Das Osterei: So bemalt ihr es selbst

Familie & Freizeit von Jennifer am 25.03.2015

Die Ostereier gehören zu Ostern, wie der Kaffee zum Frühstück. Es gibt sie zur Osterzeit in allen nur denkbaren Farben, unterschiedlich dekoriert und von wahllos bepinselt bis kunstvoll gestaltet. Traditionell betrachtet symbolisiert das Ei zu Ostern den Neuanfang und die Wiedergeburt und war bereits vor der ersten Jahrtausendwende ein fester Bestandteil des Osterfestes.
Vom natürlichen Ei zum Osterei
In der Vergangenheit konzentrierte man sich auf eine schlichte Farbgebung von einem klassischen Rot, über Blau und Gelb, bis hin zu goldenen Ostereiern. Im Laufe der Jahre, wurde die Gestaltung des beliebten Geflügelproduktes immer kreativer, bunter und ausgefallener. Heute zählen einige Exemplare bereits als Kunstwerke für sich.

Ostereier
Quelle: wallpaperstock.net

Tipp: Das Ei vor dem bemalen ein wenig mit Wasser und Geschirrspülmittel reinigen.
Was brauche ich für das perfekte Osterei?
Zuerst einmal: Eier. Bevorzugt werden hierbei natürlich weiße Eier, da das Weiß als Grundierung perfekt funktioniert. Aber auch braune Eier kann man bedenkenlos bemalen. Wenn man z.B. Ideen hat, die sich auf warme bzw. Erdfarben konzentrieren, wäre eine braune Grundierung sogar von Vorteil. Der nächste Punkt sind die Utensilien: Pinsel und Farben sowie unterschiedliche Dekomaterialien. Für unterschiedliche Effekte und Motive, raten wir euch zu unterschiedlichen Pinseln. Diese gibt es bereits günstig im Set und lassen der eigenen Kreativität freien Lauf.

Ostereier
Quelle: bauernhof.eu

Tipp: für einen einmaligen Look muss man nicht immer den Pinsel zur Hand nehmen. Auch mit den Fingern lassen sich tolle Motive erstellen. Besonders Kinder mögen es, ganz frei und uneingeschränkt, die Eier zu gestalten und mit den Fingern herumzuschmieren.

Dafür nun die richtigen Farben: Hier sollen keine Grenzen gesetzt werden. Natürliche Farben, Grundfarben oder ausgefallene Farben, wie Silber, Gold, Bronze oder ähnliche, sollen zum Einsatz kommen. Ob Acrylfarben, Wasserfarben oder auch spezielle Stifte – hier ist alles erlaubt.

Wichtig: Wenn die Eier noch für den Verzehr gedacht sind, unbedingt natürliche Farben verwenden! Die oben genannten Produkte sollten vorzugsweise auf ausgeblasenen Eiern verwendet werden.

Wenn die Eier tatsächlich ausgeblasen werden sollen, wird ein sogenannter Eierpiekser sowie eine größere Nadel benötigt: Das Ei oben und unten anpieksen und die Nadel vorsichtig in die Öffnung schieben, um das Loch ein wenig zu vergrößern. Danach einfach mit dem Mund ausblasen, bis das Innere komplett entfernt wurde.

Fehlt nur noch die Deko. Von Bordüren über Schleifchen bis zu Konfetti, Glitzer und buntem Papier – Es gibt nichts, was es nicht gibt.

Osterdeko
Quelle: wallpaperlist.com

Wohin mit dem Ei?
Der ideale Aufbewahrungsort ist nach wie vor der Korb. Dazu ein wenig Gras oder Stroh, Servietten oder Tücher. Hübsch verpackt wirkt das fertige Osterei gleich doppelt so gut. Alternativ zum Korb gibt es aber natürlich auch noch Schüsseln oder Teller, die nach entsprechender Dekoration genutzt werden können. Ein Klassiker, gerade für ausgeblasene Eier, ist unumstritten das Weidenkätzchen. Hier lässt sich das Osterei wunderbar präsentieren, ob im Garten oder an einer handvoll Zweigen in der Wohnung.

Osterei
Quelle: decowoerner.com