Vom Wunsch nach Individualität zum kreativen Hobby

Familie & Freizeit von Claudia am 13.12.2012

Selbstgenähte Kleidungsstücke und Wohnaccessoires sind nicht nur ein origineller Blickfang, sondern vor allem Ausdruck der eigenen Lebensart und des individuellen Stils. Auch Anfänger können nach ein paar Vorbereitungen mit etwas Kreativität und Geschick jede Menge toller Lieblingsstücke zaubern.
Tipps für Nähanfänger
Essentielle Voraussetzung für das Selbernähen ist eineNähmaschine. Vor dem Nähglück steht für jeden, der nicht bereits im Besitz einer solchen ist, die Anschaffung einer Nähmaschine.Im Internet findet man für dieses Vorhaben verschiedenste Websites, die viele nützliche Tipps, Kommentare und Produktinformationenbereithalten. Ein Beispiel dafür ist http://www.nähmaschine.org. Für welche Nähmaschine man sich letztendlich entscheidet hängt vom eigenen Geldbeutel und von den individuellen Ansprüchen an das Gerät ab. Nicht verzichten sollte man auf eine Einfädelautomatik. Wie der Name bereits verrät,übernimmtdiese die mühselige Aufgabe des Einfädelns des Oberfadens in die Nähnadel.Will man auch Stretch Stoffe verarbeiten, sollte man darauf achten, dass die Nähmaschine über spezielleStretch-Stiche verfügt.Für die meisten anderen Näharbeiten genügt ein einfacher Zick-Zack-Stich.

Hat man diese erste Hürde überwunden und die neue Nähmaschine endlich vor sich, kann man sich dem neuen Hobby widmen. Grundfertigkeiten des Nähens erlernt man am einfachsten in einem Nähkurs. Oft bieten Läden für Nähbedarf oder Stoffe solche Kurse an. Aber auch bei Volkshochschulen lohnt sich die Nachfrage. Natürlich ist ein Nähkurs aber kein Muss. Wer sich traut selbst loszulegen, wird seine Nähmaschine schnell besser kennenlernen und bald den Dreh raushaben. Ein Nähkurs bietet allerdings auch allerlei Wissenswertes über nützliches Zubehör: Tipps zum Einsatz von Schneiderkreide oder dem Kauf von geeigneten Spulen und Nähnadeln erhält man auf diese Weisedirekt vom erfahrenen Profi.Inspiration für eigene Entwürfe bieten Zeitschriften, wie Burda Style und das CUT Magazin, die problemlos online abonniert werden können (www.burdadirektservices.com). So kann man seine Lust am Individuellen und Außergewöhnlichen ständig neu wecken und sein Hobby stetig ausbauen.
Die eigenen Ideen umsetzen
Am Anfang der Verwirklichung der eigenen Ideen steht der Kauf von geeignetem Stoff. Dabei hat man die Qual der Wahl. Viele Online Shops wie beispielsweise Stoffkontor (www.stoffkontor.eu)bieten eine riesige Auswahl an Stoffen aus verschiedensten Materialien und in vielfältigen Farben und Musterungen an.Wer gerade die passende Deko zur Weihnachtszeit plant, findet beispielsweise Stoffe mit witzigem Rentier-und Tannenbaumdruck oder in festlichen Grün- und Rottönen.Der Preis des Stoffes bezieht sich in der Regel auf einen Meter Stoff in der jeweils angegebenen Breite. Vor dem Kauf des Wunschstoffes, muss also genau überlegt werden, welche Menge an Stoff für das geplante Vorhaben benötigt wird. Wer eine fertige Nähanleitung nutzt kann beim Stoffkauf auf die angegebenen Maße vertrauen. Wer hingegen nach einer eigenen Skizze arbeitet, muss die benötige Stoffmenge selber bestimmen. Dazu empfiehlt es sich die einzelnen Bestandteile, die später Stück für Stück zu einem Ganzen zusammengenäht werden, zuerst einmal in Originalgröße auf Papier oder Pappe aufzumalen. Diese werden dann einzeln ausgeschnitten und möglichst platzsparend,entsprechend der Breite des Stoffes, nebeneinander gelegt. Nun kann man einfach abmessen, wie viel Stoff insgesamt benötigt wird.

Die eigenen Nähideen können zusätzlich mit Knöpfen, Perlen, Borten, Applikationen und vielen anderen Accessoiresaufgepeppt werden. Eine riesige Auswahl hierfür bieten die verschiedenen Online Shops von DaWanda(www.dawanda.com). Einen Online Shop kann hier in wenigen Schritten jeder eröffnen, der Lust hat seine selbstgefertigten Kunstwerke zu verkaufen. DaWanda bietet damit eine Plattform für all diejenigen, die kreative und individuelle Produkte kaufen und verkaufen möchten.