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Flecken entfernen – Blutflecken

 10. Juli 2018
Katrin in Zuhause
Schnell geht´s beim Sport, im Haushalt - oder einfach wenn man (wie ich) als Tollpatsch durch die Welt läuft: Fiese Blutflecken auf Textilien. Wie du die fiesen Flecken wieder los wirst, erfährst du hier. Kampf den Blutsaugern, ähh, Flecken!

Kein schönes Thema, aber Fakt: Aufgeschürfte Knie und Nasenbluten haben schon für fiese Flecken auf heiß geliebten Lieblingstextilien gesorgt.
Solange das Blut frisch ist, lässt es sich meistens mit kaltem Wasser ganz easypeasy wieder auswaschen. (Super wichtig, auf jeden Fall kaltes Wasser verwenden! Warmes Wasser lässt das Blut gerinnen und die Flecken sind um einiges schwerer wieder raus zu bekommen!)

Wenn das Blut aber erst einmal getrocknet ist, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die du ausprobieren kannst, je nachdem was dein Haushalt so an Hilfsmittelchen bereithält.

Kaltes, klares Wasser

Zum einen kannst du das betroffene Kleidungsstück/Bettlaken/Wasauchimmer in kaltem Wasser einweichen, und den Fleck danach mit Backpulver oder Natron bedecken. Das Ganze ein paar Stunden einweichen lassen, ab in die Waschmaschine, wie gewohnt durchwaschen, und der Fleck ist verschwunden.

Aspirin, dein Helfer in der Not

Eine weitere Möglichkeit, den hartnäckigen Blutflecken zu Leibe zu rücken, ist die Behandlung mit Aspirin. Das bietet sich vor allem bei Textilien an, die nicht in die Waschmaschine können, wie zum Beispiel die Matratze oder das Sofa. Je nachdem warum du Blutflecken entfernen musst, empfiehlt es sich, erstmal selbst eine Aspirin zu nehmen und diese wirken zu lassen, bevor du weiter machst. Nimm nun ein kleines Glas Wasser und löse darin eine Tablette auf. Mit dieser Mischung betupfst du jetzt großzügig den Blutfleck, bis die Stelle richtig durchnässt ist, und lässt die Aspirinlösung ein paar Stunden einwirken. Alles, was in die Maschine passt, wäschst du danach am besten trotzdem noch durch, um die Aspirinreste zu entfernen. Bei Matratze und Co. geht es natürlich auch ohne anschließenden Waschgang.

HCl(aq)

Auf einigen Ratgeberportalen wird unter anderem auch der Einsatz von Salzsäure empfohlen, vor allem dann, wenn trotz aller Bemühungen braune Schatten (das Eisenoxid aus dem Blut) zurück bleiben. Die Salzsäure wandelt das eigentlich wasserunlösliche Eisenoxid in wasserlösliches Eisenchlorid um und lässt die Flecken so verschwinden. Mal davon abgesehen, dass Salzsäure nun nicht unbedingt zur Standartausstattung heimischer Waschküchen gehört, raten wir dir auch dann vom Einsatz der Salzsäure ab, falls du Zugang dazu hast – also bitte nicht heimlich ein Fläschchen aus dem Chemielabor deiner Uni mitgehen lassen oder den alten Chemiebaukasten vom elterlichen Dachboden kramen, und mal eben selbst was anmischen. Salzsäure ist, wie der Name schon sagt, eine Säure, und somit alles andere als ungefährlich. Wenn du also nicht gerade Walter White persönlich bist, lass lieber die Finger von Salzsäure und leb lieber mit den braunen Restflecken auf dem Stoff (oder gib auf und kauf dir was Neues), als dass du dir aus Versehen Löcher in deine Kleidung, oder, noch schlimmer, in dich selbst ätzt.

Putzfeuer gefangen?

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