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Brainfood: Die 10 besten Lebensmittel für euer Gehirn

 11. Juli 2018
Katrin in Lifestyle

Wir alle wissen ja, dass gesundes Essen gut für uns ist. Dabei hat jedes Lebensmittel seine besonderen Vitamine und andere individuellen Inhaltsstoffe, die unser Wohlbefinden stärken und die Gesundheit fördern. Karotten sind gut für die Augen, Spinat ist gut für unseren Eisenhaushalt. Welche Lebensmittel sich positiv auf unser Gehirn auswirken und somit zum perfekten Brainfood zählen, erfahrt ihr in unserer Top Ten.

Wir erklären euch, welche Lebensmittel sich eignen, um Gedächtnisleistung und Konzentration zu fördern. Da das Gehirn über mehr als ein Fünftel des täglichen Energiebedarfs für sich beansprucht, ist es höchste Zeit, sich Gedanken zu machen, was ihm eigentlich gut tut.

Die Top Ten des Brainfoods:

1. Kürbiskerne

Kürbisse haben leider nur im Herbst Hochsaison. Dann aber schmeißt bloß nicht die guten Kürbiskerne fort, denn diese sind absolut super für euren Denkapparat. Die Kürbiskerne sind voll von gesunden Omega-3-Fettsäuren, die eure grauen Zellen „schmieren“. Sie wirken sich positiv auf die Hüllen der Nervenzellen aus. Außerdem enthalten sie auch viele Vitamine, Mineralstoffe und Eisen.  Befreit die Kürbiskerne einfach vom Fruchtfleisch, gebt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, und dann ab damit für 2  – 3 Stunden bei 80°C in den Backofen zum Trocknen. Die Kerne könnt ihr dann zum Beispiel über euren Salat streuen oder einfach so zwischendurch knabbern.

2. Vollkornprodukte

Um die Konzentration zu stärken, eignen sich so genannte langkettige, komplexe Kohlenhydrate. Diese sind in Vollkornprodukten, aber auch in Kartoffeln oder Haferflocken enthalten. Konzentrationskicks durch Traubenzucker wirken nur kurz und bewirken nach Abbau das genaue  Gegenteil. Sie sind somit nicht wirklich geeignet, um euch zur Hochform auflaufen zu lassen. 

3. Bananen

Die Banane enthält sehr viel Magnesium und ist damit ein echter Freund, wenn es darum geht, die Nerven zu stärken. Außerdem macht eine Banane bewiesenermaßen glücklich! Sie enthält eine Aminosäure, die vom Körper in Serotonin (dem Glücksbotenstoff) umgewandelt wird. Also, wenn es mal happig wird: iss erst mal `ne Banane! (kein Snickers!) Geht auch in attraktiver Form wie Nicecream-Eis.

4. Avocados

Die Avocado ist in den letzten Jahren zur Lieblingsfrucht überhaupt geworden. Und das ist gut so. Neben vielen Vitaminen, Eisen, Kalium und Magnesium enthält sie nämlich auch die bereits erwähnten gesunden Omega-3-Fettsäuren. Außerdem schützt die Avocado unser Gehirn durch ihren hohen Anteil an Radikalfängern. Brainfood par excellence! Dank unseres Artikels kriegt ihr eure steinharte Avocado übrigens schneller weich.

5. Brokkoli

© Shutterstock  

Das zweite grüne Gemüse enthält ebenfalls extrem viele Radikalfänger und gehört deswegen allein schon in dieses Ranking. Zudem kann Brokkoli noch mit seinen sekundären Pflanzenstoffen überzeugen, die unsere Konzentrationsfähigkeit steigern.

6. Nüsse

Auch Nüsse enthalten viel Omega-3-Fettsäuren und reichlich Vitamin B und E. Durch die vorhandenen Spurenelemente bringen sie unser Gehirn auf Trab. Besonders eignen sie sich in einem guten Müsli zum Frühstück oder als Snack zwischendurch. Selber zusammenstellen könnt ihr Euch Eure ganz eigene Mischung übrigens per Nussmüsli bei mymuesli - hier kann all dein Lieblings-Superfood rein!

7. Rote Beeren

In roten Früchten, insbesondere in roten Beeren, ist der Farbstoff Anthocyan vorhanden, der das Gehirn vor Krankheiten wie Parkinson und Alzheimer schützen kann. Zudem sind sie reich an Vitamin C, wirken antioxidativ und fangen freie Radikale auf. Und mega lecker sind sie auch noch! Also her damit! Im Winter kann man auch mal auf die gefrorene Variante zurückgreifen.

8. Karotten

Karotten sind nicht nur gut für die Augen, sondern auch fürs Gehirn! Das enthaltene Nitrat wird im Körper zu Nitrit umgewandelt und sorgt so für eine bessere Durchblutung im Gehirn. Da die guten Stoffe am besten vom Körper aufgenommen werden, wenn man etwas Fett hinzugibt, sollte man Karotten mit einem hochwertigen Öl verzehren. Zum Beispiel Leinöl (siehe Punkt 10).

9. Äpfel

Durch die in der Schale enthaltenen Vitamine wie A, B und C werden Immunsystem und Gedächtnis geschützt. Wer sich müde und lustlos fühlt, kann sich und sein Gehirn durch die Zufuhr von Vitaminen wieder ankurbeln.

10. Leinöl

Das Öl aus Leinsamen kann tatsächlich sogar vor Schlaganfällen schützen. Allgemein können Lebensmittel mit hohen Omega-3-Fettsäuren-Anteilen den kompletten Körper vor chronischen Entzündungen und Volkskrankheiten bewahren. Lebensmittel mit viel hochwertigen Omega-3-Fettsäuren sind: Leinöl, Hanföl, Chia-Samen und fetter Seefisch. Diese gesunden Fette finden sich auch in anderen Samen und Nüssen. Übrigens: Mit den gesunden Lein- und Chiasamen könnt ihr Euch auch ne gesunde Pizza zaubern... ist allerdings ein Akt für Geduldige - oder Prokastinierer;)

© Shutterstock  

Warum gesund essen, wenn man auch anders denken kann?

Wenn man sich allgemein ausgewogen und gesund ernährt, dürfte auch das Gehirn dabei nicht zu kurz kommen. 

Klar ist: was dem Körper schadet, schadet auch dem Gehirn. Weißmehl, zu viele  Kohlenhydrate und zu wenig Vitamine sind für den kompletten Organismus schädlich. Das Gehirn ist die Hauptzentrale des Körpers und sollte immer gut versorgt sein. Extrem wichtig ist es auch, genügend Wasser zu trinken. Wenn zu wenig Flüssigkeit aufgenommen wird, macht sich das mit Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Konzentrationsproblemen bemerkbar. Neben Wasser eignen sich auch Fruchtschorlen oder ungesüßte Tees zur Flüssigkeitsaufnahme. Und zwei bis drei Liter sollten es pro Tag schon sein.

Wer auf den süßen Fix nicht verzichten möchte und ein wenig Ablenkung braucht, der kann übrigens unseren gesunden Vollkorn-Zitronenkuchen probieren - supersaftig und lecker:)

Und ja - die eine oder andere Sünde oder auch einmal essen bestellen ist definitiv erlaubt! Schließlich hat man gerade beim Lernen einfach manchmal keine Zeit: Also her mit dem Lieferdienst-Testsieger Lieferando, für die kurzfristige Konzentration ist Zucker und Pizza nämlich auch mal gut. Zumal: Belohnung für die Motivation ist grundlegend wichtig!