„Grün“ leben, nachhaltig konsumieren

Mode & Lifestyle von Maria am 27.01.2014

Das Konzept von Nachhaltigkeit ist in diesen Tagen in aller Munde. Nachhaltig konsumieren, nachhaltig denken, nachhaltig wirtschaften, und, und, und. Diese Anforderungen gehen weit über das eigene Leben hinaus und reichen in die Felder Wirtschaft und Politik hinein, die langfristige und globale Konzepte für Nachhaltigkeit entwickeln müssen.
Doch auch jeder Einzelne von uns kann einen Beitrag zu einem umweltbewussten und klimaschonenden Umgang mit unseren endlichen Ressourcen leisten. Und das geht zum Beispiel durch Konsum. Was erstmal komisch klingt, hat einen ganz einfachen Hintergrund: Wer nachhaltige Produkte aus natürlichen Rohstoffen nutzt, der kann im Vergleich zur Nutzung von herkömmlichen Produkten bereits die Umwelt schonen. Und das sogar mit einem Gutschein aus der Kategorie Bio und Öko.
Ein grüner Haushalt ist Gold wert

©Ecover natürliches Reinigungsmittel

Egal wie wir wohnen und mit wem, eines müssen wir alle tun: die Wohnung oder das Haus in Ordnung halten und entweder selber putzen oder putzen lassen. Was in modernen Reinigungsmitteln heutzutage an Inhaltsstoffen steckt, das kann uns oft die Lust am Saubermachen verderben. Stechender Geruch, der in der Lunge brennt und die Augen tränen lässt, ist ein Anzeichen dafür, dass viele aggressive chemische Inhaltsstoffe in unseren Reinigungsmittel enthalten sind. Dabei geht es doch auch ganz anders, schließlich wussten unsere Großmütter noch, dass man mit Backpulver Öfen und Fugen wunderbar reinigen konnte und mit Essig und Zitrone auch der letzte Kalkrest aus Küche und Bad verschwand. Diese simplen chemischen Prozesse greifen viele „grüne“ Reinigungsmittelproduzenten inzwischen wieder auf und so kannst du bei Unternehmen wie BigGreenSmile und Grünspar nachhaltige aber trotzdem leistungsfähige Reinigungsmittel bestellen, die aber dennoch biologisch abbaubar sind und die Umwelt nur sehr gering belasten.
Natürliche Kosmetik für gesunde Haut

©burt’s bee pflege / BIGGREENSMILE

Auslöser für viele Allergien und Unverträglichkeiten sind Zusatzstoffe, die in vielen kosmetischen Produkten enthalten sind. Besonders gefährlich sind künstliche Konservierungs-, Farb- und Parfümstoffe, die sensible Haut allesamt reizen können. Wenn dir deine Haut lieb ist, dann solltest du sowohl bei Hautpflege- und –Reinigung, als auch bei dekorativer Kosmetik darauf achten, dass möglichst wenige Zusatzstoffe nicht natürlicher Herkunft enthalten sind. Tolle Kosmetik, die deinen Körper pflegt und noch schöner macht, erhältst du zum Beispiel bei Pure Nature. Ein großer Vorteil von Naturkosmetik ist zudem der Verzicht auf Tierversuche, der dir die Gewissheit gibt, dass für deine Schönheit keine Tiere unnötig leiden mussten.
Grün ja grün sind alle meine Kleider
Ein weiterer Aspekt von nachhaltigem Konsum ist die faire Produktion von einzelnen Gütern. Besonders in der Textilindustrie ist dieser nur mangelhaft umgesetzt. Gerade die Proteste in Bangladesch zeigen, dass unsere Gesellschaft und große Konzerne weit davon entfernt sind, faire Bedingungen für alle Menschen weltweit zu fordern und auch zu fördern. Ein Grund mehr, sich für Bekleidung zu entscheiden, die aus fairer Produktion kommt und aus nachhaltigen Textilien gefertigt wird. Eine große Auswahl an solcher Kleidung findest du im Avocado Store und bei armedangels.

©mode made in germany / MANOMAMA

Mittlerweile gibt es sogar ein deutsches Unternehmen aus Augsburg, was vom Faden über den Stoff hin zum fertig genähten Kleidungsstück alles in Deutschland produzieren lässt. Die Firma Manomama legt dabei besonders großen Wert auf langlebige Qualität und die Integration von Arbeitern, die normalerweise nur schwer vermittelbar sind. Eine rundum nachhaltige Idee also, die von toller und tragbarer Mode gekrönt wird.

Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung fangen beim alltäglichen Konsum an und geben dir somit die Möglichkeit, mit einigen wenigen Veränderungen deines Kaufverhaltens, Großes zu bewirken. Es wird also Zeit, etwas zu tun und neue Produkte zu entdecken.

©Artikelbild: Petra Bork / PIXELIO