Faschingskostüme unter 50 Euro – So kommt ihr günstig zum Karneval

Familie & Freizeit von Claudi am 09.02.2015

Am 12. Februar ist es soweit – mit der Weiberfastnacht wird erneut die fünfte Jahreszeit eingeläutet. Die Jecken freut’s, auch wenn die ständig wechselnden Kostüme ganz schön ins Geld gehen können. Um bei der Zusammenstellung der verschiedenen Kostüme ein wenig zu sparen, haben wir hier ein paar Anregungen für euch.

Karneval

Der Kleiderschrank als Kostümfundus
Schön verkleiden ohne großen Geldaufwand? Das ist einfacher als viele denken. Man muss nur mal einen Blick in seinen Kleiderschrank werfen mit dem Gedanken an ein Faschingskostüm, und man wird überrascht sein was man dort auf einmal findet. Aus einem alten Blümchenkleid wird leicht ein Hippieoutfit, wenn man die passenden Accessoires, wie eine Vintage Sonnenbrille und ein paar Blümchen aus dem Blumenladen besorgt. Auch zum James Dean bedarf es lediglich ein weißes T-shirt, Jeans, eine lässige Lederjacke und natürlich die passende Frisur. Und mit Altem Deutschland Trikot, Base Cap, kurzer Hose, weißen Socken in Sandalen und Bier in der Hand wird man ganz schnell zum deutschen Tourist auf Mallorca. Wer schon eine rote Hose und eine Art Safari-Hut zuhause hat, muss sich nur noch ein olivfarbenes Shirt besorgen, mit schwarzem Edding Namen sowie Telefonnummer auf den Rücken schreiben und im Anglerbedarf eine Dose Maden besorgen. Schon ist man nicht nur im Dschungel sondern auch auf der Faschingsparty der unangefochtene Star.
Das Karnevalskostüm selbst nähen oder basteln
Diejenigen, die dennoch nichts Passendes im Kleiderschrank finden, dafür aber begabt mit Nadel und Faden sind, können sich ihre Kostüme einfach selbst schneidern. Hierbei kommt der Spaßfaktor sicherlich nicht zu kurz und man spart zudem noch richtig Geld. Außerdem kann man sich sicher sein, ein echtes Unikat zu tragen und man gerät nicht in die blöde Situation, seinem Doppelgänger auf der Faschingsparty über den Weg zu laufen. Hilfe im Internet bietet beispielsweise die Seite Schnittmuster.co, auf der findet man Deutschlands größte Sammlung an kostenlosen Schnittmustern und weiterführenden Links zu Nähanleitungen. Wer kein Freund vom Nähen ist und sich kein ganzes Outfit Marke Eigenbau zutraut, kann sich an einer auffälligen Maske versuchen. Das kennen manche vielleicht noch aus der Grundschulzeit.  Alles was man dafür braucht ist Kleister, Zeitungen, weißes Papier, einen Luftballon, Hutgummi sowie Farben und Accessoires(z.B. Federn) zum Dekorieren. Wem diese Form des Maskenbastelns doch zu aufwendig ist, der kann auch weiße Blankomasken aus Kunststoff kaufen und diese nach eigenem Gusto gestalten oder sich eine der zahlreichen Maskenvorlagen zum Ausschneiden im Internet downloaden.
Das Schnäppchen-Kostüm aus dem Internet
Wer sagt eigentlich, dass Faschingskostüme immer bunt und lustig sein müssen? Auch zum Karneval kann man ruhig zum Zombie, Vampir oder Gespenst werden. Der Vorteil der grusligen Kostüme: Erstens sind diese zur Karnevalszeit oft reduziert, zweitens hat man auch zu Halloween gleich ein passendes Kostüm und muss nicht wieder etwas neues kaufen. Oder man geht auf Second-Hand-Plattformen wie Kleiderkreisel.de, bei denen man gebrauchte Kostüme günstig erstehen kann. Auch wer weder Halloween noch Second Hand Kostüme mag, aber dennoch ein eindrucksvolles Karnevalsoutfit präsentieren möchte, wird bestimmt im Internet fündig. Bei Online-Shops für Faschingskostüme wie funidelia.de, kann man viele Kostüme für unter 50 Euro erstehen. Wie wäre beispielsweise dieses Jahr eine Verkleidung als Truthahn, fleischfressende Pflanze, oder Handtasche?