Vorsicht vor Phishing-Email mit dem Absender PayPal

Unterhaltung von Claudia am 31.05.2012

Wer aufmerksam durch sein E-Mail-Postfach stöbert und auch die eingehenden Junk- und Spam-E-Mails betrachtet, wird feststellen, dass in den letzten 2 Wochen oder auch erst vor wenigen Tagen eine E-Mail von PayPal eingegangen ist.

Liest man sie durch, fällt im ersten Moment der schlechte grammatikalische Ausdruck auf, der darauf hindeuten lässt, dass eine Übersetzungsmaschine den Inhalt erstellt hat. Hier ein Screenshot:

Paypal

Inhalt ist in etwa folgender: Der Nutzer wird dazu aufgefordert, unter dem Vorwand eine fremde Kreditkarte werde mit dem PayPal-Guthaben begünstigt, sich auf der PayPal-Seite einzuloggen, um den Account so vor fremden Zugriffen zu schützen. Am Ende der E-Mail wird ein Link zu der vermeintlich echten PayPal Seite angegeben ( „Gehen Sie zu Ihrem Konto“). Besonders auffällig: Selbst Nichtnutzer des PayPal-Services werden angeschrieben.

Wir warnen ausdrücklich davor, diesen Link zu benutzen. Der Link führt auf eine Seite, die der echten PayPal-Seite nachgebaut ist. Zu erkennen ist diese an der URL in der Adresszeile Ihres Browsers. Zur Unterscheidung: Die echte Internetadresse lautet: https://www.paypal.com/de/ oder https://www.paypal-deutschland.de/

Zu beachten ist vor allem das Übertragungsprotokoll https, das die gesicherte Verbindung zu PayPal bestätigt. Die gefälschte Seite hingegen läuft unter dieser URL: http://tutorialsfor.com/language/en/mods/deutchland – die betreffende Seite sieht so aus: 
PayPal
Nicht zum ersten Mal werden gefälschte PayPal E-Mails verschickt. Bereits seit einigen Jahren tauchen immer wieder Phishing-Mails auf, die über den Namen PayPal an Unmengen von Verbraucherdaten gelangen wollen. Vielfältige Gründe und Informationen zu Kontoangaben wurden genannt, die, selbst in gutem Deutsch verfasst, den Verbraucher zu unvorsichtigem verhalten verleiten wollen.
PayPal Zahlungssicherheit – vom Konzern garantiert
Das Unternehmen PayPal distanziert sich selbstredend ausdrücklich von solchen E-Mails und weist auf den firmeninternen Service hin, solche Phishing-E-Mails zu Informationszwecken an das Unternehmen weiterzuleiten.

Zudem gilt in den AGBs und auch bei E-Mailkontakt: PayPal-Mitarbeiter werden Sie niemals nach Ihren persönlichen Daten, Kreditkartennummer, PIN oder TAN fragen. In solchen Fällen ist immer davon auszugehen, dass unseriöse Individuen am Werk sind.

Das Unternehmen PayPal achtet jederzeit streng darauf, persönliche Daten streng ohne Zugang für Dritte zu verwalten. Selbst der Service sichert die Handhabung mit PayPal im Internet ab. Die Seriosität von PayPal wird durch den Grundsatz der Verschwiegenheit und des Verbraucherschutzes grundlegend gewahrt, sodass bei solch unseriösen Mails immer von einem Betrugsversuch durch Dritte auszugehen ist.
Zahlungsweisen im Internet
Sichere Zahlungsweisen im Internet sind gerade heute sehr wichtig, um den reibungslosen Ablauf zu garantieren, vor allem aber, um die Sicherheit des Nutzers zu gewährleisten. Nach wie vor sind dabei eben auch Online Gutscheine sehr beliebt, wie es auch unser Gutschein für PayPal unter www.gutscheinpony.de/paypal.html (www.paypal.com) ist.

Das Internet bietet nach wie vor eine große Reichweite zu regionalen wie nationalen Shop und darüber hinaus, genauso groß ist entsprechend die Betrugsrate, die sich dadurch ergibt. Ein wirklich seriöses Unternehmen, wird daher nicht nur abgesicherte Zahlungsmodalitäten, sondern auch genügend Alternativen bieten, damit der Einkauf nicht nur auf Online-Bezahlweisen beschränkt ist.

Die Wahl bleibt also letztendlich immer beim Verbraucher, wie er seine Online Einkäufe bezahlen will. Die Verwendung von Rabatten, verschiedenen Online-Verwaltungsportalen (darunter auch Gutscheine für Starmoney, EasyCredit oder andere sichere Zahlungsunternehmen) bietet dabei aber dennoch eine Möglichkeit, auch in der digitalen Shoppingwelt noch umfangreich Geld sparen zu können.

Altbewährte Methoden wie Lastschrift, Überweisung oder Nachnahme sollten aber immer vorhanden sein, wenn das Vertrauen der Verbraucher in digitale Zahlungsweisen nicht gegeben ist.