Die beste Pfanne für unter 50 Euro - der Test

Wir nehmen es vorweg: Klarer Testsieger im Gutschein-Pony-Test ist die Tefal E43506. Sie besticht mit hochwertiger Verarbeitung zu einem hervorragenden Preis. So praktisch der ergonomisch geformte Griff, der dank Silikon-Einlage Temperaturen von bis zu 210 Grad standhält, so durchdacht ist auch die Teflon-Beschichtung der Pfanne. Durch die sechs Schichten bleib die Speisen schadstofffrei. Umweltbewusst ist sie auch, da bei der Herstellung auf das giftige PFOA verzichtet wurde und sie dadurch recycelbar ist.
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Testsieger: Die Pfanne Jamie Oliver E43506 von Tefal

Die Jamie Oliver Pfanne von Tefal ist Testsieger im Pfannen VergleichCopyright: Tefal

Warum ist ausgerechnet dieses Produkt unser Testsieger im großen Pfannentest? 

  1. Die Antihaftbeschichtung ist für eine Pfanne dieser Preisklasse hervorragend und sehr langlebig. Für das Kochen oder Braten wird so viel weniger Fett als in herkömmlichen Pfannen benötigt.
  2. Ein Extra, dass super aussieht und auch echt praktisch ist, ist der Thermo-Spot. Der rote Punkt in der Pfannenmitte zeigt an, wann die perfekte Brat-Temperatur erreicht ist.
  3. Das Produktdesign ist super: die Pfanne sieht stylish aus und liegt gut in der Hand
  4. Bei ebay bekommst du die Pfanne aktuell für attraktive 49,99€

Die einzige Irritation ist das vergleichsweise hohe Gewicht, aber das nehmen wir gerne in Kauf. Wer also seine Tefal gut behandelt, per Hand und schonend spült, kann mit ihr viel und lange Bratspaß haben. 

Tipp: Deine Starkochqualitäten kannst du anhand von echten Jamie-Oliver-Rezepten ausprobieren. Die findest du gratis online - auf Englisch.

Wofür benutzen wir welche Pfanne?

Pfanne ist nicht gleich Pfanne. Wofür sollte man welche Pfanne nutzen? Welche Beschichtung sorgt für welchen Effekt?

  • Krosse Kruste

Wenn ihr eine krosse Kruste wünscht,  zum Beispiel bei Bratkartoffeln, Frikadellen oder Bratwürsten sind Keramikpfannen oder Pfannen mit Keramikversiegelung das Mittel der Wahl. Mit wenig Fett bratet ihr euch hier glücklich.

Für das perfekte Steak oder andere Fleischgerichte ist allerdings angesagt, eine Pfanne ohne Versiegelung zu benutzen. Dafür muss die Pfanne zunächst aber eingebrannt werden, also mit einem Ölfilm und heißen Temperaturen eine Art natürliche Versiegelung in die Pfanne gebrannt werden. Die schwarz-rußige Oberflächenstruktur sollte euch nicht beunruhigen. So können wir Steaks perfekt auf den Garpunkt bringen.

  • Fettarm und Gesund

Für Eier, Geflügel, Fisch, Gemüse und Paniertes bietet sich am ehesten eine antihaftbeschichtete Pfanne an. Mit ihr kann alles fettarm, schonend und gesund zubereitet werden.

Die besten Pfannen im Vergleich - Das sind die Testkandidaten

Wer einmal mit einer hochwertigen Pfanne gekocht hat, wird sie nicht mehr missen wollen. Im Vergleich zu günstigeren Modellen liegen hier Welten zwischen den Bratleistungen. Gleichmäßige Wärmeverteilung und hochwertige Versiegelung sind weitere Faktoren, die dich langfristig mit einer hochwertigen Pfanne wesentlich glücklicher machen. Sie ist ein bisschen schwerer, aber daran gewöhnt man sich schnell.

Viele Modelle braten in Preiskategorien um 100 Euro. Leider sind wir nicht alle reich geboren, sodass wir uns entschlossen haben, im Test nur Modelle unter 50 Euro zu untersuchen.


