1. Home
  2. Magazin
  3. Zuhause
  4. Kokosöl oder Kokosbutter selber machen: Ein cremiger Traum in Weiß

Kokosöl oder Kokosbutter selber machen: Ein cremiger Traum in Weiß

 10. Juli 2018
Katrin in Zuhause
Die Kokosnuss ist schwer im Trend – ob es eine der zahlreichen Anwendungen für Kokosnussöl, das hippe Kokoswasser oder im Sommer auch gerne mal das Kokosnusseis ist: Wir lieben die tropische Frucht! Der neueste Trend ist die Kokosbutter. In Deutschland ist die Super-Butter zwar noch ziemlich unbekannt, aber das könnte sich bald ändern – Nachtigall, ick hör dir trapsen! Hier gibts ein (günstiges) Rezept.

Die recht kostspielige Kokosbutter könnt ihr ganz leicht selber machen und euch so einige Euros sparen – das fertige Produkt kann im Laden nämlich unheimlich teuer sein. Ein Rezept findet ihr am Ende dieses Artikels. Vorher gibt es aber erstmal ein paar Infos für alle, die die tolle weiße Creme noch nicht so gut kennen. Ebenso haben wir für Euch die 10 besten Hacks fürs Kokos-Öl zusammengesucht - die tropische Nuss ist nämlich ein echter Tausendsassa.

© Leela Cyd (thekitchn.com)

Kokosbutter selber machen – for Dummies

Kokosbutter kann als himmlisch leckerer Brotaufstrich dein Frühstück zum Highlight des Tages machen, du kannst sie aber auch beim Backen anstelle von „normaler“ Butter verwenden.
Stelle dir mal ein frisch getoastetes Brot mit leicht schmelzender Kokosbutter vor… Hmmm… oder einen saftigen Zitronenkuchen mit tropischer Note und einem Hauch Kokosnuss – dank der exotischen Butter. Ah – das Wasser läuft mir im Mund zusammen! Außerdem kannst du die Kokosbutter in flüssiger Form richtig toll über knsupriges Müsli oder zartschmelzende Eiscreme sprenkeln. YUM!

Diese Butter ist nicht nur einfach verdammt lecker und wertet den Frühstückstisch direkt zu einem 5* Buffet auf – nein, sie ist auch eine tolle vegane Alternative zur Kuhmilchbutter und obendrein noch glutenfrei.

Was ist der Unterschied? Kokosöl vs. Kokosbutter

Kokosnussöl und Kokosbutter sind übrigens zwei verschiedene Produkte: Das Öl besteht zu 100% aus Fett, während die Butter auch das weiße Kokosnussfleisch enthält. Daher hat unsere Butter ein paar mehr Nährstoffe als das reine Öl, wie zum Beispiel Proteine und Ballaststoffe.
Ein Esslöffel enthält allerdings um die 100 Kalorien, also solltest du auch bei dieser – an sich sehr gesunden – Butter einen Gang runter schalten (genauso wie bei normaler Butter eben auch).
Obwohl: Der Kokosbutter wird nachgesagt, dass sie den Stoffwechsel ankurbelt und so nicht im Körperfett gespeichert, sondern als Energie verbraucht wird.

Wie ist die Konsistenz der tropischen Butter?

Die Kokosbutter hat eine „variable“ Konsistenz: Im Kühlschrank aufbewahrt, ist sie steinhart, bei wärmeren Temperaturen oder unter Hitzeeinwirkung wird sie flüssig. Du musst sie, anders als Butter aus Kuhmilch, nicht im Kühlschrank aufbewahren, solltest aber dafür sorgen, dass sie an einem neutralen Ort steht – also nicht auf der Fensterbank über der Heizung, im direkten Sonnenlicht und auch nicht im kalten Keller. Wenn du sie essen willst, die Konsistenz aber nicht so richtig stimmt, dann erhitze sie 15 Sekunden in der Mikrowelle oder stelle sie kurz kalt.

Jetzt weißt du alles, was dich qualifiziert, um Meisterin oder Meister der Kokosbutter zu werden! Hier ist das langersehnte Rezept zum Kokosbutter selber machen:

Zutaten: Kokosbutter selber machen

  • Für eine halbe Tasse Kokosbutter
  • 2 Tassen
  • ungesüßte Kokosraspeln
  • optional
  • Salz

Zubereitung von DIY Kokos-Butter

  1. Die ungesüßten Kokosraspeln gibt es in einigen Reformhäusern, du kannst sie aber auch im großen Pack bei Amazon bestellen.
  2. Ganz wichtig: Du brauchst einen guten Mixer. Packe zwei Tassen der Kokosnuss-Raspeln in den Mixer und starte ihn auf einer hohen Stufe.
  3. Nach 3 Minuten beginnen sich Klumpen zu bilden und nach ungefähr 7 Minuten wird die Masse immer sandiger. Kratze die Reste von der Wand des Mixers ab und gib sie wieder in die Mitte.
  4. Nach 15 Minuten transformiert sich alles zu einer Paste.
  5. Die Kokosbutter ist fertig, wenn die Kokosraspeln zu einer gleichmäßigen Creme geworden sind. Wenn du magst, kannst du jetzt etwas Salz hinzufügen. Falls du dir nicht sicher bist, kannst du die Kokosbutter auch erstmal so lassen und beim Essen etwas Salz über dein Brot streuen.
  6. Weil sich über die Zeit der Mixer etwas erhitzt, wird sich deine Kokosbutter bei der Herstellung vielleicht verflüssigen – so kannst du sie super in ein Glas umfüllen. Du kannst alte Gläser ganz leicht von Etiketten befreien, auswaschen und sie dann als Kokosbutter-Gläser wiederverwenden.

Was für weitere gesunde Alternativen gibts beim Essen?

Food-bewussten Menschen seien zum Beispiel unsere Sammlung pflanzlicher Eiweißquellen wie Linsen oder Kichererbsen ans Herz gelegt. Aber auch Superfoods fürs Gehirn könnten dich vielleicht interessieren - zum Beispiel auch der süß-gesunde Kick selbstgemachtes Nutella.