9. Januar 2017
Daniel in Mode & Lifestyle

Zum 150. Geburtstags des Landes – Die schönsten Nationalparks Kanadas jetzt umsonst!

Idyllische Wälder, schneebedeckte Berge, ruhige Seen: Für Abenteurer und Trekkingfans ist Kanada das absolute Traumziel. Aber auch für alle anderen, die statt Partyurlaub oder Relaxen am Strand mal Lust auf Wildnis und Weite haben, ist Kanada definitiv eine Überlegung wert. In diesem Jahr erst recht, denn dann ist der Eintritt in sämtliche Nationalparks Kanadas komplett

Idyllische Wälder, schneebedeckte Berge, ruhige Seen: Für Abenteurer und Trekkingfans ist Kanada das absolute Traumziel. Aber auch für alle anderen, die statt Partyurlaub oder Relaxen am Strand mal Lust auf Wildnis und Weite haben, ist Kanada definitiv eine Überlegung wert. In diesem Jahr erst recht, denn dann ist der Eintritt in sämtliche Nationalparks Kanadas komplett kostenfrei.

Zusätzlich wird der Geburtstag den ganzen Sommer über mit zahlreichen Events gefeiert werden. Die Regierungsbehörde Parks Canada bietet neben dem freien Eintritt in 47 Nationalparks und 168 historische Ausflugszielen auch noch jedem Gast ein zusätzliches Geschenk an, wie zum Beispiel ein Bad in den Hot Springs. Wenn ihr vor lauter Angeboten nicht wisst, wo ihr anfangen sollt, schaut euch die folgende Liste mit sieben Nationalparks an, die auf gar keinen Fall auf eurer Route fehlen sollten.

Nationalparks Kanadas

Banff-Nationalpark

Der 1885 gegründete Banff-Nationalpark in den Rocky Mountains ist der älteste aller Nationalparks Kanadas und gilt nicht umsonst als einer der schönsten: Bären, Elche und Wölfe lassen sich aus nächster Nähe bei der Nahrungssuche aus dem Auto beobachten, mit welchem sich die Landschaft aus ungezähmten Flüssen, riesigen Bergen und smaragdfarbenen Seen befahren lässt. Zusätzlich ist der Park der ideale Ort für diverse, exzellente Wintersport-Arten. Eine außergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeit bietet das Banff Springs Hotel mit der Optik eines schottischen Schlosses.

Nationalparks in Kanada

Jasper-Nationalpark

Mit atemberaubenden Wasserfällen, Bergpanoramen und dem als Postkartenmotiv bekannten Maligne Lake lockt der benachbarte Jasper-Nationalpark. Auf der über 10.000 Quadratkilometer umfassenden Fläche bekommt man mit etwas Glück Wapitis, Schwarz- und Grizzlybären sowie Luchse zu sehen. Schon auf der Anreise hat man das Gefühl, sich in einer anderen Welt zu befinden: Auf der Fahrt über den Icefield Parkway, Amerikas schönster Panoramastraße, reichen gigantische Gletscher teilweise bis an den Straßenrand heran. Surreal wirkt auch die bizarre Eiswelt des Columbia Icefields. Die Nationalparks Kanadas bieten allerdings auch Chancen zur Erholung: Nach der Schneewanderung könnt ihr eure Gliedmaßen bei einem Bad in den heißen Quellen von Miette vor dem Erfrieren retten.