Folgende Pfannen haben wir uns angesehen:

  • Tefal E43506 Jamie Oliver Pfanne
  • Silit Allegro Antihaft-Pfanne
  • De Buyer Eisenstahl & Bienenwachs Bratpfanne
  • Rösle Bratpfanne mit Keramikversiegelung
  • AMT Gastroguss Bratpfanne 528

Unsere Test - Kriterien

Um das Klebenbleiben der Produkte zu verhindern, gibt es mittlerweile verschiedene Arten von Versiegelungen. Teflonpfannen sind hinlänglich verbreitet, aber es gibt auch Pfannen mit Keramikversiegelungen und selbst eingebrannte Pfannen ohne vorherige Versiegelung. Jede Art von Pfannen hat ihre Vor- und Nachteile. Trotz allem haben wir uns für die folgenden Kriterien für unseren Test entschieden:

  •     Geeignet für alle Wärmequellen
  •     Hervorragende Wärmespeicherung und -verteilung
  •     Hitzebeständiger Griff
  •     Speisen bleiben nicht haften
  •     Für den Backofen geeignet

Jamie Oliver hat seine Expertise in diese Pfanne gelegt und zusammen mit Tefal gleich eine ganze Serie an Pfannen entwickelt. Die Toptalente der Tefal E43506 sind Fisch, Geflügel, Eierspeisen, Gemüse sowie panierte Gerichte.Wer wenig Mäuse für eine gute Pfanne hinlegen möchte, landet mit der E43506 einen Volltreffer, denn das Test-Spiegelei blieb auch ohne Öl nicht kleben. Die Kundenberichte klingen ähnlich. Der Großteil der Nutzer ist begeistert von der Pfanne und lobt sie in höchsten Tönen. Nur einzelne Stimmen der Kritik sind zu hören, die von splitternder Beschichtung berichten. Wer die Pfanne jedoch per Hand spült und nicht mit Metall darin herumkratzt, wird hier langfristig glücklich und sich als BratspezialistIn im Freundeskreis einen Namen machen.

Platz 2: Die Antihaft-Pfanne: Silit Allegro

Diese Pfanne gibt es schon für gut 40 Euro. Allerdings hat sie im Durchmesser 24 statt 28cm. Bei der "Allegro"-Serie handelt es sich um Pfannen aus gegossenem Aluminium, die mit Teflon beschichtet wurden. Die eigens entwickelte Silitan Antihaftversiegelung sorgt dafür, dass keine Rückstände in der Pfannen kleben bleiben. Zudem gibt der Hersteller zu wissen, sie sei kratzfest und robust. Durch den hitzeisolierten Griff aus Spezialkunststoff verbrennen wir uns nicht. Außerdem kann man mit dem verzugsfreien Boden einiges an Energie sparen.

Copyright: Silit Allegro

Die Allegro-Reihe zeichnet sich durch Leichtigkeit aus, so dass die Pfannen bequem in einer Hand zu halten sind. Leider ist sie nicht mit Induktionsherden kompatibel, sondern nur mit Gas-, Cerran- und Elektrokochfeldern. Sie erhitzt sich schnell und speichert die Wärme auch recht lange, was uns Energie sparen lässt, die Antihaftbeschichtung ist allerdings lange nicht so langlebig und hochqualitativ wie vom Hersteller angegeben. Nach ein bis zwei Jahren ist sie beschädigt, und wir brauchen Ersatz.

Platz 3: Scharf anbraten mit Eisenstahl und Bienenwachs: Pfanne von De Buyer

Wer eine Pfanne ohne chemisch undurchsichtige Antihaftbeschichtungen benutzen will, für den könnte die De Buyer genau das richtige sein. Ab 30€ bist du mit Eisenstahl und Bienenwachs dabei. So ist die Pfanne flexibel einsetzbar, unter anderem auch auf Induktionsherden. Da überhaupt keine Beschichtung angebracht ist, kann diese auch nicht absplittern, was der De Buyer eine erhöhte Lebensdauer beschert. Das fachgerechte Einbrennen der Pfanne ist dafür aber unerlässlich. Ihr verteilt eine dünne Schicht Öl in der Pfanne und erhitzt diese auf der höchsten Stufe, solange bis alles Öl sich "eingebrannt" und eine schwarze Patina hinterlassen hat. Dieser Film sorgt dafür, dass euch nichts anbrennt. Wenn die Patina einmal beschädigt wird, könnt ihr die Pfanne bedenkenlos wieder einbrennen.

Die De Buyer Bienenwachs PfanneCopyright: De Buyer

Das Einbrennen klingt wesentlich komplizierter als es eigentlich ist und ist schnell gemacht. Ihr könnt die De Buyer wesentlich länger auf hohem Niveau benutzen als herkömmlich beschichtete Pfannen, da es keine Beschichtung gibt, die unwiederbringlich kaputt gehen kann. Das Einzige, worauf zu achten gilt ist, dass ihr bei der Reinigung kein Spülmittel oder kratzende Schwämme benutzt, da diese die Patina wieder zerstören. Der Griff ist an die Pfanne genietet, die Hitze wird also nicht in den Griff weitergeleitet. Ihre Hauptfunktion hat die Pfanne in Fleischgerichten wie Steaks gefunden. Diese können mit diesem Modell hervorragend und auf den Punkt  gebraten werden. Für Gemüsegerichte ist sie hingegen leider weniger geeignet.

