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Walter Walnut - Wer hat an der Uhr gedreht?

 4. Juli 2018
Katrin in Shopping
Bei der allseitigen Beliebtheit von Naturmaterialien, Vintagemode und zusatzfreier Ernährung ist es fast ein wenig verwunderlich, dass Accessoires wie Uhren und Brillen bisher noch kein cooleres, natürlicheres Image verpasst bekommen haben. Das Kölner Label Kerbholz hat´s im Zuge des LOHAS-Trends (Lifestyle of Health and Sustainabality) nachgeholt. Wir sagen: Chapeau!

Back to nature

Bei der allseitigen Beliebtheit von Naturmaterialien, Vintagemode und zusatzfreier Ernährung ist es fast ein wenig verwunderlich, dass Accessoires wie Uhren und Brillen bisher noch kein cooleres, natürlicheres Image verpasst bekommen haben. Das Kölner Label Kerbholz hat vollbracht, was bislang noch undenkbar schien: Es produziert Uhren und Brillen komplett ohne Kunststoff und vollzieht so den Spagat zwischen nachwachsenden, nachhaltigen Rohstoffen und modernem Design. Selbstverständlich beschränkt sich die Produktion aus nachhaltigen Materialien auf die Gehäuse der Uhr - die Technik im Inneren ist natürlich die gleiche wie bei jeder Uhr.

Win, win für Style und Natur! Foto: KerbholzOn the Road

Als Moritz Blees und Matthias Köppe während des Studiums ein paar Monate Zeit zwischen den Semestern hatten, schnappten sie sich ihre Rucksäcke und machten sich auf die Reise nach Zentralamerika. Statt nur in Mexiko abzuhängen und sich tequillatrinkenderweise Enchiladas einzuverleiben, widmeten sie sich der fremden Kultur mit Neugier und wurden dabei sogar zu einer Geschäftsidee inspiriert: Holz als Werkstoff.
„Das meiste war Nippes, einfache Armbänder oder Kochlöffel. Wir fanden Holz als Werkstoff cool und haben das Potential gesehen“, erklärt Blees.

Sie realisierten, dass sie das lebendige, organische und warme Material doch nicht so gut kannten, wie sie gedacht hatten, und wie viele ungenutzte Möglichkeiten es im Fashionbereich dafür gab.
Die zeitlose, natürliche Ästhetik, die ihnen in Form von Holzhäusern, Booten oder Besteck rund um die Uhr begegnete, eroberte ihr Herz. Nachdem sie wieder zurück in der Heimat waren und zwei weitere Freunde von der Idee begeistern konnten, nahm das Konzept langsam Gestalt an - und wenig später waren auch schon die ersten Sonnenbrillen und Uhren aus Holz fertig - ebenso erhältlich beim Kerbholz-Online Store.

Die 4 Kerbholz Gründer. Copyright Kerbholz

Stil bis Nachhaltigkeit

„Was wir machen ist Modedesign; das was da ist, neu zu interpretieren“, erläutert Blees die Firmenphilosophie.„Kerbholzuhren sind in erster Linie Designprodukte. Nachhaltigkeit kommt zwingend durch die Produkte.“ Die Umweltfreundlichkeit ist also Nebeneffekt des Designs. Allerdings ein sehr guter. So ganz stiefkindlich wird der Aspekt der Nachhaltigkeit allerdings auch nicht behandelt: Kerbholzmaterial ist vom Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert und die junge Firma unterstützt Wiederaufforstungsprojekte.

Hier ist sie nochmal, in voller Pracht: Das Trendmodell Walter Walnut Concrete Grey Armbanduhr von Kerbholz: