Kochen für die Seele

News von Jennifer am 11.05.2015

Kochen beschreibt in allererster Linie einmal das Erhitzen von Wasser (bzw. einer Flüssigkeit) bis zum Siedepunkt – sprich bis es kocht. Der Grundstein zur Nahrungszubereitung. Abgeleitet vom grundsätzlichen „kochen“ geht es dann zum garen, backen und braten über. Kochen gehört zu den ältesten und wichtigsten Kulturtechniken des Menschen. Die frühesten Spuren liegen rund 1,5 Millionen Jahre zurück und führen uns auf den heutigen afrikanischen Kontinent – nach Kenia.

Kenia
© wallpaperwiki

Bevor es allerdings Töpfe und Schalen gab, in denen man die Speisen zubereiten konnte, hat man sich Tierhäuten, Mägen und Därmen zugewandt. Zugegeben, heutzutage eine recht ungewöhnliche Art und Weise, die mit Sicherheit wenig Anklang findet. Es hatte nun einmal alles seinen Anfang. So fanden Wissenschaftler heraus, dass im frühzeitlichen China bereits mit Lehm- und Tongefäßen gekocht wurde. Mit welchen Utensilien wir heute kochen, darüber müssen wir uns eher weniger Gedanken machen. Die am häufigsten gestellte Frage in diesem Zusammenhang ist in der gegenwärtigen Zeit:

Was kochen wir denn heute?

Gesundes Essen
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Die generelle Ernährung hat bei der Mehrzahl der Deutschen einen recht geringen Stellenwert. Wenn allerdings Nahrungsmittel gekauft werden, dann wird besonders auf die Qualität geachtet. Diese Verhaltensweise hat sich vor allem in den letzten Jahren drastisch verändert und immer mehr Menschen interessieren sich für die Herkunft und die Erzeugungsart der Produkte.

Nochmal Schwein gehabt

Schon in sehr viel früheren Zeiten galten Schweine und Rinder als Nahrungslieferanten – weit entfernt von der Vorstellung sogenannter Massenproduktionen. In Indien allerdings gilt die Kuh als ein heiliges Tier und ist daher aus religiösen Gründen unantastbar. Sie wird weder in Ställen oder in Herden „gehalten“, noch geschlachtet. Kühe laufen frei auf den Straßen umher und werden höchstens als Hausrinder aufgenommen – wenn sie bleiben wollen. Muslime hingegen verzehren kein Schweinefleisch. Nicht, weil es heilig ist, sondern weil das Schwein in ihrer Kultur als unreines Tier gilt. Dies ist zurückzuführen auf die Lebensweise der Schweine. Sie suhlen sich im Schlamm und Dreck um Parasiten, Insekten und Schmutz von ihrem Körper zu entfernen oder auch fernzuhalten.

Kuh Indien
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„Benimm dich!“

Nach dem Kochen kommt der Verzehr. Auf der Welt gibt es unzählige Arten der Nahrungsaufnahme. In gesitteten Kulturen erwartet man den Umgang mit Besteck. Besteck so wie wir es kennen besteht in der Regel aus Messer, Gabel und Löffel. Das Wort Besteck ist an dieser Stelle allerdings relativ. In der östlichen Welt, wie zum Beispiel Japan und China, versteht man darunter die Nutzung von Stäbchen. In wieder anderen Kulturen wird mit den Händen gegessen. Dies schließt auch den Süden Indiens ein: Hier ist es allerdings üblich zur Nahrungsaufnahme lediglich die rechte Hand zu benutzen. Ihr seht, man kann sich lange und intensiv mit den unterschiedlichen Essgewohnheiten anderer Kulturen beschäftigen.

„Viele Köche verderben den Brei“?

Doch das Kochen, das Zubereiten von Speisen dient schon lange nicht mehr ausschließlich der zweckmäßigen und lebensnotwendigen Nahrungsaufnahme. Kochen bedeutet in einigen Teilen unserer Gesellschaft sehr viel mehr: die einen genießen das gemeinsame Kochen, die anderen verbinden damit Ruhe und finden ihren Frieden im oftmals stressigen Alltag. Es geht um Genuss und Kreativität. Kochen gilt als Handwerk und kann sogar Kunst bedeuten. Wenn wir essen, füttern wir nicht nur unsere Mägen, sondern auch unsere Seelen. Schmeckt uns etwas besonders gut, fühlen wir uns wohl. Wir sind nicht einfach nur gesättigt, wir sind zufrieden. Bereiten wir ein Gericht für einen liebenswerten Menschen zu, steckt sehr viel mehr darin als einfach nur Gewürze – Leidenschaft und Liebe ergänzen unser Gericht, denn „Liebe geht durch den Magen“ und das schmeckt man tatsächlich.  Dabei kommt es bestimmt nicht darauf an, ob man ein simples Nudelgericht zubereitet, wie zum Beispiel Spaghetti und Tomatensoße (wobei auch eine gute Tomatensoße ihre Ansprüche hat) oder aus Entrecote und Morcheln ein kulinarisches Highlight kredenzt.

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Somit hat sich das ja dann auch gegessen. Wir wünschen viel Spaß beim Kochen.