Platz 4: Die Rösle-Pfanne: Die mit der Keramikversiegelung

Die Bratpfanne von Rösle besticht durch ihre Keramikversiegelung auf mineralischer Basis. Dank des Eisenanteils in der Pfanne ist sie auch für Induktionsherde einsetzbar. Sie ist stark wärmebeständig und hält sogar Temperaturen von bis zu 400 Grad aus. Der Backofen kann also problemlos in den Kochspaß mit einbezogen werden. Die Keramikversiegelung ist spülmaschinengeeignet, was den Teil nach dem Kochen um einiges angenehmer gestaltet. Sie ist dazu wesentlich beständiger als Kunststoffversiegelungen, zerkratzt weniger schnell als ihre Konkurrentinnen.

Pfannen-Test mit der Rösle KeramikpfanneCopyright: Rösle

Mit dieser Pfanne können wir energiesparend und weitgehend fettarm braten. Die Hitzeverteilung ist ausgezeichnet, unser Testbratgut wurde gleichmäßig und schön braun. Auch wenn der Hersteller sie als "ready for the Spülmaschine" anpreist, bietet sich im Sinne einer langjährigen Bratbeziehung das Spülen per Hand an. Wenn sich nämlich einmal ein Rückstand in die Pfanne eingebrannt hat, ist es extrem schwierig ihn zu entfernen, ohne die Pfanne zu beschädigen. Die Keramikpfanne ist hervorragend geeignet für scharfes Anbraten von Speisen wie Bratkartoffeln, Frikadellen und Würsten.

Platz 5: Bratpfanne aus Aluguss von AMT: Leider kurzlebig

Die Pfanne von AMT Gastroguss für 39,95€€ besitzt eine hochwertige Aluminium-Sonderlegierung, die zusammen mit einem 9 mm dicken Boden für hohe Wärmeleitung und -speicherung sorgt. Eine Antihaftbeschichtung ermöglicht das Braten ohne Fett. Durch die Verwendung von Aluminium als Hauptbestandteil ist die Pfanne leider nicht induktionsgeeignet. Sie hält aber Temperaturen von bis zu 240 Grad stand und kann so auch gut in den Bratofen gestellt werden.

Pfannen-Test mit der AMT AlupfanneCopyright: AMT

Wir verbrennen uns dank ergonomisch geformtem Griff nicht die Finger. Gleichzeitig weist die Beschichtung aber leider keine ausreichende Antihaftfähigkeiten aus. Selbst die 4-fach Lotan-Oberflächenveredelung kann nicht verhindern, dass das Test-Spiegelei kleben bleibt. Dazu treten selbst nach wenigen Wochen erste Stellen in der Beschichtung auf, obwohl wir schonend mit der Pfanne umgegangen sind und sie nur per Hand gespült haben. Da kann man für den Preis mehr erwarten und bekommt bei der Konkurrenz auch mehr geboten.

Fazit - So war unser Pfannentest

Unser Testsieger im Die Beste Pfanne Test ist und bleibt die Tefal E43506 Jamie Oliver, dicht gefolgt von der Rösle-Pfanne mit Keramikversiegelung. Wenn wir die Bratpfanne aus Eisenstahl und Bienenwachs von De Buyer erstmal richtig eingebrannt haben, ist an ihr ebenfalls nichts mehr auszusetzen. 

Reine Eisenpfannen sind noch etwas herausfordernder zu handhaben. Sie müssen mehrmals eingebrannt werden und auch die Antihaftwirkung kommt erst nach und nach zustande. Dafür ist sie nahezu unzerstörbar. Gusseiserne Pfannen wie von Le Creuset in Frankreich sind eine weitere Alternative. Sie leiten die Hitze ausgesprochen gut und sind so für das scharfe Anbraten von proteinhaltigen Speisen gut geeignet. Sie sind komplett backofenbeständig und spülmaschinenfest. Aber auch sie sind etwas schwierig in der Handhabung.Die Silit-Pfanne kommt unserem Testsieger in Puncto Qualität sehr nahe, ist aber leider nicht induktionsgeeignet und recht teuer, für die Größe. Daher verliert sie einiges an Boden in unserem Test. Die Gastroguss von AMT musste Einbußen wegen geringer Lebensdauer hinnehmen. Hier möchten wir an Mutterns alten Spruch erinnern: Wir sind zu arm für schlechte Qualität.