweirad nun endlich auf dem Markt und kommt mit allerlei Zubehör, von Helm über Anhänger bis zur Luftpumpe, daher. Die gute Nachricht für alle, die nun schon Schnappatmung bekommen, aber leider keine IKEA Filiale ums Eck haben: das IKEA Fahrrad ist nur online erhältlich. Somit kann man es sich ganz gemütlich nach Hause bestellen und spart sich den Weg ins Möbelhaus – außer natürlich, man möchte Hotdogs essen, dann kann man trotzdem zu IKEA fahren, denn das Fahrrad kann vor Ort zwar nicht erworben aber natürlich Probe gefahren werden! Und das ganze Zubehör könnt ihr auch direkt in eurem IKEA shoppen – oder online bestellen, ganz nach Lust und Laune.

Doch wie kommt IKEA denn nun dazu, ein Fahrrad zu machen? Verglichen mit den übrigen Produkten, wie Duftkerzen und Sofas, sticht so ein Zweirad doch etwas heraus, findet ihr nicht? Der Grundgedanke liegt wohl im klassischen IKEA Leitsatz begründet, schöne, gleichzeitig praktische und erschwingliche Dinge für den Alltag zu entwerfen – und wie wir Eingangs bereits festgestellt haben, gehört das Fahrrad mittlerweile unbestreitbar zu unserem Alltag dazu.

Praktisch und Award-prämiert

Also hat sich die Crème de la Crème der Designer aus dem Hause IKEA aufgemacht, und mehrere Radfahrer über längere Zeit in ihrem Alltag begleitet, um die Ansprüche eines Fahrrads im täglichen Großstadtdschungel und die Herausforderungen, die damit einhergehen, zu analysieren. Heraus kam SLADDA, das stilvolle, schlichte Bike, das für sein ansprechendes Design sogar bereits den Red Dot Design Award gewonnen hat.

Doch neben seinem hübschen Äußeren besticht das IKEA Fahrrad vor allem durch seine unglaubliche Anpassungsfähigkeit. So ist es beispielsweise ein Unisex-Bike, scheißt also auf all den Genderwahnsinn und ist für jeden geeignet. Nur bei der Größe wird unterschieden, das Model ist nämlich in 26 sowie 28 Zoll erhältlich.

Fahrrad auf der Treppe

Das IKEA Fahrrad ist übrigens aus super leichtem Aluminium gefertigt, das macht es besonders praktisch für alle, die das Rad auch mal die Treppen zur U-Bahn-Station runter oder rauf in den dritten Stock schieben tragen müssen. Dazu punktet es noch mit einer extrem langen Garantie: ganze 25 Jahre gibt es für den Rahmen, und stolze 10 Jahre für den Antriebsriemen, der im übrigen rost- und ölfrei ist (also auch keine fiesen Flecken auf heller Kleidung machen kann).

Klingt gut, findet ihr? Dann hört euch mal das an: Wenn ihr IKEA Family Mitglied seid, spart ihr ganze 300€ beim Kauf des IKEA Fahrrads und zahlt nur 499€ statt 799€.