Erntedankfeste – Festmahlzeiten und Geschenkideen zum Fest

Mode & Lifestyle von Claudia am 24.09.2012

Der Spätsommer lockt mit letzten wärmenden Sonnenstrahlen, langsam werden die Blätter bunt und der Herbst hält Einzug. Jetzt ist die Zeit der Ernte – reifes Korn auf den Feldern, saftige Äpfel und Birnen an den Bäumen und auf den Märkten finden sich frische Kartoffeln, Kohl und die farbenfroh leuchtenden Kürbisse. Früher war nun die Zeit, sich der reichen Ernte zu freuen und dafür zu danken. Auch heute feiert man das Erntedankfest gerne und besinnt sich darauf, dass auch wir noch von der Natur und ihren Gaben abhängig sind.
Brauchtum zum Erntedankfest
Es gibt viele verschiedene Bräuche und Traditionen rund um das Erntedankfest. Im Mittelpunkt der Feier stehen aber die Erntegaben, also Früchte, Gemüse oder Getreide. Mit herbstlichen Blumengebinden lässt man noch einmal die Farbenpracht des Sommers aufleben. Mit diesen Flowerdreams erinnert man sich der Schönheit der Natur.

Christen feiern Erntedank meist in der Kirche und danken damit Gott für ein gutes Erntejahr. Hier werden Erntedankkörbe mit Obst und Gemüse zusammengestellt und der Altar festlich damit geschmückt. Naturnahe Produkte wie Getreide, Honig, Brot und Wein finden hier einen Platz. Manchmal wird sogar ein Erntedankteppich aus Früchten hergestellt. In vielen Gemeinden wird für hungernde und arme Menschen gespendet oder die gesammelten Erntegaben an Obdachlosenheime oder Bedürftige weitergegeben.

Ein Erntekranz oder auch eine Erntekrone hat ebenfalls Tradition. Die Gebilde werden aus Getreide oder Weinstöcken geflochten und reich mit Früchten verziert. Häufig wird die Erntekrone in einem Festumzug mitgeführt. Solche Erntedankumzüge gibt es vor allem in ländlichen Gegenden.  Pferdewagen und Traktoren werden festlich geschmückt, es wird Musik gespielt und die Prozession endet auf dem Marktplatz oder vor der Kirche. In den Bergregionen feiert man den „Almabtrieb“, bei dem Kühe und Schafe geschmückt und mit Glocken versehen ins Tal getrieben wurden.

Beliebt ist auch die Erntepuppe. Sie wurde aus Getreidehalmen zusammengebunden und als Dank auf das Feld gestellt. Manchmal wurden sie als Opfergabe sogar verbrannt. Heute errichtet man solche Puppen oft aus riesigen Strohballen, die dann am Ortseingang die Besucher grüßen.

Auch das eigene Heim wird zur Herbstzeit gerne geschmückt. So kann man sich den Reichtum der Natur in die eigenen vier Wände holen. Das muss nicht immer etwas ganz traditionelles sein. Mit einem Butlers Gutschein bekommt man tolle Vergünstigungen (www.butlers.de) für herbstliche Dekoartikel.
Erntefest als Familienfest
Oft wird das Erntedankfest auch mit einer Kirmes, Kirchweih oder Jahrmärkten verbunden, auf denen Losbuden aufgestellt und allerlei Leckereien angeboten werden.Mancherorts  wird dann auch eine Erntedankkönigin gekürt. Auf jeden Fall wird auf den Erntedankfesten gerne gesungen, getanzt und gelacht und auch ein Festmahl serviert. Auch das Festessen erinnert an vergangene Zeiten, als der Gutsherr sein Gesinde nach erfolgreicher Ernte zu einem Festessen mit Erntebier einlud. Der „Kartoffelhahn“ ist ebenfalls ein Überbleibsel aus dieser Zeit, als Kartoffeln noch per Hand verlesen wurden. Die Erntehelfer riefen nach getaner Arbeit „Mir han schon de Hahn!“ und signalisierten so, dass sie fertig waren. Das gemeinsame Festmahl mit gebratenem Hähnchen konnte beginnen.

Erntedank ist auch ein schöner Anlass, die Familie um sich zu versammeln und ein schönes gemeinsames Essen zu genießen. Eine schöne Idee ist es, herbstliche Motive von den Liebsten auf Einladungskarten mit einem Gutschein drucken (www.printeria.de) zu lassen und sie zu verschicken. Sitzen Familie und Freunde dann am Tisch, kann man sich das Erntedankessen schmecken lassen. Jeder kann etwas aus dem eigenen Garten oder etwas Selbstgemachtes mitbringen – so hat man schnell ein individuelles Erntedankbuffet zusammen.

In Anlehnung an den „Kartoffelhahn“ wird auch heute noch gerne ein Geflügelbraten zum Erntedankessen gemacht. Natürlich kennt man auch den Truthahn, der in Amerika traditionelles „Thanksgiving“-Essen ist. Kürbis in allen Variationen bietet sich zu einem Erntedankessen  auf jeden Fall immer an. Auch etwas Süßes darf bei der herbstlichen Schlemmerei nicht fehlen. In der Pralinothek (www.pralinothek.de) kann man dank Rabattcodes schokoladige Köstlichkeiten bestellen, die dann den süßen Abschluss der Festtafel bilden. Auch als Mitbringsel für Erntedankfeiern bieten sich die Pralinen an.


Erntefeste in aller Welt
Das Erntedankfest wird nicht nur in Deutschland gefeiert und ist auch nicht unbedingt nur ein christliches Fest. Schon vorchristliche Religionen pflegten den Brauch, die Gaben der Natur im Herbst zu feiern. Römer, Griechen und Ägypter bedankten sich mit Opfergaben und Festen für die Früchte der Erde. Die Juden feiern gleich zweimal: Das „Schawuot“ im Mai oder Juni und das Laubhüttenfest „Sukkot“ im Herbst. Im Islam findet nach dem Ramadan ein großes Dankfest statt. Im Hinduismus nennt sich das Fest „Makar Sankrant“ und in Indien gehen die Erntefeste sogar über mehrere Tage und Wochen. Bei den Amerikanern ist „Thanksgiving“ ein traditionelles Familienfest, das mit Truthahnbraten, Süßkartoffeln und Kürbiskuchen gefeiert wird.

Das Fest, wie wir es heute feiern, geht auf die Römer im 3. Jahrhundert zurück. Es gibt keinen weltweit einheitlichen Festtermin, da der Festzeitpunkt ja je nach Klimazone unterschiedlich ausfällt. Die katholische Kirche hat in der Bischofskonferenz 1972 den ersten Sonntag im Oktober festgesetzt. Die evangelische Kirche bestimmte laut königlichem Erlass in Preußen im Jahr 1773 den Sonntag nach Michaelis (29.September) oder einen benachbarten Sonntag als Festtag.

Wo und wie man das Fest begeht – das kann jeder für sich entscheiden. Der Dank gilt der Natur und ihren Gaben und  man kann sich über die Vielfalt freuen. Der Tag hilft dabei, sich darauf zubesinnen, dass nicht alles selbstverständlich ist.