Jetzt beginnt die Fastenzeit

Familie & Freizeit von Maria am 05.03.2014

Mit dem Ende der Karnevalszeit und der zahlreichen Faschingsfeierlichkeiten beginnt am Aschermittwoch die Fastenzeit. Ganze 40 Tage dauert sie nach dem christlichen Kirchenkalender und endet mit einem großen Fastenbrechen am Ostersonntag. Die Fastenzeit ist im Christentum ursprünglich dafür vorgesehen, dass man in dieser Zeit Verzicht und Buße tut. Besonders Fleisch war in dieser Zeit laut Fastenregeln verboten. Heute sind die Einflüsse dieser christlichen Bräuche noch immer in unserer Gesellschaft zu finden, wenn auch etwas abgeschwächt und abgewandelt.
Fasten heute
Wenn man heute vom Fasten redet, dann denken viele Menschen sofort daran, dass man gar nichts essen darf. Diese Form des Fastens gibt es tatsächlich. Sie dient dazu den Körper komplett zu reinigen und von Schadstoffen zu befreien. Noch wichtiger als der Verzicht auf feste Nahrung ist aber auch einen seelischen Ausgleich zu finden. Körper und Geist wieder in Einklang zu bringen. Obwohl sich diese radikale Form des Fastens großer Beliebtheit erfreut, fasten viele Menschen auch in den 40 Tagen vor Ostern.

©Rainer Sturm / PIXELIO

Dann wird aber häufig nur auf bestimmte Genussmittel verzichtet. Weit verbreitet ist das Weglassen von Fleisch, Alkohol und Süßigkeiten während der Fastenzeit. Es geht auch hier darum Verzicht zu üben und sich dessen bewusst zu werden, dass man nicht immer alles zu jeder Zeit und an jedem Ort braucht. Auch Car-Fasten scheint ein neuer Trend zu sein. Hierbei geht es darum, bewusst auf das Auto zu verzichten, wann immer es möglich ist. Eine gute Alternative zum Auto ist ohnehin das Carsharing, also das Autoteilen. Besonders in den großen Städten ist diese Praxis inzwischen weit verbreitet und mit Anbietern wie car2go und Drive Now bist du jederzeit mobil unterwegs und das ganz ohne ein eigenes Auto anschaffen zu müssen.
Alternativen zum Alltagstrott
Beim Fasten geht es auch darum Routinen zu durchbrechen und Dinge anders zu machen, als man sie für gewöhnlich macht. Wenn man auf bestimmte Lebensmittel verzichtet, wird aber nicht unmittelbar das Verlangen nach z.B. Süßem aufhören. Gefragt sind hier Alternativen zu den Dingen, die man sonst konsumiert.

©Rainer Sturm / PIXELIO

Machen mich getrocknete Früchte und Nüsse von deliwelt vielleicht genau so glücklich, wie eine ganze Tafel Schokolade? Oder ist ein alkoholfreier Cocktail eh viel besser, um einen klaren Kopf zu bewahren? Alles Dinge, die man sich während der Fastenzeit einmal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen kann. Und vielleicht ist es ja nicht nur ein Fasten für 40 Tage, sondern eine kleine Lebensumstellung, die nachhaltige Auswirkungen hat.

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