Der Kopfhörer-Trend geht nie zu Ende..

Mode & Lifestyle von Claudia am 31.10.2011

Quelle:dawandastatic.com

Jeden Tag begegnen sie mir. Ob in der Bahn oder auf der Straße. Sie sind aus unserem Leben überhaupt nicht mehr wegzudenken. Jeder von uns hat definitiv mindestens ein paar Kopfhörer. Ob zur Musik hören oder zum Telefonieren nutzt sie jeder von uns mal. Aber wer weiß schon von der 100 jährigen Entwicklung? Diese tollen Geräte wurden damals im Bereich der Marine und des Telefons eingesetzt. Leider war es damals nicht so ein Vergnügen wie heute, denn der Träger hatte oftmals Stromstöße beim Tragen bekommen, was die Sache ziemlich gefährlich machte.  Der erste Kopfhörer zum Musik hören, sollen von dem US-Amerikaner Baldwin in 1910 gebaut worden sein. Er stellte in den 20er-Jahren Radios her und hat dafür die Hörer entwickelt. Sie hatten die amüsante Bezeichnung „Baldy Phones“. Trotz dessen, das er erfolgreich damit war, ging das Unternehmen Pleite. In Deutschland stellte Bayerdynamik in den 30er Jahren die ersten dynamischen Kopfhörer DT 48 her. Das war eine Sensation. Selbst heute werden diese immer noch hergestellt und verkauft. Natürlich in der weiterentwickelten Version.   Durch die Verbreitung des Radios in den 50er Jahren wurden Kopfhörer immer populärer. Ein Jazzkünstler stellte 1958 die ersten Stereokopfhörer her. Diese wurden genutzt um Zuhause LPs zu hören. Schaut man sich die etablierten Kopfhörer Hersteller von heute an, lässt sich erkennen, dass dieses Nischenprodukt nicht die Gründungsidee der Unternehmen war.  Zum Beispiel hatte Sennheiser nur Mikrofone gebaut, bis dann Anfang der 70er Jahre der Welterfolg mit den ersten offenen Kopfhörern kam. Der HD 414 ist der meistgekaufte Headphone der Welt. Dann Anfang der 80er, hat Sennheiser seine Stellung am Markt ausgebaut, mit dem ersten Funkkopfhörer und ist immer noch einer der Top-Marken in dem Gebiet!

Quelle: blackerlotus.de

Was dann jedoch einen Hype auslöste, war der Sony Walkman! Jeder von uns hatte doch einen und brauchte natürlich Kopfhörer dazu. Das mobile Hören von Musik hat sich etabliert und so gehörte es heute zum Standard. Auch hatte die uns allen bekannte Firma Bose in 1986 einen Kopfhörer auf den Markt gebracht, der mit aktiver Rauschunterdrückung ausgerüstet war. Diese Technik kannte man schon aus den 50er Jahren vom Einsatz in Helikoptern und nun wurden sie für den Musikgenuss verwendet. Auch wurden die Ohrstecker, sogenannte In-Ears, zum Trend in den 90er Jahren. Technisch gesehen wurde das kabellose Hören noch stark verbessert durch Bluetooth. Und auch die Möglichkeit über Surround zu hören wurde von der Firma Dolby umgesetzt.  Laut Definition sind Kopfhörer kleine Schallwandler, die an oder in den Ohren getragen werden. Dies beschreibt aber nur ganz grob, was diese Schallwandler heute für eine Bedeutung haben. Aus der Musikszene sind die geschlossenen Muschelkopfhörer gar nicht mehr wegzudenken. Wie sollte denn auch der DJ zum Beispiel seine Platten richtig spielen. Oder auch das Einstellen von Geräten auf Events macht sich besser über die Muscheln, statt sich vor den großen Boxen zustellen.

