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Kürbissorten und wie du sie zubereitest

 1. September 2017
Katrin in Zuhause

Herbstzeit ist Kürbiszeit und die Märkte sind voll mit den kleinen (und großen) Schönheiten. Hokkaido haben die meisten schon zubereitet, aber was ist mit den anderen Sorten? Welcher Kürbis muss geschält werden, welcher nicht? Kann man Kürbis auch roh essen? Und welcher Kürbis sieht aus wie Spaghettis? Alle Antworten findest du, wie immer, bei uns!

Der Herbst und Halloween rücken näher? Dann ist es höchste Zeit, die besten Horrorfilme herauszukramen, einen Film-Abend zu planen oder eine gediegene Party zu schmeißen - mit Kürbis-Rezepten aller Facon, versteht sich. Hier gibt es die Vielfalt der Kürbissorten im Überblick.
Du willst eigentlich nur kochen? Dann schau doch mal bei unseren herbstlich-warmen Rezepten vorbeit: Cinnamon Rolls zum Beispiel. 
© Shutterstock: Hokkaido

Hokkaido Kürbis zubereiten

Zubereitung
Die Form der orangenen Frucht erinnert ein wenig an eine Zwiebel – deswegen heißt der Hokkaido auch Zwiebelkürbis. Bei der Zubereitung wirst du allerdings viel weniger Ärger haben als mit der beißend scharfen Zwiebel: Die ein bis zwei Kilogramm schweren Kürbisse müssen nämlich nicht geschält werden! Schneide deinen Hokkaido einfach in mundgerechte Stücke, nachdem du ihn halbiert und entkernt hast – fertig!

Aroma
Er schmeckt leicht nussig und hat ein Aroma, das an Esskastanie erinnert.

Verwendung
Durch die einfache Zubereitung und das zarte Aroma passt er gut als Basis für eine selbstgemachte Pumpkin Spice Latte, als Kürbistarte, im Risotto oder lässt sich wunderbar zu Kürbissuppe verarbeiten. Auch überbacken oder als Süßspeise macht er etwas her! Weiterer Pulspunkt: Sowohl gekocht auch als roh kannst du ihn verzehren.

© Shutterstock: Butternut

Butternut Kürbis zubereiten

Zubereitung
Der Butternut ist meist gelblich und hat eine Birnenform. So einfach in der Zubereitung wie der Hokkaido ist er leider nicht: Diese Kürbissorte muss geschält werden, kann dafür aber sowohl roh als auch gegart verwendet werden. Außerdem enthält diese Frucht nur wenig Kerne.

Aroma
Der Butternut gehört zu den Moschus-Kürbissen. Der Geschmack wird jedoch durch seinen Namen am besten beschrieben, der Butternut hat ein süßliches Butteraroma. Das optimale Aroma entfaltet sich, wenn der Kürbis noch etwas unreif, also leicht grün ist.

Verwendung
Der Butternut eignet sich für Rohkost, zum Beispiel in Salaten. Du kannst ihn auch braten, als Ofengemüse zubereiten oder eine Suppe machen.

© Shutterstock: Muskatkürbis

Muskatkürbis zubereiten

Zubereitung
Dieser Kürbis ist ein echtes Schwergewicht: Er kann bis zu 20 Kilogramm auf die Waage bringen! Er sieht aus wie eine übergroße, orangene Fleischtomate, wird aufgrund seiner Größe aber oft nur als geschnittenes Stück verkauft. Der Muskatkürbis kann roh und gegart verwendet werden, sollte aber geschält werden.

Aroma
Auch hier findet ihr einen dezenten Moschusgeruch, das Fruchtfleisch ist sehr saftig und hat ein säuerliches Aroma.

Verwendung
Durch seine Fruchtigkeit eignet der Muskatkürbis sich gut für Süßspeisen, aber auch in einer Kürbissuppe schmeckt er lecker.

© Shutterstock: Patisson Kürbis

Squash oder Patissons zubereiten

Zubereitung
Dieser Gartenkürbis ist sehr beliebt, besonders in Rezepten, die über den großen Teich geschwappt sind, findet ihr den Squash. Die Schale ist dünn, wird aber immer härter, je länger der Kürbis gereift ist. Das kleine Leichtgewicht kann mit Schale und Kernen verspeist werden und gewinnt somit den Preis für den pflegeleichtesten Kürbis aller Zeiten! Die Mini-Version der Bischofsmütze sollte geschält werden.

Aroma
Der Kürbis schmeckt am besten als junge Frucht mit weicher, dünner Schale. Er ist recht geschmacksneutral.

Verwendung 
Frittiert und gebacken wertet der Patisson deine Gerichte auf – wenn du ihn etwas schmorst, gewinnt der Kürbis noch an Aroma. Es gibt auch einige Rezepte, um ihn im Ganzen sauer einzumachen. Und weil er so klein und süß aussieht, eignet er sich auch super als Deko auf dem herbstlichen Esstisch.

© Shutterstock: Jack be Little Kürbis

Essbare Zierkürbisse: Jack be Little zubereiten

Zubereitung
Klein, fest und knallorange ist dieser Kürbis die absolute Herbst-Personifizierung. Möglichst jung sollte der kleine Jack sein, denn wenn er zu sehr reift wird das Fruchtfleisch leicht holzig. Seine Schale ist essbar.

Aroma
Ähnlich wie beim Hokkaido, erinnert auch das Aroma des kleinen Jack an Esskastanien. Er ist leicht mehlig.

Verwendung
Der kleine Kürbis eignet sich für Suppen, als Püree und ist gut zum Füllen. Auch Kuchen und Marmeladen lassen sich aus dem Jack be Little zubereiten! Ein ganz einfaches Rezept: Samen auskratzen, eine halbe Stunde im Ofen backen und dann genießen.

© Shutterstock: Bischofsmütze

Bischofsmütze-Kürbis zubereiten

Zubereitung
Schwer zu schneiden, aber tolle Deko: Dieser Kürbis hat eine ausgefallene Form: Sie eignet sich perfekt, um die Frucht auszuhöhlen, eine Suppe aus dem Fleisch zu kochen und den ausgehöhlten Kürbis als dekorative Schale zu verwenden.

Aroma
Das Fruchtfleisch ist leicht nussig und schmeckt süßlich-würzig.

Verwendung
Die Bischofsmützen eignen sich toll, um Suppen zuzubereiten oder als Füllung für andere Speisen. Du kannst ihn auch im Ganzen für eine Weile im Ofen garen, das Fruchtfleisch auskratzen und dann Kürbis-Gnocchi zubereiten.

© Shutterstock: Spaghettikürbis

Spaghettikürbis zubereiten

Zubereitung
Der unscheinbare, leichte Kürbis hat es in sich – besonders Kindern kann man mit dem Fruchtfleisch eine riesen Freude machen. Es ist hellgelb und zerfällt beim Auskratzen in lange Fasern – Frucht-Spaghetti von der Mutter Natur quasi. Er muss nicht geschält, aber entkernt werden.

Aroma
Das Fruchtfleisch hat viel Biss und schmeckt sehr neutral, es passt sich gut den restlichen Zutaten an.

Verwendung
In den Kürbis wird einige Male mit einer Gabel oder einem Messer eingepiekst und dann für vierzig Minuten gekocht. Dann kann der Deckel abgeschnitten, die Kerne entfernt und die Spaghettis herausgeholt werden. Dazu passt Kürbiskernöl, Parmesan und ein paar geröstete Nüsse – voilà!