Fotos – Mehr als tausend Worte

Familie & Freizeit von Tina am 09.07.2015

Heute werden in zwei Minuten so viele Fotos gemacht, wie von der Menschheit im gesamten 18. Jahrhundert. Die größte Bildersammlung der Welt gibt es auf Facebook mit über 140 Milliarden Fotos, und jeden Tag kommen etwa 300 Millionen Schnappschüsse dazu. Allein auf Instagram werden jede Sekunde 60 neue Fotos veröffentlicht, was übrigens eine Steigerung von 1.900 Prozent seit 2010 bedeutet.

Wer eins seiner Instagram Fotos herunterladen und verewigen möchte, etwa um es auf Fotoleinwand oder eine Handyhülle drucken zu lassen, der sollte jetzt die Gelengenheit ergreifen: ein exklusiver 25% Rabatt-Gutschein von fotofox wartet auf dich!

Frau fotografiert
Warum machen wir eigentlich so viele Fotos, und wie hat die Fotografie unsere Wahrnehmung der Welt verändert?

Ich fotografiere, also bin ich

Auf Fotos präsentieren wir uns selber, dokumentieren das Großwerden unserer Kinder, machen unsere Freunde zu Augenzeugen unseres Lebens. Denn das Auge isst mit! Eine schöne Reise, eine neue Anschaffung, ein erinnerungswürdiger Moment – all das halten wir besonders gern in Bildern fest. Spätestens seit es die digitale Fotografie gibt, sehen viele von uns die Dinge fast nur noch durch eine Linse, um jeden Moment für die Ewigkeit festzuhalten. Dass wir uns dadurch an weniger Details erinnern, ist egal. Es scheint fast so, als ob es das schöne Essen im Restaurant, die romantische Fahrt in der Gondel in Venedig oder den großen Regenbogen am Himmel ohne dazugehöriges Foto nicht wirklich gegeben hätte. Und damit auch keiner zweifelt, dass wir wirklich dabei waren, sollte es am besten noch ein „Selfie“ sein.

Laptop mit fotozubehör

Augenschmaus

Das hat natürlich damit zu tun, dass Bilder einen stärkeren Eindruck auf den Betrachter ausüben als ein umfangreicher Text. Bilder passen besser zu unserer schnelllebigen Welt, denn wir haben immer weniger Zeit, und wollen trotzdem (oder gerade deshalb) nicht auf große Gefühle verzichten. Fotos können Emotionen und Atmosphäre im Bruchteil einer Sekunde erzeugen, für die Worte mehrere Zeilen und viel mehr Zeit brauchen. Fotos sind eingefrorene Bewegung, aber sie erzählen auch eine Geschichte. Viele der berühmtesten Fotos der Welt wurden zu Krisenzeiten und in Krisengebieten gemacht, und wenn wir uns an bestimmte Ereignisse der Weltgeschichte erinnern wollen, können wir fast immer ein spektakuläres Bild dazu abrufen.

Weniger ist mehr

Aber heute wird die Qualität der Fotos immer unwichtiger, denn sie haben oft eine andere Funktion: Sie sind Beweismaterial. Sie bezeugen, dass wir dabei waren, dass wir aktiv, frisch und lächelnd durchs Leben gehen. Auf die Idee, dass wir dadurch weniger „sehen“, kommen wir nur selten. Oder darauf, dass wir abgebrühter werden, denn es gibt ja wenig, was wir noch nicht „gesehen“ haben.

Das ist der Fluch der Handyfotografie. Viele von uns haben tausende von Bildern auf dem Handy gespeichert, die meisten haben ihre Funktion vor langer Zeit erfüllt und wir haben sie längst wieder vergessen. Wie wäre es da mal mit digitalem Ausmisten? Was nicht mehr gebraucht wird kann weg, und für die schönsten Schnappschüsse gibt es ja fotofox. Mach dir selbst oder deinen Liebsten eine langanhaltende Freude mit einem Fotobuch, einem gerahmten Erinnerungsfoto oder einem Fotokalender! Und beim Überreichen versuch doch mal, den Augenblick der Freude auszukosten… ohne ein Foto zu machen!

Bilderglobus