Buffalo in Kanada

Wood-Buffalo-Nationalpark – der größte Nationalpark Kanadas

Wenn es um Größe geht, hat der Wood-Buffalo-Nationalpark mit 44.802 Quadratkilometern die Nase vorn und bietet weltweit die höchste Zahl an frei lebenden Bisons. Neben vielen ebenfalls vom Aussterben bedrohten Vogelsorten haben Schreikraniche hier ihre weltweit letzten Brutplätze. Im Nordosten des Wood Buffalo Nationalparks findet ihr eine einzigartige Kulisse aus Salzebenen eines vorzeitlichen Meeres, das bereits vor Millionen von Jahren verschwand. Im Park gibt es keine asphaltierten Straßen, lediglich Schotter- oder Rollsplittwege. Aufgrund dieser rudimentären Infrastruktur ist der Park vergleichsweise schlecht besucht, weshalb man bei seiner gigantischen Größe oft über Tage keiner einzigen Menschenseele begegnet. Optimal, wenn ihr mal Abgeschiedenheit, Ruhe und Erholung im Einklang mit der Natur braucht.

Kanada Nationalparks

Cape-Breton-Highlands-Nationalpark

Während des Indian Summer leuchten die Laubwälder des Cape-Breton-Highlands-Nationalparks in spektakulären Farbtönen und laden zu ausgedehnten Wandertouren ein. Außer tollen Bademöglichkeiten gibt es an den weißen Sandstränden von Ingonish Wale und Tölpel, die ihr beobachten könnt. Auf der 300 Kilometer langen, als Rundkurs angelegten Panoramastraße Cabot Trail gibt es von idyllischen Wäldern bis hin zu Fontänen schießenden Walen und paradiesischen Buchten so viel zu sehen, dass man nach jeder Kurve anhalten möchte. Neben 25 weiteren Wanderwegen führt die sogenannte Skyline Trail etwa zwei Stunden bei atemberaubender Aussicht auf ein Kliff über dem Sankt-Lorenz-Strom. Eine der beeindruckendsten Wandertouren aller Nationalparks Kanadas.

Nationalparks Kanada

Kluane-Nationalpark

Im Kluane-Nationalpark an der Grenze zu Alaska schwanken die Temperaturen mitunter um 30 Grad innerhalb eines Tages, weshalb auch im Juli mal ein halber Meter Schnee liegen kann. In der beeindruckenden Gletscherwelt lassen sich Grizzlys, Alaska-Schneeschafe, Gletscher und gigantische Berggipfel bewundern. Außer dem höchsten Berg Kanadas, dem 6000 Meter hohen Mount Logan findet ihr hier auch den größten nicht arktischen Gletscher der Welt, das Kluane Icefield, welches sich seinen Weg durch die schier unendlichen Eisfelder in Richtung Pazifik bahnt.

Nationalparks- Kanadas-pacific rim

Pacific-Rim-Nationalpark

Jahrhunderte alte Baumriesen sprießen zwischen meterhohen Farnbüschen dem Himmel entgegen. Das ganz besondere Klima der Region ließ einen echten und dicht bewachsenen Regenwald entstehen, in dem vor allem riesige Sitka-Fichten wachsen, die fast 100 Meter hoch werden können. Die satte, grüne Flora erstreckt sich bis an den langen, hellen Sandstrand mit Muscheln, Seesternen und Seeanemonen. Ein besonders spektakuläres Erlebnis bietet der Rain Forest Pfad: Zwei vollständig über Holzstege geführte Rundwege schlängeln sich durch dichten Dschungel. Am Boden ein undurchdringliches Wirrwarr umgestürzter, moosüberwachsener Stämme in allen Stadien des Zerfalls. Kanadas Nationalparks bieten alles – von der Eiswüste bis zum Regenwald.

Kanada

Gros-Morne-Nationalpark

Dort, wo sich der Gros-Morne-Nationalpark heute befindet, stießen vor Millionen von Jahren zwei Kontinente aufeinander, wodurch die einzigartige Landschaft der Tablelands entstand. Teile des Erdmantels schoben sich auf spektakuläre Art zusammen. Wenn ihr den Vorgang detaillierter verstehen wollt, bietet euch das Discovery Centre von Gros Morne dazu ein interaktives, spektakuläres Lernprogramm. Hier könnt ihr dramatische Bergformationen und beeindruckende Fjorde bestaunen.