Auch die Möglichkeit in allen Lebenssituationen Musik hören zu können ist ein angenehmer Nebeneffekt. Denn wer möchte schon auf Musik beim Joggen oder Fahrradfahren verzichten. Und aufgrund der Individualität von uns macht es das Miteinander auch viel angenehmer. Wenn jemand fröhlich in der Bahn sitzt mit seinen Bügelkopfhörern und freundlich mit wippt, zaubert es uns allen ein Lächeln ins Gesicht. Auch verdanken wir dem Kopfhörerhype, dass uns störende Musik in der Öffentlichkeit von Privatpersonen erspart bleibt. Denn man möge nur an vorpubertäre Kinder in der Bahn die ihre Lieblingsmusik laut spielen. Schrecklich ist das.

Quelle: wesc.com

In den 90ern waren die Stecker fürs Ohr so im Trend, dass man nur DJs mit Ihren großen Kopfhörern herumlaufen sah. In den letzten Jahren dachte ich erst, es gibt einen neuen Überhang an DJs, weil mir ständig Kopfhörerträger begegneten. Aber es wurde zu einem Trend auch ohne DJ sein. Die bessere Klangqualität und das immer stylischer werden der Bögen, führte dazu, dass immer mehr Menschen in den Straßen Kopfhörer  trugen. In vielen online Shops findet man oftmals Kopfhörer unter der Rubrik Accessoire. Die sind dann in allen möglichen Farben und Formen vertreten. Etabliert bei dem mittleren Preissegment haben sich die Bügelkopfhörer der skandinavischen Marken ‚WESC‘ und ‚Urbanears‘. Sie bestechen durch Ihre trendigen Farbkombinationen und die im Test hochgelobte Klangqualität in dem Bereich. Aber auch ‚Skullcandy‘ und ‚Ifrogz‘ haben bunt gestylte Bögen für Musikliebhaber. Es gibt die Bügelkopfhörer in allen vorstellbaren Farben und Formen. Durchgesetzt hat sich die traditionelle runde Muschel. Jedoch weicht dieses langsam auf und es wird herum designt, was das Zeug hält. Der Phantasie und dem Geschmack sind keine Grenzen gesetzt und so wird es auch immer eckiger ums Ohr herum. Auch dreieckig und oval Förmige Hörmuscheln kann man sich aufsetzen.

Im Sommer hat man sie überall gesehen. Ob auf dem Fahrrad, beim Chillen im Park oder am See, überall lagen Menschen mit ihren Bügelkopfhörern herum. Preislich gibt es da natürlich auch große Unterschiede. In der Kategorie um die 50 Euro bekommt man schon schöne Modelle, die in Klangqualität auch überzeugen. Diese sind jedoch nur für die Freizeit und unterwegs zu gebrauchen. Abhängig von dem Gebrauch kosten hochwertigere auch mehr. Wenn man Musiker ist und Kopfhörer benötigt, müssen die auch auf das entsprechende Fach zugeschnitten sein und der benötigten Qualität entsprechen.

Auch jetzt im Winter, wo es kalt wird, können Headphones sehr effektiv genutzt werden. Nämlich um die Ohren warmzuhalten. Statt nervigen, juckenden Ohrwärmern, gibt’s Musik auf die Ohren und man schaut dabei noch stylish aus. Beim Zocken am Computer ist die Optik weniger wichtig. Da sitzt man dann vorm Monitor und redet mit sonst wem. Das macht sich natürlich über Kopfhörer besser, als über boxen. Toll für körperliche Aktivitäten sind dann die IN-Ear Headphones, da sie den Vorteil haben, dass sie kaum spürbar sind und nicht verrutschen. Auch gibt es extra Sportversionen, die hinter das Ohr geklemmt werden. Sieht zwar nicht so toll aus, erfüllt aber die Funktion. Je nachdem wofür man die Kopfhörer nutzen möchte, hat man eine große Auswahl an verschieden Farbigen, Förmigen und Qualitativen Headphones. Oder man kauft sich einfach für jede Gelegenheit das passende Paar Kopfhörer. Ich denke, dass es zu jedem Outfit die passend farbigen Bügel gibt.