Geniale Tipps, um die Bikinifigur auch nach dem Sommer zu behalten.

Familie & Freizeit von Daniel am 08.09.2016

Abnehmen wird wieder schwieriger! Sobald uns nach einem tollen Sommer der Alltagsstress einholt, die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, wird der Griff zur Schokolade verlockender und der Weg ins Fitnessstudio schwerer.

„Kind iss‘ doch mal was, sonst frierst du doch.“ Mithilfe traditionell überlieferter Irrtümer wie diesem wird im Winter das Gewissen beruhigt, und wir greifen statt zu leichten Sommerspeisen wie Salat wieder zu warmer, deftiger Kost. Abnehmen ade? Ja, denn spätestens zu den Feiertagen werfen wir zugunsten von Butterstollen, Weihnachtsbraten und Plätzchentellern alle Vorsätze über Bord. Sieht ja sowieso keiner unter den Winterklamotten… Doch bevor ihr euch voreilig vom mühsam gestählten Astralkörper verabschiedet und den Winterblues noch verschlimmert, schaut euch unsere Tipps an, um auch diese Herausforderung zu meistern.

Pärchen isst Salat am Strand

Dauerhaft abnehmen? Hier sind unsere Tipps:

Kohlenhydrate meiden

Das Thema Low Carb ist derzeit in aller Munde, wenn es ums Thema Abnehmen geht – und das nicht ohne Grund: Ihr habt dabei die Chance, euch den Bauch nach Belieben vollzuschlagen und trotzdem rund um die Uhr Fett zu verbrennen. Die einzige Bedingung dabei ist, weitestgehend auf Kohlenhydrate zu verzichten und somit den Insulinspiegel permanent niedrig zu halten. Ein weiterer Vorteil daran ist, dass Hungerattacken komplett ausbleiben. Gleichzeitig dient Eiweiß als Fatburner und hilft beim Muskelaufbau, was sowohl dem Kampf gegen die Plauze, als auch der Bildung des Sixpacks enorm zugutekommt. Bei Zitronenzauber findet ihr weitere spannende Infos und tolle Rezepte zu dem Thema. Übertreiben solltet Ihr es mit dieser Diät allerdings auf Dauer nicht, da der Serotoninspiegel dadurch sinkt, die Laune in den Keller geht und man allgemein schlapp und energielos wird. Zur Abhilfe geben wir euch weitere Tipps, die sich hervorragend in den Alltag integrieren lassen:

Pfanne mit Gemüse

Hara Hachi Bu

Nirgends auf der Welt leben so viele uralte und so wenige übergewichtige Menschen wie auf der japanischen Inselgruppe Okinawa, welche deshalb auch die „Insel der Hundertjährigen“ genannt wird. Der Grund dafür ist ein uralter Brauch, der ursprünglich entworfen wurde, um Nahrungsknappheit zu begegnen, allerdings langfristig auch zu Gesundheit, langem Leben und zu Zufriedenheit geführt hat. Im krassen Gegensatz zum westlichen XXL-Trend gilt dort die Prämisse, den Magen nur zu 80% zu füllen. Das hält nicht nur schlank und reicht zur Leistungsfähigkeit vollkommen aus, sondern durch die verminderte Kalorienzufuhr werden auch Wachstumshormone gebildet und Endorphine ausgeschüttet, die uns frisch halten und glücklich machen.

Probier’s mal mit Gemütlichkeit

Die schnell mal eben verschlungene Currywurst mit Pommes im Stehen oder der fette Döner in der U-Bahn widersprechen nicht nur jeglicher Esskultur, schnelles Essen macht auch dick und ernährungstechnisch wenig Sinn. Da der Sättigungseffekt erst nach 15-20 Minuten eintritt, wird beim unbewussten, zielorientierten Vertilgen unweigerlich zu viel konsumiert. Zu allem Übel verursacht das hektische „Einatmen“ von Mahlzeiten Stress, wo wir gleich beim nächsten Punkt wären:

Entspannt genießen

Unter psychischem Druck und negativem Stress schüttet der Körper Cortisol aus, welches Fett- und Zuckerstoffwechsel massiv irritiert, Fettpolster genau an den Problemzonen wachsen lässt und für Wassereinlagerungen sorgt. Mit regelmäßiger, aber moderater Bewegung schlägt man hinsichtlich dieses Problems zwei Fliegen mit einer Klappe, da Stresshormone und Wampe gleichzeitig bekämpft werden.

Abnehmen im Schlaf

Stress führt zu Schlafmangel, der wiederum auf extrem nachteilige Weise in den Stoffwechsel eingreift, da er den gesamten Hormonhaushalt durcheinanderbringt. Jeder kennt den unbezwingbaren Appetit auf Junk-Food nach einer durchgemachten Nacht. Denkt also an die alten Weisheiten eurer Omi und haltet einen regelmäßigen Tag-Nacht-Rhythmus ein, denn „der Schlaf vor Mitternacht ist der gesündeste.“

Keine Verbote

Auch wenn wir uns nicht durch faule Ausreden einlullen sollen, ist ein schlechtes Gewissen kontraproduktiv für erfolgreiches Abnehmen. Der Genuss darf nicht zu kurz kommen, sollte allerdings kompensiert werden, indem man zum Beispiel schon vor den Feiertagen etwas mehr Sport treibt oder am Tag nach dem Weihnachtsbraten einen ausgiebigen Spaziergang einlegt. Bestimmte Lebensmittel komplett zu verbieten, führt auf Dauer nur zu Heißhunger und Frust.

Frau am Strand

Nicht hungern

Auch quantitativ solltet ihr euch beim Abnehmen nicht zu sehr quälen, weil der Körper bei akutem Energiemangel auf Sparflamme schaltet und man kaum noch etwas verbrennt. Noch größer wird das Problem, wenn man zu seinen alten Essgewohnheiten zurückkehrt und wieder zunimmt: Der altbekannte Jojo-Effekt. Achtet auf ballaststoffreiche Nahrung, reichlich Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukte, aber hungert nicht zu sehr, um möglichst schnell Gewicht zu verlieren. Der stete Tropfen höhlt den Stein!

Gute Fette, schlechte Fette

Fett macht fett? Stimmt so nicht unbedingt. Meiden sollten wir gesättigte Fette, die vor allem in tierischen Produkten vorkommen, ungesättigte Fettsäuren regen den Stoffwechsel sogar an und sind bei maßvollem Verzehr genauso wichtig wie Vitamine. Enthalten sind diese vor allem in unbehandelten pflanzlichen Ölen. Die besonders wichtigen und in vielen Weltregionen lange Zeit vernachlässigten Omega-3-Fessäuren kommen vor allem in Lein-, Walnuss-, Rapsöl, Chiasamen und wildem Lachs vor. Sie schützen vor Arteriosklerose, Depressionen und Rheuma, wirken entzündungshemmend und verbessern die Fließfähigkeit des Blutes. Klassischere Ölvarianten wie Oliven-, Distel-, oder Kürbiskernöl enthalten vorwiegend die ebenfalls wichtigen Omega-6-Fettsäuren.