So macht ihr aus einer E-Mail-Adresse mehrere und schützt euch vor Spam

News von Claudi am 16.07.2014

Nehmen wir mal an, ihr braucht mehrere Identitäten. E-Mail-Identitäten. Dafür müsst ihr euch keine zehn verschiedenen Adressen zulegen, sondern könnt ganz einfach eine Bestehende abwandeln. Alle Mails, die an die verschiedenen Adressen gesendet werden, kommen in das gleiche Postfach.

Mail
GMail-Adressen abwandeln
Bei Google Mail könnt ihr Variationen eurer E-Mail-Adresse erstellen, indem ihr einen „.“ oder ein „+“ hinzufügt. Außerdem könnt ihr ein Plus setzen und danach eine beliebige Zahl anhängen. Oder ihr verwendet mal wieder die alte Adresse: Anstelle von @gmail.com setzt ihr @googlemail.com hinter euren Usernamen.

Was ihr genau machen könnt, zeigen wir euch anhand des Beispiels [email protected] Die Hauptadresse könnt ihr wie folgt abändern:

  • [email protected]
  • [email protected]
  • [email protected]
  • [email protected]

Spam-E-Mail-Adressen bei Yahoo
Hier könnt ihr die integrierte „Wegwerf-Adressen-Funktion“ nutzen. Erlaubt sind bis zu 500 verschiedene Adressen. Die Master-Domain [email protected] könnt ihr durch einen Bindestrich und beliebigen Text abwandeln. Dafür klickt ihr ganz einfach auf das Zahnrad-Symbol, wählt die „Mail-Optionen“ und anschließend links in der Leise die „Wegwerfadressen“. Diese könnt ihr natürlich auch nach Belieben wieder löschen.

  • [email protected]

Wegwerf-Adressen – Ein Postfach nur für Spam
Wenn ihr allerdings nur mal eben eine E-Mail Adresse benötigt und auf keinen Fall jemals Post in euer heiliges Postfach bekommen wollt, könnt ihr ohne großen Aufwand eine eigens generierte Wegwerf-Adresse verwenden. Diesen Service bieten inzwischen etliche Seiten an. Ihr müsst euch dafür nicht registrieren und benötigt auch kein Passwort. Das Postfach wird erstellt, sobald eine Nachricht dafür eingeht und bleibt, je nach Seite, für einige Minuten oder Stunden bestehen. Beachtet jedoch, dass die Postfächer öffentlich sind und die Mails von jedem abgerufen werden können.

Wir haben zehn gängige Wegwerf-Adressen für euch getestet:

Wegwerfadressen Test
Wie der Name so schön sagt: Die meisten der Wegwerf-Adressen sind zum Wegwerfen
Lediglich Spoofmail und Eyepaste funktionieren tatsächlich. Fragt sich nur, wie lange. Wenn auch die Beiden erkannt werden, könnt ihr getrost auf GMail und Yahoo zurückgreifen.